
Bevor in Saarlouis-Lisdorf der erste Bagger anrückt, entscheidet die Einrichtung der Baustelle über Tempo und Ordnung. Wo stehen Container, wo wird gelagert, wo fährt der Lkw hinein und wieder hinaus? Diese Fragen beantwortet eine Planung, die den Stadtteil mit seinen Besonderheiten im Blick hat.
Der Stadtteil umfasst rund 1.071 Hektar im Saartal. Das ist viel Fläche, aber nicht jede Fläche trägt eine Baustelle. Wir planen Containeranlagen, Wege, Baustrom, Bauwasser und Absperrungen so, dass sie zu Boden, Zufahrt und Umgebung des jeweiligen Grundstücks passen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Lisdorfer Aue ist ein ehemaliges Überschwemmungsgebiet der Saar und dient heute dem Gemüseanbau. Im Saartal bei Saarlouis besteht der Untergrund stellenweise aus Mergel, Ton und Sand. Dazu kommt, dass das Grundwasser dort früher abgesenkt wurde. Für die Einrichtung heißt das: Standflächen für Container und Lager brauchen einen tragfähigen Unterbau. Bei Grundstücken nahe der Aue gehört außerdem die Frage nach Wasser von Anfang an in die Planung.
Auf dem Lisdorfer Berg liegt ein Industrie- und Gewerbepark mit rund 20 Betrieben auf etwa 370.000 Quadratmetern. Wer dort baut oder erweitert, arbeitet neben laufenden Werken. Die Baustelleneinrichtung muss darum klare Grenzen zum Betriebsgelände ziehen und die Wege der Bauverkehre von den Wegen des Werksverkehrs trennen.
Im alten Ortskern ist es dagegen eng. Dort sind Grundstücke schmal, Gehwege nah und Nachbarn dicht. Eine Einrichtung im Altort kommt mit wenig Fläche aus, braucht dafür aber ein sauberes Zusammenspiel von Containerstellung, Materialfläche und Verkehrssicherung auf der Straße.

Wir planen Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer samt Sanitärlösung so, dass sie auf die verfügbare Fläche passen. Auf größeren Grundstücken am Lisdorfer Berg ist das eine Frage der Anordnung, im Altort eher eine Frage des Platzes.
Anschlusspunkte und Verteilung werden vorab mit den Gewerken abgestimmt. Wir klären, wo Strom und Wasser am Grundstück anliegen. Die Leitungsführung legen wir so, dass sie Fahrwege nicht kreuzt.
Ein Bauzaun trennt Baustelle und Umgebung. Ist ein Feldweg, ein Gehweg oder eine Gemeindestraße betroffen, planen wir die Beschilderung und Absperrung mit, soweit die Straßenverkehrsbehörde sie anordnet.
Wir legen Lagerflächen, Umschlagplätze, Wendebereiche und Fußwege fest. Eine Baustellenordnung hält diese Aufteilung für alle Beteiligten fest, von der Anlieferung bis zur Müllsammlung.
Sie bekommen eine Einrichtung, die zu Boden, Zufahrt und Nachbarschaft des Grundstücks passt.
Container, Lager und Wege sind vor dem ersten Spatenstich festgelegt. Umplanungen mitten im Bau werden dadurch seltener.
Versorgung, Zaun und Verkehrssicherung laufen in einer Planung zusammen und werden nicht einzeln beauftragt.
Die Baustellenordnung gilt von Beginn an und bringt alle Gewerke auf denselben Stand.
→ Wir planen Standflächen mit tragfähigem Unterbau und halten Lager und Container, wo es das Grundstück zulässt, vom tiefsten Geländebereich fern.
→ Materialflächen werden knapp bemessen und in Etappen angeliefert. Container stehen so, dass Gehweg und Hofeinfahrten der Nachbarn nutzbar bleiben.
→ Wir ziehen eine klare Trennlinie zum Betriebsgelände und führen Bauverkehr über eigene Zufahrten, damit Schichtwechsel und Werksverkehr nicht gestört werden.
→ Die Stadt rechnet in ihrer Klimaplanung mit häufigeren und stärkeren Starkregenereignissen. Wir sehen deshalb Ablaufwege und erhöhte Lagerung empfindlicher Baustoffe vor.
Neubauten und Erweiterungen auf größeren Flächen am Lisdorfer Berg, oft neben laufendem Betrieb.
Einzelhäuser und kleinere Wohnanlagen auf Grundstücken im Ortskern und in Randlagen.
Umbauten und Anbauten an Märkten und Betrieben, bei denen der Kundenverkehr weiterläuft.
Sanierungen und Anbauten an Einrichtungen im Stadtteil, bei denen Schutz und Wegeführung zählen.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt, Boden und Nachbarschaft an und halten fest, was der Standort verlangt.
Container, Lager, Wege, Zaun und Versorgung werden in einem Plan zusammengeführt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Wir bauen die Anlage nach Plan auf und weisen die Gewerke in Wege und Flächen ein.
Wechselt der Bauablauf, passen wir die Einrichtung an. Am Ende wird sie geordnet zurückgebaut.
Liegt eine Baustelle für eine Halle im Industriepark auf dem Lisdorfer Berg, dann beginnt die Planung mit der Frage, wo Werks- und Baustellenverkehr sich begegnen. Wir legen die Zufahrt für Bauverkehr fest, setzen die Containeranlage an den Rand der Fläche und zonieren Lager und Umschlag, damit der Kran freie Wege hat.
Geht es dagegen um ein Wohnhaus in einer Lücke des alten Ortskerns, dann zählt jeder Meter. Dann stellen wir einen schmalen Zaun, einen kleinen Containerblock und eine Lieferfläche zusammen, die mit einem einzigen Fahrzeug auf einmal auskommt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist der Startpunkt für alles Weitere. Die Zufahrten und Flächen, die wir hier festlegen, bilden die Grundlage für die Liefersteuerung, für Zugangskontrolle und für Entsorgung. Wer sie sauber plant, spart später Abstimmung.
Wir stimmen die Planung mit Bauleitung, Gewerken und Auftraggeber ab und passen sie an, wenn sich der Bauablauf ändert. So bleibt die Baustelle in Saarlouis-Lisdorf von der ersten bis zur letzten Phase geordnet.
Die Lisdorfer Aue war ein Überschwemmungsgebiet der Saar. Bei Grundstücken in ihrer Nähe prüfen wir deshalb Tragfähigkeit und Wasserführung, bevor wir Container und Lager festlegen. Welche Auflagen im Einzelfall gelten, klärt die zuständige Behörde.

Schildern Sie uns Grundstück und Bauvorhaben, dann besprechen wir die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Saarlouis-Lisdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit