
Wer in Gardelegen baut, trifft auf sehr unterschiedliche Ausgangslagen. Die denkmalgeschützte Altstadt mit ihrer Wallanlage und dem Fachwerkbestand lässt wenig Raum für Containerflächen. Draußen in den Ortsteilen der Altmark sind Grundstücke dagegen groß, aber oft schlecht erschlossen.
Bei der Baustelleneinrichtung legen wir deshalb fest, wo Container, Lagerflächen, Baustrom und Bauzaun überhaupt Platz finden. Die Planung beginnt mit einem Blick auf Zufahrt und Untergrund. Erst danach folgt die Aufstellung der Infrastruktur.
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Die Kernstadt ist von einer rund 2,3 Kilometer langen Wallanlage umgeben. Innerhalb dieses Rings liegen enge Straßen mit Sandstein- und Fachwerkhäusern. Eine Baustelleneinrichtung dort muss mit wenigen Quadratmetern auskommen. Mitunter genügt ein Stück Fahrbahn, das vorübergehend gesperrt werden muss.
Das Stadtgebiet liegt in der Mildeniederung und reicht in den Niedermoorbereich des Drömlings hinein. Niedermoorböden sind weich und vernässt. Container, Lagerflächen und Zufahrtswege brauchen dort eine tragfähige Unterlage. Sonst sinken schwere Lasten ein und die Fläche ist nach dem ersten Regen unbrauchbar.
Gardelegen besteht aus der Kernstadt und 48 Ortsteilen. Wer eine Baustelle in einem entlegenen Ortsteil einrichtet, findet oft nur Feldwege und Landstraßen vor. Anschlüsse für Baustrom und Bauwasser liegen nicht selten weit vom Baufeld entfernt und müssen früh geklärt werden.

Für Bauvorhaben innerhalb des Walls zeichnen wir einen Plan, der jede nutzbare Fläche erfasst. Dazu gehören Stellplätze für Container, Lagerzonen und Wege für Fußgänger. Der Plan zeigt, was dauerhaft stehen bleibt und was nur zeitweise benötigt wird.
Auf weichem Boden wie in der Niederung klären wir vorab, welche Flächen Lasten aufnehmen. Gegebenenfalls werden Platten oder Schotterlagen eingeplant. Das gilt für Containeranlagen genauso wie für Zufahrten.
Wir koordinieren, wo Baustrom und Bauwasser abgenommen werden und wie die Leitungen über das Gelände laufen. Bei Baufeldern abseits der Kernstadt wird dieser Punkt früh mit den Versorgern abgestimmt.
Der Bauzaun folgt der Grundstücksgrenze und lässt Rettungswege frei. Wo die Baustelle an öffentliche Straßen grenzt, planen wir die Beschilderung und Absperrung nach den Vorgaben der Behörde.
Die Einrichtung richtet sich nach der tatsächlichen Lage der Baustelle und nicht nach einer Standardvorlage.
Enge Altstadtflächen werden vor dem Aufbau vermessen und im Plan abgebildet.
Die Gründung der Aufstellflächen berücksichtigt den vernässten Untergrund.
Alle Teile der Infrastruktur sind aufeinander abgestimmt und stehen vor dem ersten Arbeitstag bereit.
→ Wir verteilen Container in die Höhe oder auf Nebenflächen. Materiallager werden zeitlich gestaffelt befüllt.
→ Aufstellflächen und Zufahrten werden vor dem Einrichten auf Tragfähigkeit geprüft und bei Bedarf befestigt.
→ Wir bündeln die Anlieferung der Einrichtung in wenigen Fahrten und planen die Reihenfolge so, dass nichts doppelt gefahren wird.
→ Strom und Wasser werden schon in der Planungsphase mit den Versorgern geklärt. So entsteht keine Wartezeit nach dem Aufbau.
Fachwerk- und Sandsteinhäuser innerhalb des Walls brauchen eine Einrichtung auf kleinster Fläche.
Auf größeren Gewerbeflächen entstehen Hallen und Erweiterungen mit Containerdörfern und Lagerplätzen.
Wohn- und Gemeinbedarfsbauten in den 48 Ortsteilen setzen eine eigene Erschließung der Baustelle voraus.
Bauvorhaben im ländlichen Raum der Altmark brauchen Zuwegung und Lagerflächen auf unbefestigtem Gelände.

Wir sichten Baufeld, Zufahrt und Untergrund und klären, wo Anschlüsse liegen.
Container, Lager, Wege und Zaun werden im Plan platziert und mit Ihnen abgestimmt.
Wir stellen die Infrastruktur in der geplanten Reihenfolge auf und prüfen die Anschlüsse.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir die Flächen an die neue Phase an.
Liegt eine Baustelle in der Altstadt innerhalb des Walls, dann bleibt für Container oft nur ein schmaler Streifen am Gebäude. In diesem Fall legen wir Aufenthalts- und Lagerbereiche auf möglichst wenig Grundfläche zusammen. Der Bauzaun wird so gesetzt, dass Fußgänger und Anlieger weiter passieren können.
Befindet sich das Baufeld dagegen in einem Ortsteil auf Moorboden, dann steht zuerst die Frage nach dem Untergrund. Wir planen befestigte Standflächen und eine Zufahrt, die auch nach Niederschlag befahrbar bleibt. Danach folgen Baustrom und Bauwasser.
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Die Planung der Baustelleneinrichtung hängt eng mit der Anlieferung zusammen. Deshalb stimmen wir Standflächen und Zufahrten mit dem Logistikkonzept ab. Wer das Gelände kennt, vermeidet spätere Umbauten der Fläche.
Mit Bauleitung und Gewerken klären wir, wann welcher Teil der Einrichtung gebraucht wird. So bleibt die Baustelle über alle Bauphasen geordnet. Änderungen im Ablauf fließen in den Flächenplan ein.
Das hängt vom Gebäude und der Straße ab. Innerhalb des Walls ist der Platz oft knapp. Wir prüfen vorab, ob Container am Gebäude, auf einer Nebenfläche oder nur zeitweise stehen können. Die passende Lösung planen wir danach konkret.

Schildern Sie uns kurz Lage und Umfang Ihres Vorhabens. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Gardelegen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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