
Wer in Lutherstadt Wittenberg baut, bekommt Material über sehr unterschiedliche Wege auf die Baustelle. Die A 9 ist über drei Anschlussstellen erreichbar. In der Stadt kreuzen sich die Bundesstraßen 2 und 187, südlich der Elbe beginnen die B 100 und die B 182. Am Ende dieser Wege liegen Altstadtgassen, Ortsdurchfahrten und Gewerbegebiete mit ganz verschiedenen Zufahrten.
Logistik-Management bedeutet, diese Wege mit dem Bedarf der Baustelle abzustimmen. Wir entwickeln ein Anlieferkonzept, vergeben Zeitfenster und halten den Materialfluss im Takt der Gewerke. So kommt die Lieferung genau dann an, wenn sie gebraucht wird. Weder die Nachbarschaft noch der Verkehr leiden darunter.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Elbe teilt das Stadtgebiet. Es gibt eine Straßenbrücke und eine Eisenbahnbrücke über den Fluss. Wer von Süden anliefert, muss diese Querung einplanen. Für Lieferketten mit Ziel nördlich der Elbe lohnt sich daher ein Blick auf Routen, die den Stadtkern gar nicht berühren.
Der Stadtkern ist verdichtet und auf Besucher ausgerichtet. Die Zufahrten zu Baustellen in der Altstadt sind schmal, Wendemöglichkeiten fehlen oft. Große Fahrzeuge brauchen dort feste Zeitfenster und eine abgestimmte Route. Anlieferungen außerhalb der Besucherspitzen entlasten Fußgängerbereiche.
Der Hauptbahnhof liegt an den Strecken Berlin–Halle und Węgliniec–Roßlau, die Stadt hat einen Schutzhafen in Wittenberg-West und einen Industriehafen in Piesteritz. Das eröffnet für bestimmte Güter Alternativen zur Straße. Ob Bahn oder Wasserweg für ein Vorhaben taugt, prüfen wir im Logistikkonzept anhand von Menge, Gewicht und Zeitplan.

Wir erfassen Gewerke, Materialflüsse und Lieferketten. Daraus entsteht ein Ablaufplan, der festlegt, was wann wo ankommt. Für Vorhaben im Stadtkern berücksichtigen wir Gassenbreiten und Wendemöglichkeiten. Für Standorte am Stadtrand steht die Anbindung an die Fernstraßen im Vordergrund.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Das vermeidet Rückstau vor dem Baustellentor und verhindert, dass mehrere Fahrzeuge zugleich entladen werden wollen. Das Fenster richtet sich nach Kranzeiten, Entladefläche und dem, was die Nachbarschaft zumutbar hält.
Wir legen Routen für Lieferfahrzeuge fest und markieren Wende- und Wartepunkte. Wo die Baustelle in einem Wohngebiet liegt, achten wir darauf, dass Fahrzeuge keine Nebenstraßen nutzen, die dafür nicht gedacht sind.
Wir sehen uns Wartezeiten, Doppelwege und Zwischenlagerungen an und bauen sie ab. Weniger Umlagerungen bedeuten weniger Bewegungen auf engen Flächen. Gerade in beengten Lagen wie der Altstadt macht das den Unterschied.
Material kommt zum Zeitpunkt des Bedarfs an und blockiert keine Flächen.
Fahrzeuge warten nicht auf öffentlichen Straßen, sondern an dafür vorgesehenen Punkten.
Gewerke arbeiten im Takt, weil Lieferungen planbar sind.
Die Nachbarschaft erlebt weniger Lärm und Rückstau vor der Baustelle.
→ Wir planen kleinere Lieferfahrzeuge oder Umladepunkte ein und legen die Route vorab fest.
→ Feste Zeitfenster entzerren die Ankunft. Fahrer erfahren ihr Fenster vorab und wissen, wo sie warten.
→ Wir planen die Anfahrt mit Puffern und prüfen, ob Material aus anderer Richtung oder per Bahn oder Schiff sinnvoller ankommt.
→ Wir legen fest, wann laute und schwere Anlieferungen stattfinden dürfen. Fußwege bleiben dabei frei.
Enge Gassen und Besucherverkehr verlangen feste Zeitfenster und kleine Lieferfahrzeuge.
In Gebieten wie Heuweg, Kropstädt oder dem Agro-Chemie Park steuern wir Anlieferungen schwerer Bauteile über die Fernstraßen.
Anlieferung durch Wohnstraßen braucht klare Routen und Zeiten, damit die Nachbarschaft entlastet bleibt.
Bei Projekten nahe der Häfen oder des Bahnhofs prüfen wir Schiene und Wasserweg als Ergänzung zur Straße.

Wir sammeln Bauablauf, Materialmengen und Lieferanten und prüfen die Zufahrt zur Baustelle.
Wir legen Routen, Wartepunkte, Entladeflächen und Zeitfenster fest.
Fahrer und Lieferanten erhalten Fenster und Route vorab.
Im Betrieb halten wir die Fenster im Blick und ändern sie, wenn sich der Bauablauf verschiebt.
Liegt die Baustelle in einer Gasse der Altstadt, dann reicht die Zufahrt nicht für Sattelzüge. In diesem Fall wird das Material in kleineren Einheiten oder über einen Umladepunkt am Rand geliefert. Jedes Fahrzeug bekommt ein Zeitfenster. Der Ablauf wird mit dem Kranbetrieb abgestimmt.
Liegt die Baustelle in einem Gewerbegebiet nahe der Bundesstraßen, dann reisen Lieferungen schnell an und stauen sich leicht am Tor. Hier legen wir Anfahrtsroute und Wartepunkt fest. Ein Zeitfenster pro Lieferung sorgt dafür, dass das Entladen ohne Rückstau läuft.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistikkonzept entsteht gemeinsam mit der Bauleitung. Sie nennt die Bauabschnitte und Lieferbedarfe, wir übersetzen sie in einen Zeitplan der Anlieferungen. Lieferanten und Fahrer erhalten die Vorgaben vor Beginn, damit sie ihre Touren darauf abstimmen können.
Im laufenden Betrieb halten wir den Plan aktuell. Verschiebt sich ein Bauabschnitt, passen wir die Fenster an. Kommt eine Sperrung hinzu, ändern wir die Route. Alle Beteiligten bekommen die neue Fassung.
Das hängt von Gassenbreite und Wendemöglichkeiten ab. Oft liefern kleinere Fahrzeuge oder ein Umladepunkt am Rand. Wir legen Route und Zeitfenster vorab fest, damit die Entladung zum Kranbetrieb passt.

Erzählen Sie uns von Ihrer Baustelle, dann entwickeln wir mit Ihnen ein passendes Anlieferkonzept.
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Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit