
Wer in Schkopau eine Baustelle einrichtet, steht schnell vor einer Frage, die in vielen Städten nebensächlich ist: Worauf wird gestellt? Ein Teil der Gemeinde liegt in der Saale-Elster-Aue, einer Salzauslaugungsniederung mit verzweigten Gewässerarmen und hohem Wasserstand. Daneben gibt es Industrieflächen und Dorfränder mit ganz anderen Bedingungen.
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Container, Lager, Wege und Anschlüsse liegen, bevor der erste Bagger rollt. Wir planen das für Vorhaben in der Gemeinde Schkopau so, dass die Fläche zum Untergrund passt und die Zufahrt zum Standort. Das gilt für ein Baufeld an der B 91 genauso wie für eine Lücke zwischen zwei Dorfstraßen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Gemeinde besteht aus zwölf Ortschaften zwischen Halle (Saale) und Merseburg. Jede hat ihre eigene Erschließung: Mal führt nur eine schmale Ortsstraße zum Grundstück, mal liegt das Baufeld direkt an einer Bundesstraße. Die Einrichtung beginnt deshalb mit einer Begehung der Zufahrt und der Frage, wo Fahrzeuge wenden können.
In der Aue sind regelmäßige Frühjahrshochwasser ein Teil der natürlichen Wasserstandsdynamik. Bei gleichzeitigem Hochwasser von Saale und Weißer Elster staut sich das Wasser zurück. Container, Kraftstofflager und Baustromverteiler stehen dort besser erhöht oder außerhalb der tiefen Bereiche. Außerdem werden die Flächen vor dem Aufbau auf Tragfähigkeit geprüft.
Hinzu kommen Schutzgebiete: Zwischen Halle und Merseburg erstreckt sich ein FFH-Gebiet, dazu ein Naturschutzgebiet und ein Trinkwasserschutzgebiet. Wer dort in der Nähe baut, muss Lagerflächen für wassergefährdende Stoffe und Baustellenabwasser besonders sorgfältig anlegen. Das fließt direkt in die Anordnung der Einrichtung ein.

Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer brauchen ebenen Grund. Auf weichem Auenboden planen wir Unterlagen oder eine Schotterlage ein. Sanitäranlagen werden so gestellt, dass Entsorgung und Wasserversorgung ohne Umwege möglich sind.
Bevor ein Anschluss beantragt wird, klären wir, wo in der Nähe eine Entnahmestelle liegt. In den Ortschaften am Rand der Gemeinde sind die Wege zum nächsten Netzpunkt manchmal länger. Verteilerkästen bekommen einen erhöhten Stand, wenn Wasser im Boden steht.
Ein Bauzaun trennt Baufeld und Öffentlichkeit. An Straßen mit Durchgangsverkehr kommt eine Tor- und Beschilderungslösung hinzu, die Lkw ohne Rückstau auf die Fahrbahn lässt. Wo Wege von Spaziergängern genutzt werden, planen wir den Zaun entsprechend dichter.
Materiallager, Fahrwege und Wendeflächen werden vor dem Aufbau auf einem Lageplan festgelegt. Auf diese Weise entstehen keine Staus zwischen Container und Baufeld. Die Baustellenordnung gilt vom ersten Tag an.
Alle Flächen und Wege stehen auf einem Plan, bevor die ersten Gewerke anrücken.
Die Einrichtung berücksichtigt Untergrund und Wasserstand, statt sie erst bei Problemen zu entdecken.
Ein Ansprechpartner koordiniert Container, Anschlüsse und Zaun aus einer Hand.
Die Baustellenordnung steht von Beginn an und wird mit jedem neuen Gewerk wiederholt.
→ Wir sehen Tragschichten und Lastverteilung vor und legen Stellflächen auf die höchsten Punkte des Grundstücks.
→ Der Lageplan sieht eine Wendefläche oder eine Einbahnführung auf dem Grundstück vor, damit Fahrzeuge vorwärts hinausfahren.
→ Anschlüsse und empfindliche Bereiche stehen erhöht. Außerdem legen wir fest, wer im Hochwasserfall was räumt.
→ Wassergefährdende Stoffe kommen auf Auffangwannen und in abgegrenzte Bereiche. Die Entsorgungswege werden schriftlich festgehalten.
Einfamilienhäuser und Mehrfamilienbauten auf Grundstücken mit knapper Zufahrt, teils in Auennähe.
Hallen und Anlagen auf Flächen an der B 91 oder auf Werksgelände, wo Zufahrt und Lagerplatz klar geregelt sein müssen.
Arbeiten entlang der Bahnstrecke Halle–Bebra oder an Brückenbauwerken in der Aue, mit schmalen Arbeitsstreifen.
Umbauten an Gebäuden mit denkmalgeschützter Substanz, bei denen Containerplatz und Lieferweg eng begrenzt sind.

Wir sehen uns Zufahrt, Untergrund und Anschlussmöglichkeiten an und halten Besonderheiten wie Wasserstand oder Nachbarbebauung fest.
Aus den Ergebnissen entsteht ein Plan mit Containern, Lager, Wegen und Toren, den die Bauleitung freigibt.
Zaun, Strom, Wasser, Sanitär und Container werden in sinnvoller Reihenfolge gestellt und abgenommen.
Während der Bauzeit wird der Plan nachgeführt, wenn sich Baufeld, Gewerke oder Wasserstände ändern.
Liegt ein Baufeld in einer der Ortschaften nahe der Aue, dann beginnt die Planung mit der Frage nach dem Grundwasserstand und den Zufahrtswegen. Aus der Begehung entsteht ein Lageplan mit Containerstandort, Lager, Wendefläche und Toren. Die Stellflächen kommen auf den höchsten und tragfähigsten Teil des Grundstücks.
Ist der Plan abgestimmt, folgt die Reihenfolge der Anschlüsse. Zuerst werden Zugang und Zaun gestellt, danach Strom und Wasser, zuletzt die Container. Wird das Baufeld später erweitert, dann passen wir den Lageplan an und weisen die Gewerke neu ein.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist das Gerüst für alles Weitere. Auf den festgelegten Zufahrten läuft später die Anlieferung nach Zeitfenstern, an den Toren sitzt gegebenenfalls die Zugangskontrolle. Die Lagerflächen sind zugleich Standort für Entsorgungsbehälter.
Weil ein Plan alle Bereiche umfasst, müssen Bauleitung und Gewerke nicht mehrere Ansprechpartner koordinieren. Änderungen am Baufeld werden an einer Stelle nachgezogen.
Das hängt von der Lage ab. Ein Teil der Gemeinde liegt in der Saale-Elster-Aue, wo Frühjahrshochwasser zur natürlichen Dynamik gehören. Bei Grundstücken in Auennähe planen wir Container und Anschlüsse erhöht und halten fest, was im Hochwasserfall geräumt wird.

Schicken Sie uns Lage und Art Ihres Vorhabens, dann melden wir uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schkopau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit