
Wer in Stolberg (Rheinland) Material anliefert, fährt oft durch einen engen Talraum. Vichtbach, Bahnlinie und Hauptstraße verlaufen dicht nebeneinander. Rechts und links steigt das Gelände an. Die Straßen zu den Höhenlagen sind steil. Zwei Lkw gleichzeitig an einer Engstelle reichen, damit der Verkehr stockt.
Logistik-Management heißt hier, jede Lieferung einem Zeitfenster und einem Weg zuzuordnen. Wir bündeln Fahrten, stimmen Anfahrten mit der Bauleitung ab und halten die Reihenfolge so, dass Wartende nicht auf der Straße stehen. Dazu gehört auch, Nachbarn und Betriebe früh einzubeziehen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Straßen im Tal sind Hauptverkehrsadern der Stadt. Wird dort ein Lkw entladen, bremst er Anwohner, Pendler und Linienverkehr aus. Deshalb arbeiten wir mit festen Zeitfenstern, kurzen Standzeiten und Ausweichstellen, damit Fahrzeuge nicht in der Fahrbahn warten.
Die Anfahrt zu den Höhenstadtteilen Donnerberg und Münsterbusch führt über steile Rampen. Lange Sattelzüge, Kranteile oder Fertigteile kommen dort nicht überall durch. Wir klären im Vorfeld, welche Fahrzeugtypen eine Strecke nutzen können. Bei Bedarf planen wir Umladepunkte ein.
Zum Umfeld gehören auch Bahnlinie, Industriebetriebe und die dichte Altstadt. Die Schiene Köln–Aachen und die Euregiobahn verlaufen durch das Stadtgebiet. Werksverkehr der Metall- und Glasbetriebe nutzt dieselben Straßen. Anlieferzeiten richten wir so aus, dass sie diese Verkehre möglichst wenig kreuzen.

Jeder Lieferant erhält Tag, Zeitfenster und Route. Wer außerhalb des Fensters eintrifft, wird in eine Warteposition abseits der Fahrbahn geleitet.
Wir prüfen Steigungen, Kurven, Brückenhöhen und Breiten für die vorgesehenen Fahrzeuge. Das Ergebnis geht an Lieferanten und Fahrer.
Mehrere Lieferungen werden zusammengefasst. Wo es sinnvoll ist, wird auf einer Fläche außerhalb des Tals umgeladen und in kleinen Einheiten zum Baufeld gebracht.
Wir informieren Nachbarn und angrenzende Betriebe über Lieferzeiten und mögliche Behinderungen. Rückfragen laufen über eine feste Ansprechperson.
Es entstehen weniger Wartezeiten am Baufeld und weniger Rückstau im Tal.
Fahrzeuge kommen nur dort an, wo ihre Route nachweislich passt.
Anlieger und Betriebe wissen, wann mit Verkehr zu rechnen ist.
Die Bauleitung behält den Überblick, was wann geliefert wird.
→ Wir staffeln Lieferungen so, dass immer nur ein Fahrzeug am Baufeld entlädt. Die übrigen warten an einer vorab bestimmten Stelle.
→ Für Schwertransporte und lange Fahrzeuge legen wir Routen fest und teilen Ladungen, wo die Strecke es verlangt.
→ Wir verlegen Lieferungen in ruhigere Stunden und stimmen die Zeiten mit der Bauleitung und angrenzenden Betrieben ab.
→ Frühe Information, feste Ansprechperson und Lieferungen außerhalb sensibler Zeiten halten die Stimmung ruhig.
Vorhaben an der Hauptverkehrsachse, bei denen jede Lieferung die Straße berührt.
Größere Materialmengen mit längeren Wegen und eigener Zufahrt.
Kleinteilige Anlieferung in engen Straßen mit Rücksicht auf Anwohner und Denkmäler.
Neubau und Sanierung mit steilen Zufahrten und begrenzten Wendemöglichkeiten.

Wir erfassen Zufahrten, Engstellen, Anlieger und die Verkehrszeiten im Umfeld der Baustelle.
Zeitfenster, Routen, Warteplätze und Entladestellen werden festgelegt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Spediteure und Fahrer erhalten Route, Fenster und Ansprechperson, bevor die erste Lieferung rollt.
Wir überwachen die Anlieferungen, greifen bei Verzögerungen ein und passen das Konzept an neue Abschnitte an.
Wird auf einer Baustelle an der Talstraße Beton oder Stahl benötigt, dann legen wir ein festes Zeitfenster fest und benennen eine Warteposition. Das Fahrzeug fährt erst ein, wenn das vorige abgefahren ist. So bleibt die Straße frei. Der Entladevorgang dauert nur so lange wie nötig.
Soll Material zu einem Bauvorhaben in Münsterbusch oder auf dem Donnerberg, dann prüfen wir die Steigung der Zufahrt für das geplante Fahrzeug. Passt es nicht, wird die Ladung auf kleinere Einheiten verteilt oder auf einer Zwischenfläche umgeladen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf den Flächenplan der Einrichtung zurück. Entlade- und Warteflächen sind dort schon eingezeichnet. Zugangspersonal weiß, wann welches Fahrzeug erwartet wird.
Ändern sich Bauabschnitte oder kommen neue Gewerke hinzu, schreiben wir die Lieferplanung fort. Lieferanten erhalten jeweils die aktuelle Fassung, damit niemand nach altem Stand anfährt.
Das Tal ist schmal. Die Hauptstraße dient dem Durchgangsverkehr. Ein wartender Lkw kann die Fahrbahn blockieren. Mit Zeitfenstern und Warteplätzen verhindern wir, dass sich Fahrzeuge vor dem Baufeld stauen.

Beschreiben Sie uns Baustelle und Lieferumfang. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Takt und Routen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Stolberg (Rheinland). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit