
Ein Großteil des Materials für Baustellen in Neustadt-Glewe kommt über die A 24. Die Anschlussstelle liegt rund zwei Kilometer vor der Stadt, von Süden führt die L 073 aus Ludwigslust heran und setzt sich als B 191 in Richtung Parchim fort. Wenn mehrere Lieferanten gleichzeitig vor dem Tor stehen, wird aus dieser guten Anbindung schnell ein Rückstau in einer Kleinstadt mit knapp 6.700 Einwohnern.
Das Logistik-Management sorgt dafür, dass Lieferungen geplant statt zufällig eintreffen. Wir entwickeln ein Konzept für Materialflüsse, vergeben Zeitfenster an Lieferanten und stimmen sie mit dem Bauablauf ab, sodass Lkw, Gewerke und Nachbarschaft sich nicht gegenseitig behindern.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Wege in die Stadt sind wenige und klar: Autobahn, Landesstraße, Bundesstraße. Zwischen Altstadt und Gewerbeflächen verlaufen außerdem die Bahnstrecke von Ludwigslust nach Parchim und die Arme der Müritz-Elde-Wasserstraße. Für die Anfahrt schwerer Fahrzeuge planen wir deshalb feste Routen, die Brücken, Bahnübergänge und enge Kurven berücksichtigen.
Im Stadtkern rund um den Marktplatz, wo die Stadt die Parkordnung neu geregelt und eine barrierefreie Haltestelle eingerichtet hat, teilen sich Lieferverkehr, Busse, Kunden und Anwohner wenig Raum. Lieferungen dorthin melden wir den Anliegern rechtzeitig an und bündeln sie in Zeitfenster, in denen möglichst wenig los ist.
In den Gewerbegebieten fahren ohnehin Lkw zu Rampen und Lagern. Baulieferungen müssen sich dort in einen bestehenden Takt einfügen, damit der Betrieb der Nachbarn nicht leidet und sich keine Fahrzeuge auf der Zufahrtsstraße stauen.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Termine und leiten daraus ab, welches Material wann, auf welchem Weg und an welche Abladestelle kommt.
Lieferanten buchen feste Slots. So stehen am Tor keine wartenden Lkw. Kran oder Stapler sind frei, wenn das Fahrzeug eintrifft.
Für jede Baustelle legen wir fest, ob Fahrzeuge über die A 24, die B 191 oder die L 073 anfahren. Die Fahrer erhalten eine klare Beschreibung bis zur Abladestelle.
Sondertransporte, Kranlieferungen oder Sperrungen stimmen wir mit Anliegern, Betrieben und der Verwaltung ab, bevor sie stattfinden.
Material liegt nicht wochenlang auf knapper Fläche, sondern ist da, wenn es gebraucht wird.
Wartezeiten von Lkw und Gewerken werden deutlich seltener.
Anlieger in der Altstadt und Betriebe im Gewerbegebiet erleben weniger Störungen.
Sie behalten den Überblick, welche Lieferung wann kommt und wer sie erwartet.
→ Über ein Slot-System erhält jeder Lieferant ein eigenes Zeitfenster. Wer früh ist, wartet auf einer vorher festgelegten Fläche außerhalb der Baustelle.
→ Wir verschicken mit jeder Buchung eine Anfahrtsbeschreibung, beschildern die Zufahrt und weisen Fahrzeuge am Tor ein.
→ Wir legen Lieferzeiten in ruhige Stunden, halten die Haltestelle frei und planen kleine Fahrzeuge, wo große nicht passen.
→ Die Steuerung erkennt Verschiebungen früh, ordnet nachfolgende Slots neu und informiert die betroffenen Gewerke.
Neubauten und Erweiterungen mit Stahl, Fertigteilen und Großkomponenten, die per Sondertransport über die A 24 kommen.
Neubauten an innerstädtischen Straßen, bei denen Lieferungen mit Kunden- und Anwohnerverkehr abgestimmt werden müssen.
Solarparks wie die Flächen aus den Bebauungsplänen für Photovoltaik, mit vielen Modul- und Gestelllieferungen über kurze Zeit.
Neue Wohnhäuser etwa in Baugebieten wie Kuhdrift oder Hohewisch, wo Lieferverkehr auf ruhige Wohnstraßen trifft.

Wir sammeln, welche Gewerke welches Material in welchem Zeitraum benötigen.
Für Neustadt-Glewe bestimmen wir Anfahrtswege, Warteflächen und Abladestellen.
Lieferanten buchen ihre Zeitfenster, wir stimmen sie mit Kran, Stapler und Bauablauf ab.
Verspätungen und Änderungen fließen sofort in den Plan, alle Beteiligten werden informiert.
Entsteht ein neuer Markt an der Bahnhofstraße oder an der Brauereistraße, dann treffen dort Fertigteile, Stahl, Haustechnik und Ausbaumaterial aus verschiedenen Richtungen ein. Wir legen fest, dass schwere Fahrzeuge über die Anschlussstelle der A 24 und die kürzeste geeignete Strecke kommen. Für sie vergeben wir Zeitfenster am Vormittag.
Fällt in diese Zeit der Berufsverkehr oder ein Markttag, dann verschieben wir sperrige Lieferungen in den frühen Nachmittag. Kleinere Fahrzeuge für den Ausbau erhalten eigene Fenster, damit Kran und Abladefläche nicht doppelt belegt sind.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein Slot-Plan funktioniert nur, wenn die Baustelleneinrichtung feste Abladezonen vorsieht und vor Ort jemand die Fahrzeuge einweist. Deshalb verzahnen wir das Logistik-Management mit der Einrichtung und mit dem operativen Personal.
Am Tor prüft das Sicherheitspersonal, ob ein Fahrzeug angemeldet ist. Unangemeldete Lieferungen werden erfasst und in den nächsten freien Slot eingeordnet, statt die Zufahrt zu blockieren.
Meist über die A 24, deren Anschlussstelle etwa zwei Kilometer vor der Stadt liegt. Von Süden ist die L 073 aus Ludwigslust eine Alternative, nach Osten die B 191. Wir legen für jede Baustelle die passende Route fest und geben sie an die Fahrer weiter.

Erzählen Sie uns, was in Neustadt-Glewe entstehen soll. Wir entwickeln ein Logistikkonzept mit Routen, Zeitfenstern und Abladezonen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Neustadt-Glewe. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit