
Eine Baustelle beginnt nicht mit dem ersten Aushub. Sie beginnt mit der Frage, wo Container stehen, wie Lastwagen hereinkommen und wo Material liegt, ohne dass es im Weg ist. Je genauer das vorher geplant wird, desto ruhiger läuft der Bau.
In Südliches Anhalt stellt sich diese Frage in sehr unterschiedlichen Lagen. Die Stadt umfasst 24 Ortschaften mit 51 Ortsteilen auf gut 192 Quadratkilometern. Wir planen die Baustelleneinrichtung für Südliches Anhalt deshalb für jedes Baufeld einzeln: mit Flächenplan, Zufahrt, Versorgung und einer Ordnung, die vom ersten Tag an gilt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Untergrund ist der erste Punkt. Die Fuhne fließt durch eine flache Niederung, die früher Moor und Sumpf war und heute überwiegend als Grünland genutzt wird. Wer dort baut, plant befestigte Fahrwege und tragfähige Stellflächen ein, bevor schwere Fahrzeuge anrollen. Welche Tragfähigkeit ein Baufeld wirklich hat, klärt das Bodengutachten. Unser Flächenplan richtet sich danach.
Der zweite Punkt sind die Ortskerne. In Gröbzig mit seinem Denkmalensemble rund um Synagoge und Schlossturm oder in der Siedlung von Radegast ist wenig Platz zwischen Straße und Haus. Container, Lagerfläche und Wendebereich müssen dann auf der Parzelle selbst oder auf einer angrenzenden Fläche untergebracht werden. Oft hilft eine kleinere Anlage mit festen Anlieferzeiten mehr als ein großer Platz.
Der dritte Punkt ist die Zufahrt. Die Landesstraßen in den Ortsdurchfahrten, etwa die L 146 und die L 147 in Gröbzig oder die L 142 in Radegast, sind für Sattelzüge nicht überall bequem. Wir legen Zufahrt und Einfahrtsrichtung schon in der Planung fest. So muss kein Fahrzeug auf der Ortsstraße rangieren.

Wir zeichnen Lager, Containerstellplatz, Baustraße und Wendefläche auf dem Baufeld ein. Bei weichem Untergrund in Flussnähe gehört die Frage nach der Befestigung gleich dazu.
Büro, Aufenthalt und Sanitärbereich werden so gestellt, dass sie auch in einem dörflichen Ortskern Platz finden. Wo nur wenig Fläche bleibt, planen wir kompakter und stimmen die Anordnung mit den Gewerken ab.
Wir klären rechtzeitig, wo Anschlüsse liegen und wer sie schaltet. Bei Baufeldern am Ortsrand ist der Weg zum Netz oft länger, als man vermutet.
Zaunverlauf, Tore und Verkehrszeichen richten sich nach der Lage. Am Ortsrand schützt der Zaun das Material. In einer Ortsdurchfahrt schützt er vor allem Passanten.
Fahrzeuge erreichen das Baufeld, ohne im Ort zu rangieren.
Lager und Wege bleiben auch bei Regen nutzbar.
Alle Gewerke finden bei Beginn fertige Anschlüsse vor.
Die Nachbarn im Ortskern erleben weniger Behinderung.
→ Die Baustraße wird schon im Flächenplan als befestigter Streifen vorgesehen. Das Gefälle für das Oberflächenwasser wird mitgedacht.
→ Wir verteilen die Flächen auf Parzelle und Nachbargrundstück oder liefern in kleineren Mengen näher am Einbautermin an.
→ Die Anfahrt wird vorab auf Kurven und Engstellen geprüft. Die Anlieferung wird auf geeignete Fahrzeuge zugeschnitten.
→ Die Anschlüsse werden früh beim Versorger angefragt und im Plan eingetragen, damit kein Gewerk auf Strom wartet.
Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser auf freien Parzellen mit Platz für Baustraße, Lager und Container.
Umbauten in Gröbzig oder Radegast, bei denen jede Fläche und jede Anlieferzeit abgestimmt sein muss.
Erweiterungen im Industrieumfeld von Weißandt-Gölzau mit größeren Baufeldern und Schwerlastzufahrt.
Linienbaustellen in Ortsdurchfahrten mit wechselnden Lager- und Rüstplätzen.

Wir prüfen Grundstück, Zufahrt, Untergrund und Nachbarschaft.
Lager, Container, Wege und Zaun werden maßstäblich eingetragen und mit Ihnen abgestimmt.
Strom, Wasser und Entsorgung werden angefragt und terminlich eingeordnet.
Wir verfolgen den Aufbau, passen den Plan an Abweichungen an und übergeben die Fläche an die Gewerke.
Liegt ein Neubau am Rand von Weißandt-Gölzau auf einem ebenen Grundstück ohne Befestigung, dann werden zuerst Baustraße und Stellflächen festgelegt. Danach folgen Zaun und Anschlüsse. Erst dann zieht der Container auf das Baufeld.
Wird in Gröbzig ein Haus im Altstadtbereich saniert, dann beginnt die Planung mit der Frage, wo überhaupt etwas abgestellt werden darf. Aus der Antwort ergeben sich Lieferfenster, Lagermenge und Absperrung im Straßenraum.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist die Grundlage für alles Weitere. Das Logistik-Management nutzt die Zufahrten und Stellflächen aus dem Plan für seine Anlieferfenster. Auf den Lagerflächen arbeitet die operative Baulogistik.
Auch Sicherung und Rettungswege hängen am Flächenplan. Wenn Zaun, Tore und Zufahrten stimmen, lassen sich Baustellen in Südliches Anhalt über ihre gesamte Laufzeit geordnet betreiben.
Auf weichem, wasserführendem Untergrund sind befestigte Fahrwege sinnvoll, damit Fahrzeuge bei Nässe nicht einsinken. Was konkret nötig ist, hängt vom Baugrund ab und wird im Gutachten geklärt. Wir übernehmen das Ergebnis in den Flächenplan.

Schildern Sie uns Lage, Größe und Zeitplan Ihres Vorhabens. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Südliches Anhalt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit