
Tangermünde liegt auf einem Plateau über der Elbe. Die Altstadt wird von einer fast vollständig erhaltenen Stadtmauer umschlossen, die auf der Elbseite bis zu zwölf Meter hoch aufragt. Wer hier ein Haus saniert, hat selten Hof oder Garten zum Lagern. Die Fläche für Material, Unterkünfte und Zufahrt muss erst gefunden und geplant werden.
Genau dort setzt die Baustelleneinrichtung an. Wir planen, wo Zaun, Tor, Lager und Sozialräume stehen, wie Baustrom und Bauwasser verteilt werden und wie Fahrzeuge zur Baustelle gelangen. In Tangermünde ist das ein Rechenspiel aus engen Toren, Denkmalbestand und flacher Elbniederung.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Innerhalb des Mauerrings ist jeder Quadratmeter belegt. Viele Häuser stehen direkt am Gehweg an schmalen Straßen und Gassen. Ein Bauzaun nimmt dort oft die halbe Fahrbahn ein. Deshalb entscheidet schon die Lage des Zauns darüber, ob Anwohner und Besucher noch vorbeikommen.
Die Stadt sitzt auf einer Endmoräne, unterhalb des Hochufers beginnt dagegen die Elbaue mit weichem und wechselfeuchtem Untergrund. Für die Einrichtung heißt das: Auf dem Plateau reicht oft ein tragfähiger Kiesstreifen, in der Aue braucht es Lastverteilung und eine Zufahrt, die nach Regen nicht aufweicht.
Die Altstadt ist Denkmalbestand. Wo Fassaden, Mauerwerk oder Pflaster geschützt werden müssen, lassen sich Kranstandort, Gerüst und Materialfläche nicht frei wählen. Wir stellen den Einrichtungsplan so auf, dass er sich mit den Vorgaben der Denkmalpflege abstimmen lässt, bevor der erste Zaunfuß gesetzt wird.

Wir zeichnen Lager-, Umschlag- und Stellflächen in den verfügbaren Raum ein und prüfen, ob Lastwagen durch Tore und Gassen kommen. Wo das nicht geht, planen wir Zwischenlager am Rand der Altstadt und Umladung auf kleinere Fahrzeuge.
Wir klären Anschlusspunkte, Verteilung und Leitungsführung. In der Altstadt verlaufen Leitungen oft unter engem Pflaster, in der Aue wird die Verteilung gegen Feuchte geschützt und höher gelegt.
Zaun, Beschilderung und Absperrung richten wir so ein, dass Fußwege und Rettungswege frei bleiben. Bei engen Gassen stimmen wir Halbsperrungen und Wegeführung mit den zuständigen Stellen ab.
Aufenthalt, Sanitär, Material und Abfallsammlung bekommen feste Plätze. In der Altstadt werden sie oft über mehrere Ebenen oder auf einer nahen Ersatzfläche gedacht, damit das Baufeld nicht zugestellt wird.
Ihr Baufeld bleibt frei, weil Lager, Unterkünfte und Zufahrt vorab zugeordnet sind.
Anwohner, Gäste und Fußgänger kommen an der Baustelle vorbei, ohne in den Baustellenverkehr zu geraten.
Gewerke finden am ersten Tag Strom, Wasser und Wege vor und müssen nicht erst suchen.
Auflagen von Denkmalpflege und Verkehrsbehörde sind im Plan berücksichtigt, bevor gebaut wird.
→ Wir planen Material in kleinen Mengen und nach Bauphase und richten ein Zwischenlager außerhalb der Mauer ein. Das Baufeld bleibt frei und die Gasse nutzbar.
→ Vor Baubeginn wird gemessen, welche Fahrzeuge hineinpassen. Danach legen wir fest, was direkt angeliefert und was umgeladen wird.
→ Zufahrten und Stellflächen erhalten eine tragfähige Unterlage. Lager und Verteiler stehen erhöht, damit Feuchte und Wasser nichts erreicht.
→ Wir bereiten Lage- und Einrichtungsplan so auf, dass die Abstimmung mit der Denkmalpflege zügig gelingt. Geschützte Bauteile werden im Plan ausgespart.
Fachwerk- und Backsteinhäuser an engen Gassen, bei denen jeder Meter Zaun mit dem Verkehr abgestimmt werden muss.
Neubauten in Gewerbelagen mit großen Flächen, aber teils weichem Untergrund.
Baufelder zwischen Promenade, Wasser und Altstadtkante, die wenig Raum und viel Publikum haben.
Wohnhäuser und Höfe in Bölsdorf, Buch oder Storkau, wo Platz da ist und Zufahrten Landwege sind.

Wir sehen uns Straße, Tore, Untergrund und Anschlüsse an und messen die möglichen Zufahrten aus.
Zaun, Lager, Sozialbereiche und Wege kommen in einen Plan, den Bauleitung und Behörden lesen können.
Zaun, Anschlüsse und Flächen werden vor dem Baustart nach Plan hergestellt und abgenommen.
Wechselt die Bauphase, verschieben wir Lager und Wege entsprechend und halten den Plan aktuell.
Liegt ein Fachwerkhaus in einer schmalen Gasse hinter einem der Stadttore, dann bleibt kaum Platz für einen Zaun. In diesem Fall bilden wir einen schlanken Baustellenstreifen, legen ein Zwischenlager außerhalb des Mauerrings fest und liefern Material in kleinen Fahrten nach.
Soll dagegen eine Halle in der Elbniederung entstehen, dann gibt es Platz im Überfluss, aber unsicheren Untergrund. Dort planen wir eine befestigte Zufahrt, höher gelegte Verteilerpunkte und eine Lagerfläche, die auch bei Nässe befahrbar bleibt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Eine Einrichtung ist erst dann gut, wenn sie zur Anlieferung passt. Deshalb stimmen wir Zufahrt, Entladefläche und Zeitfenster mit dem Logistikkonzept ab. Wo ein Tor die Fahrzeuggröße begrenzt, entsteht der Lieferplan aus dem Einrichtungsplan.
Auch Sicherung und Entsorgung hängen am Platzplan: Wo steht der Abfallbehälter, wo schließt das Tor, wo hat der Sanitätsweg Vorrang. Wir legen das im Plan so fest, dass alle Gewerke es am Zaun ablesen können.
Zuerst wird gemessen, was durch die Tore und Gassen passt. Danach legen wir einen schmalen Baustellenstreifen fest, richten ein Zwischenlager außerhalb ein und planen kleine, getaktete Anlieferungen. So bleibt die Gasse nutzbar.

Schildern Sie Lage und Zeitplan. Wir schlagen einen Einrichtungsplan vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Tangermünde. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit