
Wer in Norden eine Baustelle einrichtet, steht nicht überall auf demselben Untergrund. Der Stadtkern liegt auf einer Sandinsel vor dem ostfriesischen Geestrücken, die südöstlichen Ortsteile ebenfalls auf Geest. Der größere Teil des Stadtgebiets ist dagegen Marsch. Rund die Hälfte der Fläche wurde seit 1430 durch Eindeichung gewonnen. Ob Container, Kranstellplatz oder Lagerfläche: Wo sie stehen sollen, entscheidet hier zuerst der Boden.
Die Baustelleneinrichtung legen wir deshalb nicht nach Schema an, sondern nach Lage des Grundstücks. Auf der Geest in der Kernstadt geht es meist um knappen Platz zwischen Bestandsgebäuden. In den Poldern und in Norddeich, das nur gut einen Meter über Normalhöhennull liegt, geht es um Tragfähigkeit, Wasser und Wind. Für beides planen wir Flächen, Versorgung und Absperrung, bevor das erste Fahrzeug anrollt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der junge Marschboden der Polder, vom Hagenpolder südlich der Altstadt bis zum Leybuchtpolder, nimmt schwere Punktlasten schlecht auf. Grabensysteme durchziehen die Flächen und das Wasser steht oft dicht unter der Oberfläche. Für Containerstandorte, Baustraßen und Stellflächen von Kran oder Silo braucht es deshalb eine Lastverteilung, die wir in der Einrichtungsplanung mit der Bauleitung und dem Baugrundgutachten abstimmen.
Ganz anders die Altstadt: Rund um den Marktplatz, die Osterstraße und den Neuen Weg liegt seit 2011 ein förmlich festgelegtes Sanierungsgebiet mit vielen Baudenkmälern. Hier fehlen Flächen für eine klassische Containeranlage. Wir arbeiten dann mit kompakten Aufstellungen, ausgelagerten Lagerplätzen und genau bemessenen Sondernutzungsflächen im öffentlichen Raum.
Neue Baugebiete wie das Wohngebiet südlich der Hamburger Straße bringen eigene Vorgaben mit. Dort sind Dachbegrünung, Regenrückhaltung und ein gesteuerter Umgang mit Oberflächenwasser Teil der Planung. Eine Baustelleneinrichtung muss so liegen, dass sie diese Mulden und Rückhalteflächen nicht verdichtet oder zuschüttet.

Wir zeichnen Container, Lager, Zufahrt und Kranstandort in einen Plan, der Geest und Marsch unterscheidet. Auf weichem Polderboden sehen wir Lastverteilungsplatten oder Schotterpolster vor, deren Aufbau mit dem Baugrund abgestimmt wird.
Büro, Aufenthaltsraum und Sanitärcontainer stellen wir so, dass sie auf tragfähigem Grund stehen und die Gewerke sie ohne Umweg über das Baufeld erreichen. In der Altstadt von Norden planen wir kleinere Einheiten oder einen Standort abseits der Baustelle.
Wir koordinieren Anschlüsse und Verteilung, führen Leitungen abseits der Baustraßen und berücksichtigen im Marschgebiet die Gräben zwischen Anschlusspunkt und Baufeld.
Bauzäune an offener Lage, etwa in Norddeich oder am Polderrand, brauchen eine Standsicherheit, die dem Wind gewachsen ist. Wir planen Fußplatten, Abstützungen und Planen so, dass die Absperrung hält und der öffentliche Raum gesichert bleibt.
Container, Kran und Lager stehen auf Grund, der sie trägt.
Rückhalteflächen und Gräben bleiben frei und funktionsfähig.
Auch auf engen Grundstücken in der Altstadt von Norden kann die Arbeit am ersten Tag beginnen.
Die Absperrung hält dem Wind an der Küste stand und schützt Passanten.
→ Wir legen den Stellplatz früh fest und lassen ihn auf die Bodenwerte aus dem Baugrundgutachten auslegen, bevor geliefert wird.
→ Lagerflächen erhalten Gefälle zu einem Graben oder einer Mulde, empfindliches Material wird aufgebockt oder unter Dach gelagert.
→ Wir trennen Lager und Aufenthalt vom Baufeld, stellen nur das Nötigste auf und beantragen die Sondernutzung für den öffentlichen Raum passgenau.
→ Die Absperrung wird für Windlast geplant, Planen nur an nötigen Abschnitten gesetzt und nach Sturmwarnungen kontrolliert.
Neubauten am südlichen Stadtrand mit Anbindung an die B 72, oft auf weichem Grund mit großem Bedarf an Baustraßen und Stellflächen.
Einzel- und Mehrfamilienhäuser auf erschlossenen Grundstücken, bei denen Rückhalteflächen und Gründächer in die Einrichtung einfließen.
Arbeiten an Baudenkmälern und ortsbildprägenden Häusern mit wenig Platz, kleinen Aufstellflächen und Rücksicht auf Geschäfte.
Neu- und Umbauten nahe Strand und Hafen in exponierter, niedriger Lage, bei denen Wind und Saison die Einrichtung bestimmen.

Wir sichten Lageplan, Baugrundgutachten und Zufahrt und klären, ob das Baufeld auf Geest oder Marsch liegt.
Container, Lager, Kran, Versorgung und Absperrung werden in einem Plan festgehalten, der zu Untergrund und Platz passt.
Flächen werden befestigt, Container gestellt, Strom und Wasser angeschlossen und der Bauzaun gesetzt.
Bei jedem Phasenwechsel passen wir die Einrichtung an und bauen sie zum Schluss geordnet zurück.
Liegt ein Baufeld für eine Halle in der westlichen Erweiterung des Gewerbegebiets Leegemoor auf weichem Untergrund, dann beginnt die Einrichtungsplanung mit den Bodenwerten. Wir legen eine Baustraße von der Erschließungsstraße bis zum Kranstellplatz fest, planen den Unterbau mit dem Tiefbau und setzen Containeranlage und Lager auf die tragfähigsten Teilflächen.
Soll dagegen ein denkmalgeschütztes Haus in der Osterstraße saniert werden, dann rückt die Fläche in den Mittelpunkt. Wir prüfen, welcher Streifen vor dem Gebäude für Gerüst und Absperrung genehmigt werden kann, lagern Material außerhalb und bringen es nur in kleinen Mengen heran. Aufenthaltsraum und Sanitärbereich liegen dann in einem nahen Container an einem Standort, der den Handel am Marktplatz nicht stört.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Eine Baustelleneinrichtung ist kein einmaliger Aufbau. Wenn der Rohbau in den Ausbau übergeht, verschieben sich Lager, Wege und Kranbedarf. Wir passen den Einrichtungsplan in Norden mit jeder Bauphase an und halten ihn für alle Gewerke aktuell.
Auf dem Plan bauen die übrigen Leistungen auf: Anlieferzonen für das Logistik-Management, Torposten für die Zugangskontrolle, Rettungswege für den Sanitätsdienst und Schutzbereiche für die ökologische Begleitung an Gräben und Grünflächen. So passt die Einrichtung von Anfang an zu dem, was später auf dem Baufeld geschieht.
Weil das Stadtgebiet aus zwei sehr unterschiedlichen Böden besteht. Die Kernstadt liegt auf sandiger Geest, große Teile ringsum sind eingedeichte Marsch mit hohem Wasserstand. Kranstellplätze, Silos und Container brauchen auf Marschboden eine eigene Lastverteilung.

Schicken Sie uns Lageplan, Bauzeit und die Art des Vorhabens. Wir prüfen Untergrund, Platz und Zufahrt und schlagen eine passende Baustelleneinrichtung vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Norden. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit