
Eine Baustelle bringt Risiken mit sich: Stürze, Quetschungen, Schnitte, Arbeiten unter Last und in der Höhe. In Schkopau kommen Standorte hinzu, die nicht direkt an der nächsten Klinik liegen. Der Kernort befindet sich etwa 11 Kilometer südlich von Halle und rund 6 Kilometer nördlich von Merseburg.
Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer sorgen dafür, dass bei einem Unfall nicht erst gesucht werden muss, wer hilft. Sie übernehmen die Erstversorgung, rufen den Rettungsdienst und halten alles schriftlich fest. Je nach Baustelle stimmen wir ab, welche Besetzung sinnvoll ist.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Entfernung zu Kliniken und Rettungswachen bestimmt, wie lange Hilfe unterwegs ist. Der Weg führt meist über die B 91 oder durch Ortschaften. Im Berufsverkehr kann er länger dauern. Auf größeren Baustellen lohnt es sich, ersthelfende Fachkräfte auf dem Gelände zu haben, bis der Rettungsdienst eintrifft.
Die Gemeinde hat Baufelder mit höherem Risiko: Arbeiten an Bahnstrecken und Brücken, Hallenbau mit Kran und Hebezeug, Tiefbau in Gräben. Dort sind schwere Verletzungen wahrscheinlicher als auf einem Wohnhausbau. Die Besetzung richtet sich nach Art der Arbeiten und nach Zahl der Beschäftigten.
Eine Rolle spielt auch die Größe: Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 sind Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten Pflicht. Unterhalb dieser Grenze ist die Entscheidung freiwillig, kann aber sinnvoll sein, wenn die Lage abgelegen ist oder gefährliche Arbeiten anfallen.

Ersthelfer versorgen Verletzte, bis der Rettungsdienst übernimmt. Sie sind in die Abläufe eingebunden und wissen, wo der Zugang für Rettungsfahrzeuge liegt.
Für größere Vorhaben stellen wir Betriebssanitäter mit erweiterter Ausbildung. Sie übernehmen die Erstversorgung, koordinieren den Rettungsdienst und dokumentieren Vorfälle.
Brandschutzhelfer sind in Löschmaßnahmen und Evakuierung unterwiesen. Sie achten auf Zündquellen, etwa bei Schweiß- und Trennarbeiten.
Welches Material auf einer Baustelle gebraucht wird, stimmen wir nach Absprache ab. Das hängt von Größe, Gefährdung und Wegen zum Rettungsdienst ab.
Im Ernstfall beginnt die Hilfe sofort, ohne auf den Rettungsdienst zu warten.
Die Besetzung wird passend zu Größe und Gefährdung der Baustelle gewählt.
Erste Hilfe und Brandschutz laufen über einen Ansprechpartner.
Vorfälle sind lückenlos dokumentiert.
→ Rettungspunkte und Zufahrten werden vorab festgelegt und dem Personal bekannt gemacht. Ein Einweiser wartet bei Bedarf am Tor.
→ Der Einsatzplan nennt Wege und Sammelstellen. Das Sanitätspersonal kennt die Route zum Treffpunkt und führt Rettungskräfte zum Verletzten.
→ Für diese Phasen wird die Besetzung verstärkt. Brandschutzhelfer behalten Zündquellen im Blick.
→ Ein Ansprechpartner koordiniert Ersthelfer, Sanitäter und Brandschutz und dokumentiert Einsätze.
Großbaustellen mit vielen Beschäftigten, Kranarbeit und Schweißarbeiten.
Baufelder an Gleisen und Bauwerken, bei denen Zugang und Rettungsweg besonders geplant werden.
Arbeiten in Gräben und Schächten, wo Verschüttung und Absturz drohen.
Abbruch- und Umbauarbeiten mit Staub, Lärm und Gefährdung durch Altbausubstanz.

Wir klären Größe, Arbeiten und Lage der Baustelle und leiten die nötige Besetzung ab.
Zufahrt, Rettungspunkt und Einweiser werden bestimmt und der Bauleitung vorgestellt.
Sanitäter und Brandschutzhelfer werden eingewiesen und beginnen mit dem Baustart.
Einsätze werden protokolliert. Die Besetzung wird an den Bauablauf angepasst.
Läuft in der Gemeinde ein Hallenbau mit mehr als 100 Beschäftigten, dann ist ein Betriebssanitäter vorgeschrieben. Wir klären vorab, wo der Rettungspunkt liegt und wie Fahrzeuge zufahren. Der Sanitäter lernt den Bauablauf kennen und weiß, wann gefährliche Arbeiten anstehen.
Verletzt sich ein Handwerker bei Arbeiten am Kran, dann versorgt der Sanitäter ihn und ruft den Rettungsdienst. Ein Kollege weist die Rettungskräfte am Tor ein. Danach wird der Vorfall dokumentiert und mit der Bauleitung besprochen, damit sich vergleichbare Unfälle vermeiden lassen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Sanitätsversorgung hängt an der Logistik: Rettungspunkte brauchen freie Zufahrten. Tore dürfen für Fahrzeuge nicht blockiert sein. Zugangskontrolle und Schrankendienst wissen, dass Rettungsfahrzeuge Vorrang haben.
Brandschutzhelfer wirken zugleich bei der Ordnung auf der Baustelle mit, etwa durch freie Fluchtwege und gesicherte Lagerbereiche. So entsteht eine Struktur, die mehrere Risiken gleichzeitig abdeckt.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten vorgeschrieben. Darunter ist er freiwillig. Bei gefährlichen Arbeiten oder abgelegenen Baufeldern kann er trotzdem sinnvoll sein, das klären wir gemeinsam.

Nennen Sie uns Größe und Art Ihres Vorhabens, dann stimmen wir die passende Besetzung mit Ihnen ab.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schkopau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit