
Wer Material nach Kemberg bringt, fährt meist über eine der Bundesstraßen. Die B 2 verbindet Wittenberg mit Bad Düben. Die B 100 führt Richtung Halle und die B 182 zweigt nach Torgau ab. Die Autobahn 9 ist über das Kreuz Vockerode zu erreichen, das rund 22 Kilometer entfernt liegt. Vom Hauptweg bis zur Baustelle ist es dann oft noch ein Stück durch enge Ortsstraßen.
Das Logistik-Management steuert diesen letzten Abschnitt. Es legt fest, wann welcher Lkw ankommt, wo er hält und wie er wieder abfährt. Ziel ist ein gleichmäßiger Materialfluss, bei dem weder Fahrzeuge warten müssen noch Anwohner dauerhaft durch Rangieren gestört werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Kemberg liegt an mehreren Bundesstraßen, die auch Durchgangsverkehr tragen. Ein wartender Lkw vor der Einfahrt staut dort schnell den fließenden Verkehr. Lieferfenster müssen deshalb so gelegt werden, dass Fahrzeuge die Baustelle ohne Wartezeit auf der Straße erreichen.
Im Stadtkern gelten andere Maßstäbe. Die Gassen sind schmal und der Grundriss ist gewachsen. Die Nachbarschaft wohnt direkt an der Baustelle. Hier zählen kleine Lieferfahrzeuge, ruhige Zeiten und eine Anfahrt, die Gehwege und Hauseingänge freihält.
Hinzu kommt die Größe des Stadtgebiets. Mit 14 Ortschaften auf mehr als 230 Quadratkilometern liegen Bauplätze weit auseinander. Die Lieferwege zwischen Lager, Händler und Baustelle werden schnell lang. Eine Tourenplanung, die mehrere Baustellen und Lieferanten bündelt, spart dort Fahrten.

Wir erfassen Gewerke, Materialströme und Anfahrtswege und legen daraus einen Ablauf fest. Dabei fließt ein, ob die Anlieferung über eine Bundesstraße oder durch Ortsstraßen erfolgt.
Jeder Lieferung wird ein Zeitfenster zugewiesen. So kommen Fahrzeuge nacheinander an, statt sich vor der Einfahrt zu sammeln, was an einer Bundesstraße besonders ins Gewicht fällt.
Wir berücksichtigen Anlieger, Gewerbetreibende und Anwohner in den Gassen. Lieferzeiten werden so gelegt, dass sie möglichst wenig stören.
Wir prüfen den Ablauf auf Leerlauf und doppelte Wege und ordnen Materialflüsse neu, wenn Wartezeiten entstehen.
Lieferungen kommen planbar an, statt dass Fahrzeuge vor der Baustelle warten.
Der Verkehr auf den Bundesstraßen und in den Gassen wird so wenig wie möglich behindert.
Anwohner und Anlieger sind rechtzeitig informiert, was Konflikte vermeidet.
Gebündelte Touren senken die Zahl der Fahrten und damit die Belastung für Straße und Nachbarschaft.
→ Feste Zeitfenster und eine Pufferfläche abseits der Fahrbahn verhindern, dass Fahrzeuge auf der Straße warten.
→ Wir planen mit kleineren Fahrzeugen oder Umladepunkten und prüfen die Route vorab auf Breite und Radien.
→ Bestellungen werden gebündelt und gestaffelt, damit nicht alle Lieferanten zur gleichen Stunde ankommen.
→ Wir bündeln Touren und legen Liefertage fest, damit Fahrten nicht halb leer unterwegs sind.
Baustellen in schmalen Gassen, bei denen Liefermengen klein und Zeitfenster eng sind.
Vorhaben an B 2, B 100 oder B 182, bei denen Lieferfahrzeuge den Durchgangsverkehr nicht aufhalten dürfen.
Neubauten, bei denen Händler und Baustelle weit auseinanderliegen und Touren gebündelt werden.
Bauarbeiten bei laufendem Betrieb, bei denen Lieferungen und Betriebsverkehr aufeinander abgestimmt werden.

Wir erfassen Gewerke, Liefermengen und Anfahrtswege zur Baustelle.
Aus den Daten entsteht ein Plan für Zeitfenster, Routen und Pufferflächen.
Lieferungen werden angemeldet, einem Fenster zugeordnet und an der Einfahrt empfangen.
Wartezeiten und Engpässe werden ausgewertet. Der Plan wird bei Bedarf angepasst.
Liegt eine Baustelle im Kemberger Stadtkern, dann ist die Anfahrt der engste Punkt. In diesem Fall wird die Lieferung nicht mit dem großen Sattelzug geplant, sondern mit kleineren Fahrzeugen in festen Zeitfenstern. Die Anwohner erfahren vorher, wann gearbeitet wird.
Befindet sich der Bauplatz dagegen direkt an einer Bundesstraße, dann entscheidet die Einfahrt. Dort wird ein Fenster nach dem anderen vergeben. Eine Fläche neben der Fahrbahn nimmt Fahrzeuge auf, die etwas früher eintreffen.
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Qualitätsmanagement
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Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
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Das Logistik-Management hängt eng an der Baustelleneinrichtung. Zufahrten und Pufferflächen, die dort festgelegt werden, bilden die Grundlage für die Zeitfenster.
Auch die operative Umsetzung gehört dazu. Wer Lieferungen annimmt, Material verteilt und Verpackungen entsorgt, braucht klare Vorgaben aus dem Konzept. Wir stimmen beides aufeinander ab.
Meist über B 2, B 100 oder B 182. Welche Route passt, hängt von Herkunft und Fahrzeuggröße ab. Im Stadtkern prüfen wir zusätzlich Breiten und Wenderadien und planen im Zweifel kleinere Fahrzeuge ein.

Beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben und die Anfahrt. Wir erstellen einen Vorschlag für Zeitfenster und Routen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Kemberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit