
Auf einer großen Baustelle passiert nicht oft etwas. Wenn doch, entscheiden die ersten Minuten. Ein Betriebssanitäter ist ausgebildet, bei Verletzungen und Erkrankungen vor Ort zu helfen, bis der Rettungsdienst übernimmt. Gesetzlich verpflichtend wird er nach der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 1 auf Baustellen mit mehr als 100 gleichzeitig Beschäftigten.
In Kabelsketal entstehen Hallen und Gewerbebauten mit großen Grundflächen, auf denen zeitweise viele Gewerke arbeiten. Wir stellen für solche Baufelder Betriebssanitäter bereit und planen mit Ihnen die Notfallorganisation: Wer ist erreichbar, wie kommt Hilfe zum Verletzten und wie findet der Rettungsdienst die Baustelle.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Größe der Baufelder ist der wichtigste Faktor. Auf einer Fläche von mehreren Hektar können Wege vom Arbeitsplatz zum Tor lang sein. Ein Betriebssanitäter, der das Baufeld kennt, ist schneller beim Verletzten als ein Helfer, der erst gerufen werden muss. Die Zufahrt für den Rettungswagen muss jederzeit frei sein.
Die Lage im Straßennetz hilft dem Rettungsdienst: Die Anschlussstellen Großkugel an der A 9 und Gröbers an der A 14 sowie die B 6 führen nah an die Gewerbegebiete heran. Entscheidend ist, dass der Weg vom Straßennetz bis zum Unfallort eindeutig ist. Dazu gehören eine klare Adresse, ein benannter Treffpunkt am Tor und eine Einweisung, die jemand übernimmt.
Auf Hallenbaustellen fallen Arbeiten an, bei denen schwere Verletzungen möglich sind: Montage in der Höhe, Kranarbeiten, Arbeiten mit Fertigteilen und Verkehr schwerer Fahrzeuge. Der Sanitätsdienst wird deshalb nach Bauphase geplant. Gefährliche Phasen wie die Dachmontage verdienen besondere Aufmerksamkeit.

Ausgebildete Sanitäter sind während der Arbeitszeiten präsent und versorgen Verletzte oder Erkrankte, bis der Rettungsdienst eintrifft. Der Einsatzumfang richtet sich nach Größe und Risiko des Baufelds.
Wir legen Meldewege, Treffpunkt am Tor, Rettungszufahrt und Einweisung fest. Die Beteiligten erfahren vorab, wer im Ernstfall was tut.
Zum Baustellenstart informieren wir die Beteiligten über Notrufwege und Erste-Hilfe-Stellen. Was die Baustelle an Ausstattung braucht, stimmen wir nach Absprache mit der Bauleitung ab.
Einsätze werden festgehalten. Die Bauleitung erhält eine Übersicht für Berufsgenossenschaft und interne Auswertung.
Hilfe ist auf der Baustelle schnell zur Stelle.
Der Rettungsdienst findet Zufahrt und Unfallort ohne Umwege.
Die Bauleitung erfüllt ihre Pflichten zur Ersten Hilfe nachvollziehbar.
Einsätze in Kabelsketal werden dokumentiert und lassen sich auswerten.
→ Wir legen Adresse, Treffpunkt und Einweiser fest und geben diese Angaben allen Beteiligten bekannt.
→ Der Sanitäter kennt das Baufeld und die Standorte der Arbeitsgruppen. Wege werden freigehalten.
→ Wir stimmen die Besetzung auf die Bauphase ab und ziehen sie in riskanten Phasen nach.
→ Die Einweisung benennt Ersthelfer und Sanitäter. Aushänge zeigen Notrufnummern und Treffpunkte.
Baufelder mit vielen Gewerken und gefährlichen Montagephasen.
Baustellen auf Betriebsgelände mit Schwerverkehr und Kranarbeiten.
Neubauten mit hoher Beschäftigtenzahl in der Rohbauphase.
Flächen, auf denen verschiedene Bauherren gleichzeitig bauen und die Notfallorganisation gemeinsam laufen muss.

Wir prüfen Baufeldgröße, Beschäftigtenzahl und gefährliche Arbeiten.
Meldewege, Rettungszufahrt und Besetzung werden festgelegt.
Gewerke und Wachpersonal erfahren Notrufwege und Treffpunkte.
Der Sanitäter ist präsent, dokumentiert und passt sich dem Baufortschritt an.
Arbeiten auf einem großen Hallenbaufeld mehr als 100 Personen gleichzeitig, dann ist ein Betriebssanitäter vorgeschrieben. Er ist während der Arbeitszeiten erreichbar und kennt die Wege. Das Notfallkonzept nennt den Treffpunkt am Tor, sodass der Rettungswagen sofort zum richtigen Ort geleitet wird.
Liegt ein kleineres Vorhaben vor, dann ist ein Sanitäter nicht zwingend, aber die Notfallorganisation bleibt sinnvoll. Wir prüfen mit Ihnen, wie viele Ersthelfer nötig sind, wo Notrufwege hängen und welche Phasen gesondert beachtet werden.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Notfallkonzept baut auf der Einrichtung auf: Rettungszufahrt und Treffpunkt sind im Lageplan eingetragen. Das Logistik-Management hält die Zufahrt von Lieferfahrzeugen frei, damit ein Rettungswagen nicht im Rückstau steht.
Mit der Sicherung klären wir, wie Rettungskräfte an der Einfahrt in Kabelsketal ohne Verzögerung durchkommen. Das Wachpersonal kennt die Zufahrt und leitet Fahrzeuge weiter.
Nach DGUV Vorschrift 1 gilt das für Baustellen mit mehr als 100 gleichzeitig Beschäftigten. Darunter bleibt die Pflicht zur Ersten Hilfe bestehen, die mit Ersthelfern erfüllt wird. Wir prüfen Ihren Fall im Einzelnen.

Nennen Sie uns Baufeldgröße, Beschäftigtenzahl und Bauphasen. Wir melden uns mit einem Vorschlag.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Kabelsketal. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit