
Schmalkalden liegt im Südwesten Thüringens, die nächste Autobahn ist die A 71, von der Stadt etwa 24 Kilometer bis zur Anschlussstelle Meiningen-Nord entfernt. Wer Material liefert, fährt also den größten Teil der Strecke über Landstraßen und Bundesstraßen. Die Bundesstraße 19 verläuft über das Stadtgebiet, die B 62 ist die zweite wichtige Achse.
Logistik-Management heißt, diese Lieferungen zu planen und zu takten. Wir legen fest, welcher Lastzug wann auf die Baustelle fährt, wo er hält und wie er wieder hinausfindet. Das senkt Wartezeiten auf der Straße und hält die Nachbarschaft ruhig.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Verkehr läuft im Tal an der Schmalkalde zusammen. Bundesstraßen, Ortsdurchfahrten und Zufahrten zu den Betrieben teilen sich dieselben Querschnitte. Wer dort einen Lastzug warten lässt, behindert andere. Deshalb verteilen wir Anlieferungen auf Zeitfenster, die zu den Spitzen des Berufsverkehrs passen.
In der Altstadt sind die Gassen eng. Der Fachwerkbestand reicht dicht an die Fahrbahn. Große Fahrzeuge kommen dort nur langsam und mit Einweiser voran. Anlieferungen müssen kurz gehalten und mit den Anliegern abgestimmt werden, damit Zugänge und Geschäfte erreichbar bleiben.
Die Metall- und Werkzeugbetriebe sowie der Hochschulcampus haben eigene Verkehre. Schmalkalden ist Standort von Werkzeugindustrie, Sondermaschinenbau und Lebensmittelherstellung. Die Hochschule hat rund 2.500 Studierende. Eine Baustelle, die diesen Takt stört, bekommt schnell Konflikte mit dem Umfeld.

Wir erfassen Gewerke, Liefermengen und Zeitpunkte und leiten daraus ab, wie viele Anlieferungen pro Tag auf die Fläche passen. Für die Altstadt kann das bedeuten, nur kleinere Fahrzeuge einzuplanen.
Jede Lieferung bekommt ein Fenster, damit Fahrzeuge nicht gleichzeitig eintreffen. Wo Straße und Zufahrt gemeinsam genutzt werden, entzerrt das den Verkehr merklich.
Wir sprechen Anlieferzeiten mit den Anliegern ab, etwa mit Gewerbebetrieben im Tal oder dem Hochschulbetrieb. So bleiben Zufahrten und Parkplätze nutzbar.
Wo große Fahrzeuge nicht bis zur Baustelle kommen, laden wir an einer geeigneten Fläche auf kleinere Einheiten um. Welche Fläche das ist, klären wir mit Eigentümer und Behörde.
Lieferungen kommen verteilt statt gebündelt und belasten die Zufahrt weniger.
Gewerke bekommen Material zum richtigen Zeitpunkt und warten seltener.
Anlieger und Betriebe erfahren früh, wann mit Verkehr zu rechnen ist.
Der Plan bleibt anpassbar, wenn sich Bauablauf oder Straßenlage verändern.
→ Wir vergeben Zeitfenster und halten einen Wartebereich bereit, damit nichts auf der Bundesstraße steht.
→ Wir planen Umladung auf kleinere Fahrzeuge und eine Einweisung an Engstellen.
→ Wir stimmen Zeiten vorab ab und halten Zufahrten frei, gerade für Rettungsfahrzeuge.
→ Wir koppeln Lieferungen an den Bauablauf, damit nichts Platz wegnimmt, das erst später gebraucht wird.
Material kommt in kleinen Mengen und mit kurzer Standzeit in die Gassen, abgestimmt mit Anliegern.
Bauverkehr und Studienbetrieb müssen sich Zufahrten teilen, ohne dass Wege versperrt werden.
Schwere Anlieferungen müssen die Warenströme der Betriebe im Tal berücksichtigen.
In Wernshausen, Aue oder Asbach unterscheiden sich Zufahrtswege und Straßenbreiten deutlich.

Wir sichten Zufahrt, Engstellen und Anlieger rund um die Baustelle.
Wir legen Liefermengen, Zeitfenster und Wartebereiche fest.
Wir geben Fenster aus, weisen Fahrzeuge ein und halten die Zufahrt frei.
Ändert sich der Ablauf, passen wir Zeiten und Mengen an.
Liegt eine Baustelle an der Bundesstraße im Tal und wird zur gleichen Zeit Material angeliefert, wie Berufsverkehr und Betriebsverkehr dort unterwegs sind, dann bilden Lastzüge schnell eine Schlange. In diesem Fall verlegen wir Anlieferungen in ruhigere Stunden und geben jedem Fahrzeug ein eigenes Zeitfenster.
Kommt zusätzlich eine enge Zufahrt dazu, wird ein Wartepunkt abseits der Straße eingeplant. Von dort ruft ein Einweiser die Fahrzeuge einzeln ab. Das Ergebnis ist ein Ablauf, der ohne Rückstau auf der Straße auskommt.
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Die Steuerung baut auf der Einrichtung der Baustelle auf. Wo Zufahrt, Lager und Wendeflächen liegen, bestimmt, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können. Deshalb stimmen wir beide Pläne früh aufeinander ab.
Die Daten der Anlieferung liefern außerdem Hinweise für die operative Seite. Wer weiß, wann wie viel ankommt, kann Personal für Entladung und Lagerung passend einplanen. So greifen die Leistungen ineinander.
Bis zur Anschlussstelle Meiningen-Nord an der A 71 sind es nach Angaben der Wikipedia etwa 24 Kilometer. Diese Strecke fließt in die Planung ein, wenn Lastzüge mit festen Zeiten die Baustelle erreichen sollen.

Nennen Sie uns Standort, Gewerke und Bauzeitraum. Wir entwerfen ein Liefer- und Zeitfensterkonzept dafür.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schmalkalden. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit