
Der Stadtteil Saarlouis-Steinrausch liegt auf einem Höhenrücken zwischen Roden und Fraulautern. Seine Straßen sind keine Durchgangsstrecken, sondern führen als Wohnstraßen und Wohnwege durch die Siedlung. Für eine Baustelle bedeutet das: Jede Lieferung fährt in ein Gebiet, das auf Anlieger und Fußgänger ausgelegt ist.
Das Logistik-Management plant deshalb Wege, Zeiten und Mengen, bevor der erste Lastzug rollt. Material soll dann ankommen, wenn es gebraucht wird. Außerdem sollen sich die Fahrzeuge nicht an den engsten Stellen begegnen.
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Bis Mitte der Siebzigerjahre führte nur die Kurt-Schumacher-Allee aus der Siedlung nach Roden. Mit der Teilhard-de-Chardin-Allee gibt es eine zweite Anbindung, die zum Industriegebiet Röderberg und zur Sägemühle weiterführt. Für die Planung heißt das, dass die Zufahrtsrouten übersichtlich sind. Gerade deshalb sollte vor Baubeginn feststehen, welche Allee für Zulieferer vorgesehen ist.
Im Stadtteil liegen Grundschule, Kindertagesstätten, Sporthalle und das Freibad Sonnenbad eng beieinander. Zu Unterrichtsbeginn und Schulschluss sind viele Kinder und Eltern auf den Straßen unterwegs. Im Sommer kommt der Badebetrieb dazu. Liefer-Zeitfenster sollten diese Spitzen meiden.
Der Stadtteil hat etwa 3.500 Einwohner auf rund 110 Hektar. Die Nachbarschaft ist dicht und hört Lieferverkehr früh. Wer Anlieferungen bündelt und Zeiten vorab ankündigt, spart sich später Beschwerden. Das Logistik-Management enthält deshalb auch die Information der Anwohner.

Wir halten fest, welche Materialien wann in welcher Menge kommen und welche Route sie nehmen. Das Konzept enthält Wendestellen und Halteflächen, die in einer Siedlung ohne Durchfahrten besonders wichtig sind.
Jede Lieferung bekommt ein Fenster. Die Fenster richten sich nach Schulzeiten und Badebetrieb. Fahrer erfahren vorab, wo sie halten und wie sie wieder aus der Siedlung herauskommen.
Mehrere kleine Lieferungen werden zu wenigen größeren zusammengelegt. So sinkt die Zahl der Fahrten durch die Wohnstraßen, ohne dass auf der Baustelle Material fehlt.
Aushänge und kurze Hinweise vor großen Anlieferungen nehmen Konflikte vorweg. Wer Einfahrten nutzt oder Parkplätze braucht, erfährt es rechtzeitig.
Lieferungen kommen in festen Fenstern und nicht dann, wenn sie zufällig losfahren.
Schulweg und Badebetrieb bleiben von Baufahrzeugen möglichst ungestört.
Anwohner wissen vorher Bescheid. Das nimmt Konfliktstoff aus dem Bauablauf.
Ein zentraler Plan hält Bestellungen und Fahrten mehrerer Gewerke zusammen.
→ Die Route wird so gewählt, dass der Lastzug in einer Richtung durchfährt oder an einer breiteren Stelle wendet. Bei knappen Verhältnissen wird in kleinere Fahrzeuge umgeladen.
→ Lieferungen werden aus den Morgen- und Mittagsspitzen herausgenommen. Die Fahrer bekommen feste Zeitfenster dazwischen.
→ Anlieferungen beginnen nicht zu früh und werden vorher angekündigt. Der Zeitplan wird mit den Anwohnern abgestimmt, soweit es der Bauablauf erlaubt.
→ Bestellungen laufen über eine Stelle, die Fenster und Mengen koordiniert. So bleibt die Wohnstraße frei, wenn zwei Gewerke gleichzeitig Material brauchen.
Fassaden- und Dacharbeiten mit regelmäßigen Materiallieferungen in Straßen ohne Durchfahrt.
Umbauten mit Lieferungen außerhalb der Bring- und Abholzeiten.
Bauarbeiten an der Berliner Allee, bei denen Kunden- und Lieferverkehr zusammentreffen.
Betonlieferungen und Rohbaumaterial für Häuser, die zwischen bewohnten Zeilen entstehen.

Wir prüfen Zufahrt, Wendestellen und Engstellen für die geplanten Fahrzeugtypen.
Schulzeiten, Badebetrieb und Bauablauf ergeben die Lieferfenster.
Lieferanten, Gewerke und Anwohner erhalten Route und Zeiten.
Im Betrieb werden Fenster angepasst, wenn sich Termine ändern oder neue Gewerke dazukommen.
Liegt eine Sanierungsbaustelle in einer Wohnstraße nahe der Grundschule, dann treffen Lieferverkehr und Schulweg zwangsläufig aufeinander. Ein Lastzug mit Gerüstteilen, der um acht Uhr in die Straße einbiegt, trifft auf Eltern mit Kindern.
Dann legen wir die Anlieferung auf die ruhigeren Stunden zwischen den Schulspitzen. Der Fahrer erhält die Route über die Allee und die Haltestelle im Voraus. Ein Hinweis an die Anlieger kündigt die Lieferung an. Ein Einweiser sichert die Einfahrt, wenn es die Baustelle verlangt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf die Baustelleneinrichtung zu: Die dort festgelegten Flächen sind die Ziele der Lieferfenster. Wird ein Lager verlegt, ändern sich auch die Routen.
Zugleich liefert es der operativen Seite die Zeiten, in denen Personal und Gerät zum Entladen bereitstehen müssen. Dadurch greifen Anlieferung und Entladung ineinander.
Die Kurt-Schumacher-Allee und die Teilhard-de-Chardin-Allee sind die zwei Hauptachsen nach Roden. Von dort zweigen Wohnstraßen ab. Wir legen vorab fest, welche Allee für welchen Lieferverkehr gedacht ist.

Nennen Sie uns Vorhaben und Straße. Wir schlagen Routen und Zeitfenster vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Saarlouis-Steinrausch. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit