
Wer in Saarlouis-Steinrausch eine Baustelle einrichtet, findet selten freie Flächen vor. Der Stadtteil entstand ab den Sechzigerjahren nach einem städtebaulichen Wettbewerb und besteht überwiegend aus Reihenhäusern mit schmalen Parzellen. Zwischen den Häusern liegen Wohnwege und Grünflächen, die für Container, Lagerplätze und Bauzäune nicht ohne Weiteres zur Verfügung stehen.
Deshalb beginnt die Baustelleneinrichtung hier mit einem Blick auf den Plan der Siedlung. Wir klären, wo Aufenthaltscontainer stehen können, wie Baustrom und Bauwasser an die Baustelle kommen und welche Fläche für Material überhaupt bleibt. Erst danach wird aufgebaut.
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Der Name des Stadtteils verrät den Untergrund: Ein Rausch ist eine Fläche aus Geröll. Der Boden gilt als sehr steinig. Für die Baustelleneinrichtung heißt das, dass Fundamentplatten für Container, Aufstellflächen für Kräne und Stellplätze für Lastzüge auf ihre Tragfähigkeit geprüft werden sollten. Eine Fläche, die trocken und eben aussieht, kann bei Schwerlast trotzdem nachgeben.
Die Siedlung wurde mit einer Hauptachse und wenigen Alleen angelegt. Bis in die Mitte der Siebzigerjahre war die Kurt-Schumacher-Allee die einzige Straßenverbindung nach Roden. Später kam die Teilhard-de-Chardin-Allee als zweite Anbindung hinzu. Eine Einrichtungsplanung muss daher festlegen, auf welcher Allee Container und Zaunelemente angeliefert werden und wo ein Sattelzug wenden kann.
Unter den Gehwegen und Grünflächen verlaufen Leitungen für Strom und Telefon. Außerdem hängen mehr als neunzig Prozent der Haushalte an der Fernwärme. Wer Bauzaunfüße setzt oder Stützen für Gerüste einbringt, sollte die Trassen vorher kennen. Die Baustelleneinrichtung hält deshalb Abstände ein und markiert Bereiche, die nicht befahren oder belastet werden dürfen.

Bei Reihenhausgrundstücken bleibt für Container oft nur ein Streifen an der Straße. Wir zeichnen Aufstellung, Lagerfläche und Laufwege so ein, dass Zugänge zu Nachbarhäusern frei bleiben und Müllbehälter erreichbar sind.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer werden auf tragfähigem Untergrund platziert. Für die steinigen Böden planen wir Unterlagen ein und stimmen mit Ihnen ab, welche Sanitäreinheiten die Bauzeit braucht.
Anschlusspunkte für Baustrom und Bauwasser werden vorab abgestimmt. In einer Siedlung mit unterirdisch geführten Leitungen planen wir Verteiler so, dass keine Kabel über Wohnwege oder Schulwege laufen.
Zaunlinien folgen den Grundstücksgrenzen und lassen Rettungswege offen. Die Beschilderung auf den Alleen und Wohnstraßen wird mit der zuständigen Behörde abgestimmt, bevor der erste Zaun steht.
Die Einrichtung richtet sich nach dem Aufbau der Siedlung statt nach einer Standardzeichnung.
Container, Lager und Zaun stehen so, dass Nachbarn und Anwohner ihre Wege behalten.
Versorgungspunkte für Strom und Wasser sind vor dem ersten Gewerk festgelegt.
Jede Fläche ist im Plan benannt, sodass spätere Umbauten ohne Suchen möglich sind.
→ Wir prüfen, ob ein Teil der Aufstellung auf öffentliche Flächen verlegt werden kann. Dafür liegt die nötige Genehmigung vor Aufbau vor. Der Platzbedarf wird auf das Notwendige begrenzt.
→ Standflächen für Container und Lagergut werden mit Lastverteilung geplant. Ob zusätzliche Unterlagen oder ein Bodengutachten sinnvoll sind, besprechen wir vorab mit Ihnen.
→ Leitungsauskünfte werden eingeholt und in den Einrichtungsplan übertragen. Zaunfüße und Stützpunkte werden so gesetzt, dass die Trassen frei bleiben.
→ Lieferungen für den Aufbau legen wir in Zeiten, in denen weniger Kinder unterwegs sind. Die Aufstellung wird so geplant, dass keine Schulwege versperrt werden.
Dach, Fassade und Fenster an Häuserzeilen der ersten Baujahre, bei denen nur ein schmaler Streifen für Container zur Verfügung steht.
Umbauten an Schule, Kindertagesstätten und Sporthalle, bei denen Baustellenbereich und Schulweg klar getrennt werden müssen.
Ergänzungen am Einkaufszentrum, die Platz für Lager und Container im laufenden Betrieb brauchen.
Erneuerung von Fernwärme- oder Stromanschlüssen, bei denen Gräben und Zwischenlager auf engem Raum eingeplant werden.

Wir sehen uns Grundstück und Zufahrt an und halten fest, wo Container stehen können und wie die Anlieferung läuft.
Auf Basis der Messung entsteht ein Flächenplan mit Containern, Zaunlinie, Lager und Versorgungspunkten.
Genehmigungen, Anschlusspunkte und Liefertermine werden mit Ihnen und den Behörden abgestimmt.
Die Einrichtung wird aufgebaut. Ändert sich der Bedarf, passen wir Plan und Aufstellung an.
Liegt eine Baustelle an einem Wohnweg zwischen zwei Reihenhauszeilen, dann ist die Straße vor dem Haus meist die einzige Fläche für Container und Material. Dort ist die Ladung eines Lastzuges kaum abzustellen, weil der Wohnweg nicht zum Wenden gebaut wurde.
In diesem Fall planen wir die Anlieferung über die Allee, setzen ein kleines Zwischenlager an eine breitere Stelle und holen Material in Teilmengen heran. Der Bauzaun folgt der Grundstücksgrenze. Container stehen auf Unterlagen, die den steinigen Boden entlasten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist der erste Schritt, an dem alle weiteren Leistungen hängen. Der Flächenplan zeigt, wo später Anlieferung, Zugangskontrolle und Entsorgung ihren Platz haben, damit sie sich nicht gegenseitig im Weg stehen.
Bleiben Sie bei Rohbau oder Sanierung bei einem Ansprechpartner, werden Änderungen am Plan zentral nachgeführt. Das gilt auch für Umstellungen, wenn ein Gewerk mehr Platz braucht als ursprünglich vorgesehen.
Bei Reihenhäusern mit schmalen Parzellen oft ja, wenn die Aufstellung knapp geplant ist. Dann kommt es auf Zugang für Anwohner und Müllbehälter an. Wir prüfen vorab, ob zusätzlich ein Stück öffentliche Fläche beantragt werden muss.

Schildern Sie uns Grundstück und Vorhaben. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Saarlouis-Steinrausch. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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