
Wo eine Baustelle ihre Flächen bekommt, entscheidet über den Ablauf der gesamten Bauzeit. In Stendal liegen sehr unterschiedliche Lagen nah beieinander: eine dicht bebaute Altstadt mit backsteingotischen Kirchen und Fachwerkhäusern. Dazu kommen große Plattenbauquartiere wie Stadtsee und Stendal-Süd sowie ein Stadtgebiet mit vielen Ortsteilen am Rand. Jede dieser Lagen stellt andere Fragen an Zufahrt, Lagerfläche und Anschlüsse.
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Container stehen, wie Lkw ein- und ausfahren und woher Strom und Wasser kommen. Auch die Abgrenzung der Fläche nach außen gehört dazu. Wir planen das für Vorhaben in Stendal vor dem ersten Spatenstich und stimmen es auf Lage, Bauphase und Gewerke ab.
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In der Altstadt ist der Platz knapp. Enge Gassen rund um den Markt, Fachwerk aus dem 17. und 18. Jahrhundert und die erhaltenen Stadttore setzen Grenzen für Fahrzeuggrößen und Lagerflächen. Wer hier einrichtet, rechnet oft mit Teilflächen auf dem Grundstück selbst und mit Anlieferung in kleinen Chargen. Auch der Schutz der Nachbarbauten gehört in die Planung.
In den Quartieren Stadtsee und Stendal-Süd sieht es anders aus. Dort entstanden ab 1965 große Wohnsiedlungen. Beim Stadtumbau wurden in Stendal zwischen 2000 und 2013 rund 6.000 Wohnungen zurückgebaut. Für Rückbau und Sanierung gibt es in solchen Quartieren oft Freiflächen für Container, Schuttmulden und Materiallager. Wichtig sind dann geordnete Wege zwischen den Bauteilen und eine klare Trennung vom Wohnumfeld.
Der Untergrund in der Altmark wechselt kleinräumig zwischen Sand und Lehm. Wo Böden sandig sind, tragen Lagerflächen nur mit Befestigung. In feuchten Niederungen mit Gleyböden braucht es für Fahrwege und Containerstellplätze zusätzliche Tragschichten. Die Planung prüft deshalb zuerst, was der Boden an der jeweiligen Stelle zulässt.

Wir zeichnen Zufahrt, Wendebereiche, Lagerplätze und Stellflächen so auf, dass sie zur Bebauung der Straße passen. In der Altstadt bedeutet das oft Teilflächen und feste Zeiten, im Plattenbauquartier mehr Raum für Lager und Entsorgung.
Wir planen Standorte und Anschlüsse für Büros, Aufenthaltsräume und Sanitärlösungen und stimmen sie auf Größe und Dauer des Vorhabens ab. Was im Einzelnen gebraucht wird, legen wir mit Ihnen fest.
Wir koordinieren die Anschlüsse an das örtliche Netz, klären Übergabepunkte und achten darauf, dass alle Gewerke versorgt sind. Gerade bei Sanierungen im Bestand ist die Abstimmung mit den Versorgern früh nötig.
Wir planen die Abgrenzung der Fläche, die Beschilderung und die Absicherung von Gehwegen. Wo Baustellen an Straßen mit Bahn- oder Durchgangsverkehr liegen, ist die Führung von Fußgängern besonders wichtig.
Zufahrt, Lager und Anschlüsse sind vor dem ersten Arbeitstag geklärt.
Die Fläche passt zur Lage, ob Altstadtgasse oder offenes Quartier.
Gewerke finden klare Wege und feste Lagerplätze vor.
Das Umfeld der Baustelle in Stendal wird früh mitgedacht.
→ Wir planen Anlieferung in kleinen Chargen mit festen Zeiten und nutzen Flächen auf dem Grundstück oder in Nähe, soweit sie genehmigt werden können.
→ Der Flächenplan sieht befestigte Fahrwege und Stellplätze vor. Die Tragfähigkeit wird vor Aufbau bedacht und nicht erst bei der ersten Anlieferung.
→ Wir legen Sammelflächen, Zufahrten für Abholfahrzeuge und eine Trennung nach Stoffen fest, sodass der Abtransport planbar bleibt.
→ Die Abgrenzung durch Zaun, Beschilderung und geordnete Gehwegführung wird vor Baubeginn festgelegt und dem Baufortschritt angepasst.
Baustellen an Fachwerkhäusern und Backsteinbauten mit wenig Raum und enger Zufahrt.
Sanierung oder Rückbau in Quartieren, in denen Freiflächen für Container und Lager bereitstehen.
Vorhaben auf unbebauten Flächen, bei denen Zufahrt und Baugrund zuerst gesichert werden.
Linienbaustellen an Bundesstraßen und Versorgungsleitungen mit wechselnden Abschnitten.

Wir prüfen Zufahrt, Platzangebot, Untergrund und Umfeld des Baufeldes in Stendal.
Es entsteht ein Einrichtungsplan mit Flächen, Wegen, Anschlüssen und Abgrenzung.
Wir klären Anschlüsse, Genehmigungen und Zeiten mit Bauleitung, Versorgern und Behörden.
Die Einrichtung wird aufgebaut und entwickelt sich mit der Bauphase weiter.
Liegt eine Sanierung im Altstadtkern mit schmaler Zufahrt, dann bleibt kaum Fläche vor dem Haus. Eine Lösung ist, Büro- und Aufenthaltsbereiche auf den Hof oder in ein Geschoss zu legen und das Material tagesweise anzuliefern. Der Zaun nimmt nur so viel Gehweg wie nötig in Anspruch.
Wird in einem Plattenbauquartier ein Block saniert, dann steht rundherum meist Freifläche zur Verfügung. Dort entstehen Containerzeile, Lagerfeld und Sammelplatz für Abfälle getrennt voneinander, mit einer befestigten Zufahrt für Lkw. Die Wege der Bewohner bleiben durch Zaun und Beschilderung klar abgegrenzt.
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Qualitätsmanagement
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Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung bildet die Grundlage für alles Weitere. Aus ihr ergeben sich die Zufahrten, an denen später das Logistik-Management Zeitfenster vergibt. Hinzu kommen die Flächen, auf denen die operative Baulogistik ihre Lager und Sammelstellen führt.
Auch Sicherung und Umweltschutz greifen auf diese Planung zurück. Zaunlinien, Tore und Beleuchtung entscheiden über die Zugangskontrolle, die Lage von Wasch- und Lagerflächen über den Schutz von Boden und Gewässern. Deshalb entwerfen wir die Einrichtung für Stendal immer mit Blick auf diese Anschlussleistungen.
Dazu zählen Flächen- und Wegeplanung, Büro- und Sanitärbereiche, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun und Verkehrssicherung. Was davon bei Ihrem Vorhaben gebraucht wird, hängt von Größe, Dauer und Lage ab.

Schildern Sie uns Lage, Größe und Bauzeit. Wir entwerfen daraus einen Einrichtungsplan.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Stendal. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit