
Gardelegen liegt in einem weitläufigen, dünn besiedelten Gebiet der Altmark. Wer auf einer Baustelle verunglückt, ist oft nicht in der Nähe einer Stadt. Die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes hängt davon ab, wo genau das Baufeld liegt.
Betriebssanitäter überbrücken diese Zeit. Sie leisten Erstversorgung, rufen Rettungskräfte und dokumentieren den Vorfall. Ob Sie einen brauchen, richtet sich nach Größe der Baustelle und Art der Arbeiten.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Stadtgebiet umfasst 633 Quadratkilometer mit 48 Ortsteilen. Baustellen in entlegenen Ortsteilen liegen weiter von Rettungswache und Klinik entfernt als solche in der Kernstadt. Je länger der Weg, desto mehr zählt die Erstversorgung durch Personal auf der Baustelle.
Auf Großbaustellen gilt eine feste Schwelle. Nach DGUV Vorschrift 1 ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten erforderlich. Gerade bei Bauvorhaben im Gewerbe- und Industriebereich der Stadt, bei denen viele Firmen gleichzeitig arbeiten, kann diese Zahl erreicht werden.
Auch kleinere Baustellen bergen Gefahren. Arbeiten in Gräben, an Fassaden in der Altstadt, mit Kran oder Gerüst sind unfallträchtig. Dann ist es sinnvoll, Betriebssanitäter oder Brandschutzhelfer auch unterhalb der Schwelle vorzuhalten, was wir mit Ihnen abstimmen.

Ausgebildete Betriebssanitäter übernehmen die Erstversorgung bei Verletzungen. Sie koordinieren den Rettungsdienst und weisen ihn zur Einsatzstelle ein.
Brandschutzhelfer kennen die Brandrisiken auf Baustellen. Sie unterstützen bei der Evakuierung und bei Entstehungsbränden mit den vorhandenen Löscheinrichtungen.
Jeder Vorfall wird festgehalten, vom kleinen Arbeitsunfall bis zum Einsatz des Rettungsdienstes. Die Unterlagen stehen der Bauleitung zur Verfügung.
Welche Sachmittel die Baustelle braucht, stimmen wir ab. Das hängt von Größe, Lage und Gefährdung ab.
Verletzte werden sofort versorgt, auch wenn der Rettungsdienst noch unterwegs ist.
Der Rettungsweg ist geklärt, bevor etwas passiert.
Brandschutz und Erstversorgung kommen aus einer Hand.
Die gesetzlichen Vorgaben für größere Baustellen werden abgedeckt.
→ Wir planen die Erstversorgung auf der Baustelle ein und besprechen den Rettungsweg mit der Bauleitung.
→ Treffpunkt und Zufahrt werden festgelegt. Ein Sanitäter weist den Rettungsdienst ein.
→ Die Besetzung richtet sich nach den Arbeiten, auch wenn die Baustelle unter der Schwelle liegt.
→ Ein gemeinsamer Notfallplan gilt für alle Gewerke. Alle wissen, wer im Ernstfall zuständig ist.
Große Hallen und Anlagen mit vielen Beschäftigten, bei denen die Schwelle von 100 Versicherten erreicht werden kann.
Arbeiten in Gräben und an Leitungen in entlegenen Gebieten mit weiter Anfahrt für Rettungskräfte.
Arbeiten an Fassaden und auf Gerüsten in engen Straßen, wo der Rettungsweg früh geklärt sein muss.
Weitläufige Baufelder mit schwer zugänglichen Bereichen.

Wir prüfen Größe, Lage und Arbeiten der Baustelle und die Zahl der Beschäftigten.
Rettungsweg, Treffpunkt und Zuständigkeiten werden mit der Bauleitung festgelegt.
Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer übernehmen ihre Aufgaben auf der Baustelle.
Mit den Bauphasen ändert sich die Gefährdung. Wir ändern die Besetzung entsprechend.
Liegt eine Baustelle in einem entlegenen Ortsteil von Gardelegen und arbeiten dort mehrere Gewerke mit Kran und Gerüst, dann verlängert der weite Weg die Zeit bis zum Rettungsdienst. In diesem Fall stellen wir einen Betriebssanitäter ab. Er versorgt Verletzte und ruft Hilfe, bis der Rettungsdienst eintrifft.
Entsteht ein größeres Gewerbeobjekt mit über 100 Versicherten, dann ist ein Betriebssanitäter Pflicht. Wir stimmen mit der Bauleitung ab, wie viele Personen gebraucht werden und was sonst an Ausstattung nach Absprache nötig ist. Ein Notfallplan regelt Zufahrt und Treffpunkt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die sanitätsdienstliche Absicherung gehört zum Sicherheitskonzept. Zugangskontrolle und Zufahrt der Baustelle sind so geplant, dass ein Rettungsfahrzeug ohne Verzögerung bis zum Unfallort gelangt.
Mit der Bauleitung klären wir, wann welche Arbeiten laufen. Bei gefährlichen Phasen wie Kranarbeiten oder Tiefbau erhöhen wir die Besetzung. Nach Abschluss dieser Phasen wird sie wieder angepasst.
Nach DGUV Vorschrift 1 ist ein Sanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten vorgeschrieben. In Gardelegen kann das bei großen Gewerbe- und Industrieprojekten der Fall sein. Auch darunter kann der Einsatz sinnvoll sein, was wir gemeinsam bewerten.

Beschreiben Sie uns Größe und Arbeiten Ihres Vorhabens. Wir melden uns mit einem Vorschlag zur Besetzung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Gardelegen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit