
Wer in Steinbach-Hallenberg liefert, fährt durch ein Tal. Die Straßen folgen dem Haseltal, die Ortsteile liegen in Seitentälern. Zur A 71 geht es über die Anschlussstellen bei Suhl und Zella-Mehlis, Oberhof oder Meiningen-Nord. Ein Lastwagen, der falsch ankommt, steht schnell mitten im Verkehr und findet keinen Platz zum Wenden.
Logistik-Management heißt, den Materialfluss zu planen, bevor er entsteht. Wir stimmen Liefertermine, Fahrzeuge und Zufahrten aufeinander ab und vergeben Zeitfenster, damit es auf der Baustelle ruhig bleibt. Für Vorhaben in Steinbach-Hallenberg heißt das vor allem: die Lieferkette ans Tal anpassen.
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Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Kernort zieht sich als schmales Band durch das Tal. Auf der Durchgangsstraße fahren Anwohner, Pendler und Wirtschaftsverkehr zugleich. Hält ein Sattelzug dort länger als wenige Minuten, steht der Ortsverkehr. Anlieferungen brauchen deshalb feste Zeitfenster und eine Entladestelle, die den Verkehr nicht blockiert.
Die Ortsteile Altersbach, Bermbach, Oberschönau, Rotterode, Unterschönau und Viernau sind über Nebenstraßen angebunden. Nicht jede ist für schwere Fahrzeuge gedacht. Manche Strecke führt steil bergauf. Wir ermitteln vorab, welche Fahrzeugklasse welchen Ortsteil erreicht. Danach teilen wir die Lieferungen auf.
Dazu kommt die Bahnlinie Zella-Mehlis–Wernshausen im Tal. Wo Straßen sie kreuzen, entscheidet der Fahrplan mit über den Verkehrsfluss. Außerdem liegen die Gewerbegebiete Im Erlich, Am Schertzer und Am Stiller Berg im Ortsteil Herges-Hallenberg. Dort fahren auch die Nachbarbetriebe ihre Lieferungen an.

Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster und eine Entladestelle. Fahrer wissen vorher, wann sie kommen dürfen. Die Baustelle muss nicht warten, bis jemand Platz macht.
Wir prüfen Strecke, Steigung und Wendemöglichkeit und legen fest, ob ein Sattelzug, ein Kurzer oder ein Umlad auf freier Fläche sinnvoll ist.
Rohbau, Technik und Ausbau brauchen ihr Material zu unterschiedlichen Zeiten. Wir ordnen die Anlieferungen, damit nicht alle zugleich ankommen.
Anwohner und Betriebe erfahren, wann mit Lieferverkehr zu rechnen ist. Das nimmt Konflikte aus der Straße, bevor sie entstehen.
Die Durchgangsstraße bleibt frei, weil Fahrzeuge nicht auf der Fahrbahn warten.
Material kommt, wenn es gebraucht wird, nicht davor und nicht danach.
Der Bauablauf hängt nicht von zufällig eintreffenden Lieferungen ab.
Anwohner und Betriebe wissen, wann Verkehr zu erwarten ist.
→ Entladestelle und Wendefläche werden vorab festgelegt. Wo das nicht geht, wird in kleinere Fahrzeuge umgeladen.
→ Zeitfenster staffeln die Ankünfte. Wer zu früh kommt, wartet auf einer abgesprochenen Fläche statt auf der Straße.
→ Wir prüfen die Strecke und wählen die Fahrzeuge so, dass sie hinauf und wieder heraus kommen.
→ Lieferzeiten werden so gelegt, dass Schichtwechsel und Werkverkehr nicht kollidieren.
Große Materialmengen für Stahlbau, Betonfertigteile und Technik, oft im Betrieb der Nachbarn.
Kleine, häufige Lieferungen an einer engen Durchgangsstraße.
Laufende Anlieferung von Rohren, Schotter und Asphalt entlang einer Strecke.
Transporte in Seitentäler mit schmalen Straßen und wenig Wendefläche.

Wir sammeln Mengen, Termine und Fahrzeugarten aller Gewerke.
Zufahrt, Steigung, Wendemöglichkeit und Entladestelle werden vorab bewertet.
Jede Lieferung bekommt Termin und Platz. Die Beteiligten erhalten die Liste.
Während der Bauzeit passen wir die Fenster an, wenn sich Termine verschieben.
Liegt eine Baustelle im Kernort an der Durchgangsstraße und sind Lieferungen für Stahl, Beton und Ausbaumaterial geplant, dann erhält jede Anlieferung ein Zeitfenster. Der Fahrer meldet sich vor der Ankunft, die Entladestelle ist frei. Die Straße bleibt befahrbar.
Soll Material in einen der Seitentäler wie Oberschönau oder Rotterode gebracht werden, dann prüfen wir vorher Gefälle und Straßenbreite. Passt der Sattelzug nicht, wird an geeigneter Stelle in kleinere Fahrzeuge umgeladen, die die letzten Kilometer fahren.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Entladestelle, Wendefläche und Lagerplatz sind dort festgelegt. Die Zeitfenster richten sich danach. Gibt es eine Zugangskontrolle, melden wir Lieferungen vorher an.
Mit der operativen Baulogistik greifen die Abläufe ineinander: Wer Material annimmt, lagert und weiterbringt, braucht dieselben Zeiten wie die Lieferplanung.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster und eine Entladestelle. Fahrzeuge warten nicht auf der Straße, sondern an einem vorher benannten Platz, bis sie aufgerufen werden.

Nennen Sie uns Standort und Bauzeitplan. Wir melden uns und besprechen mit Ihnen, wie Anlieferungen und Zeitfenster aussehen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Steinbach-Hallenberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit