
Auf Baustellen passieren Unfälle, auch bei sorgfältiger Arbeit. Entscheidend ist, ob in den ersten Minuten jemand vor Ort ist, der weiß, was zu tun ist. Betriebssanitäter übernehmen die Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Den Vorfall halten sie schriftlich fest.
Für Kemberg gilt das in besonderem Maß, weil das Stadtgebiet groß ist. Es umfasst 14 Ortschaften auf rund 235 Quadratkilometern. Manche Bauplätze liegen weit von der nächsten Bebauung entfernt. Wer dort baut, plant die Versorgung von Verletzten mit, statt sie dem Zufall zu überlassen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Größe der Baustelle bestimmt den Bedarf. Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten ein Betriebssanitäter Pflicht. Darunter reichen Ersthelfer meist aus, doch auch bei kleineren Vorhaben kann ein Sanitäter sinnvoll sein, wenn die Arbeiten gefährlich sind.
Hinzu kommt die Lage. Kemberg ist weitläufig. Die Fahrt vom Bauplatz zum nächsten Krankenhaus kann länger dauern als im dicht besiedelten Raum. Der Rettungsdienst muss die Baustelle außerdem finden und erreichen, was in engen Gassen oder bei unbefestigten Zufahrten Zeit kosten kann. Wer vor Ort Erste Hilfe leistet, überbrückt diese Zeit.
Auch die Art der Arbeit zählt. Sanierungen im Altbestand bringen Absturz-, Stolper- und Schnittgefahren mit sich, Tiefbauarbeiten an den Bundesstraßen den Verkehr in unmittelbarer Nähe. Je gefährlicher die Tätigkeit, desto wichtiger ist eine eingewiesene Person, die den Notfall organisiert.

Ausgebildete Sanitäter übernehmen die Erstversorgung bei Verletzungen, rufen den Rettungsdienst und halten den Zugang für Einsatzfahrzeuge frei.
Brandschutzhelfer kennen die Brandrisiken auf Baustellen, etwa bei Heißarbeiten im Altbestand. Sie unterstützen bei Prävention und Evakuierung.
Wir legen fest, wie ein Notfall gemeldet wird, wo der Rettungsdienst einfährt und wer ihn einweist. Was die Baustelle darüber hinaus an Ausstattung braucht, stimmen wir nach Absprache ab.
Vorfälle werden nach den gesetzlichen Vorgaben festgehalten, damit Bauleitung und Berufsgenossenschaft eine saubere Grundlage haben.
Verletzte werden in den ersten Minuten versorgt, bis der Rettungsdienst eintrifft.
Der Rettungsdienst wird eingewiesen und findet die Baustelle ohne Umwege.
Bei Baustellen ab der gesetzlichen Schwelle erfüllen Sie die Anforderung an Betriebssanitäter.
Vorfälle sind sauber dokumentiert, was die Abstimmung mit der Berufsgenossenschaft erleichtert.
→ Wir legen einen Treffpunkt für den Rettungsdienst fest und sorgen dafür, dass jemand die Einsatzkräfte an der Zufahrt einweist.
→ Wir halten einen Rettungsweg frei und stimmen ihn mit dem Zaun- und Lieferplan ab.
→ Wir verteilen Zuständigkeiten, damit in jedem Bereich jemand ansprechbar ist.
→ Bei Arbeiten nah an den Bundesstraßen planen wir die Notfallkette besonders sorgfältig und binden die Verkehrssicherung ein.
Baustellen mit vielen Beschäftigten, bei denen die gesetzliche Schwelle für Betriebssanitäter überschritten wird.
Arbeiten mit Absturz- und Brandgefahr in engen Gebäuden und Gassen.
Arbeiten neben fließendem Verkehr mit erhöhtem Unfallrisiko.
Bauplätze mit langer Anfahrt für den Rettungsdienst.

Wir klären Zahl der Beschäftigten, Art der Arbeiten und Lage der Baustelle.
Rettungswege, Treffpunkt und Meldeweg werden festgelegt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer sind während der vereinbarten Zeiten auf der Baustelle.
Vorfälle werden dokumentiert. Das Konzept wird bei Bedarf angepasst.
Liegt eine große Baustelle in einer der Ortschaften von Kemberg, dann ist die Fahrt des Rettungsdienstes länger. In diesem Fall wird vorab ein Treffpunkt festgelegt. Ein Sanitäter übernimmt die Erstversorgung, bis die Einsatzkräfte eintreffen.
Wird im Stadtkern ein Altbau saniert, dann ist die Zufahrt für Einsatzfahrzeuge das Nadelöhr. Hier hält der Plan einen Rettungsweg frei. Die Person vor Ort weist die Kräfte direkt ein.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Sanitätsversorgung hängt an der Einrichtung der Baustelle. Rettungswege, Treffpunkte und Zuständigkeiten werden dort festgelegt und gelten für alle Gewerke.
Auch die Zugangskontrolle spielt hinein. Wer am Tor steht, kann Einsatzfahrzeuge ohne Verzögerung durchlassen und die Wege freihalten.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 bei mehr als 100 Versicherten auf der Baustelle. Bei kleineren Vorhaben in Kemberg entscheidet die Gefährdung, ob zusätzlich ein Sanitäter sinnvoll ist. Das besprechen wir mit Ihnen.

Nennen Sie uns Größe und Art Ihres Vorhabens. Wir sagen Ihnen, was die Baustelle an Versorgung braucht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Kemberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit