
Eine Baustelle in Saarlouis-Fraulautern wird nicht über eine einzige Straße versorgt. Von der Autobahn 8 führt der Weg über die Anschlussstelle Saarwellingen-Mitte in den Stadtteil. Dort teilen die Bundesstraßen 51 und 405 sowie die Bahnstrecke Trier–Saarbrücken das Gebiet in Sektoren. Wer Material anliefern will, muss wissen, aus welcher Richtung er in welchen Sektor kommt.
Das Logistik-Management beantwortet genau diese Frage. Wir erstellen für Ihr Vorhaben ein Konzept für Routen, Zeitfenster und Abladezonen. Digital gesteuerte Slots verteilen die Lieferungen über den Tag, damit nicht mehrere Lkw gleichzeitig vor dem Tor stehen und der Verkehr an den Bundesstraßen nicht zusätzlich zurückstaut.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Bundesstraßen sind zugleich Lebensader und Engstelle. Ein wartender Lastwagen auf der B 51 oder der B 405 blockiert nicht nur die Baustelle, sondern den durchgehenden Verkehr. Zeitfenster werden deshalb so gelegt, dass Lieferungen nicht auf der Fahrbahn warten müssen und stattdessen in einer vorbereiteten Aufstellfläche abgerufen werden.
Die Bahnstrecke und die Überführungen begrenzen die Querverbindungen. Wer von einem Sektor in den anderen wechseln muss, braucht einen Weg, der für Sattelzüge befahrbar ist. Das Konzept legt daher vorab fest, welche Fahrzeuge welche Route nehmen dürfen und wo gewendet wird.
In den Gewerbegebieten kommt Werksverkehr hinzu. Dort fahren die Lieferungen der Betriebe und der Baustelle auf denselben Straßen. Wir legen Zeiten fest, in denen Baulieferungen Vorrang haben. Diese Zeiten stimmen wir mit den Anliegern ab. Im Wohnquartier geht es dagegen um Ruhezeiten und schmale Zufahrten.

Wir legen fest, welche Zufahrt über A 8, Anschlussstelle und Bundesstraße genutzt wird. Danach verteilen wir die Lieferungen auf Zeitfenster. Aufstellflächen für wartende Fahrzeuge sind im Plan eingezeichnet.
Jede Lieferung erhält einen festen Slot. Fahrer melden sich an, die Baustelle ruft ab. Das verhindert Staus vor dem Tor und gibt dem Bauleiter eine Übersicht darüber, was wann ankommt.
Betriebe, Schulen und Wohnhäuser im Umfeld erfahren, wann mit Lieferverkehr zu rechnen ist. Wir stimmen Zeiten ab, die den Betrieb möglichst wenig stören. Ausweichzeiten halten wir bereit.
Von der Abladezone bis zum Einbauort gehört der Weg des Materials zum Konzept. Wir planen Zwischenlager, Hebezeuge und Wege so, dass sich Lieferung und Verarbeitung nicht gegenseitig blockieren.
Feste Zeitfenster verkürzen die Standzeiten der Fahrzeuge und halten die Bundesstraßen frei.
Ein einziger Lieferplan zeigt dem Bauleiter, welche Materialien wann ankommen. So werden Engpässe früh sichtbar.
Abgestimmte Zeiten vermindern Konflikte mit Anliegern, Betrieben und Anwohnern.
Weil Routen vorab für lange Fahrzeuge geprüft sind, entfallen Umwege und Rangierversuche vor dem Tor.
→ Wir stellen eine Warte- oder Abrufzone abseits der Fahrbahn bereit und vergeben feste Slots. Kein Fahrzeug muss auf der B 51 oder B 405 stehen.
→ Das Konzept benennt befahrbare Routen für lange Fahrzeuge und legt fest, an welchen Stellen gewendet oder umgeladen wird.
→ Zeitfenster werden mit den Anliegern abgestimmt. Baulieferungen bekommen Zeiten, in denen der Betrieb weniger Verkehr erzeugt.
→ Alle Lieferungen laufen über einen Slotplan. Wer ein Zeitfenster braucht, meldet es an. Konflikte fallen so vorher auf.
Beton, Stahl und Fertigteile treffen in dichter Folge ein und verlangen feste Abrufzeiten.
Baulieferungen und Werkslieferungen teilen sich dieselben Straßen und brauchen getrennte Zeiten.
Schmale Zufahrten verlangen kleinere Fahrzeuge und abgestimmte Anlieferzeiten.
Rohre und Aushub fallen entlang der Bundesstraßen an und müssen verkehrssicher bewegt werden.

Wir sammeln Termin- und Materialpläne aller Gewerke und prüfen, wann welche Mengen ankommen.
Aus Anfahrtswegen, Verkehrslage und Platz entsteht der Slotplan mit Aufstellfläche und Wendebereich.
Lieferanten, Anlieger und Bauleitung erhalten die Zeiten und melden Änderungen zurück.
Im Betrieb halten wir den Plan aktuell und passen Slots an, wenn sich der Baufortschritt verschiebt.
Liegt eine Baustelle in einem der Gewerbegebiete und sollen an einem Tag Betonlieferungen und Fertigteile gleichzeitig eintreffen, dann würde ohne Plan ein Teil der Fahrzeuge auf der Straße warten. Mit Slots ist klar, wann der Mischer fährt und wann der Sattelzug mit den Fertigteilen kommt.
Zusätzlich legen wir eine Aufstellfläche fest, von der aus Fahrzeuge einzeln abgerufen werden. Der Werksverkehr der Nachbarbetriebe bleibt dadurch ungestört. Die Bauleitung sieht auf einen Blick, welche Lieferungen noch ausstehen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Konzept baut auf dem Einrichtungsplan auf. Aufstellflächen, Wendebereiche und Tore sind dort eingezeichnet. Das Logistik-Management macht daraus einen Tagesablauf und liefert den Rahmen, den die operative Baulogistik am Tor und an der Abladezone umsetzt.
Auch die Zugangskontrolle profitiert davon. Wer die Slotliste kennt, weiß, welches Fahrzeug erwartet wird. Unbekannte lassen sich so leichter erkennen. Abfuhr und Entsorgung werden im selben Plan getaktet, damit leere Fahrzeuge nicht ohne Rückladung unterwegs sind.
Aus Richtung Autobahn ist die Anschlussstelle Saarwellingen-Mitte der übliche Zugang, danach folgen B 405 oder B 51. Welche Route für Ihr Grundstück passt, hängt vom Sektor ab. Wir legen sie im Konzept fest.

Nennen Sie uns Standort, Gewerke und Zeitrahmen. Wir schicken Ihnen einen Vorschlag für Routen und Zeitfenster.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Saarlouis-Fraulautern. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit