
Wer in Köthen (Anhalt) baut, liefert fast immer durch bewohntes Gebiet. Die B 185 führt durch die Stadt, die Bahn teilt sie in zwei Hälften. Die Altstadt bietet nur schmale Gassen. Ein Lastwagen, der zur falschen Zeit ankommt, blockiert dort schnell mehr als nur die eigene Baustelle.
Logistik-Management bedeutet für uns, Lieferungen vorab zu takten. Wir planen Anfahrtswege, vergeben Zeitfenster und halten Ablade- und Wartezonen frei, damit Material dann eintrifft, wenn es gebraucht wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Bahnhof liegt östlich des Zentrums. Die Straßen unterqueren die Gleise in Unterführungen, etwa an der Friedrich-Ebert-Straße. Unterführungen haben eine begrenzte Durchfahrtshöhe und -breite. Das entscheidet mit darüber, welche Fahrzeuge welchen Weg nehmen dürfen und wo sie wenden müssen.
In der Altstadt kommen Schloss, Stadttore und Barockviertel zusammen. Hier fahren Anlieferungen durch enge Straßen mit Anwohnern, Geschäften und Fußgängern. Kleine Zeitfenster, kürzere Fahrzeuge und feste Wartepunkte außerhalb des Kerns sind deshalb die Regel, nicht die Ausnahme.
Rund um die Hochschule Anhalt ist der Verkehr zeitlich gebündelt. Anlieferungen für Bauten am Campus legen wir daher möglichst weg von den Stoßzeiten des Lehrbetriebs. Im ackerbaulich geprägten Umland kommt dazu, dass landwirtschaftliche Fahrzeuge die Straßen mitnutzen.

Wir prüfen, welche Strecken für Sattelzüge, Kipper und Kleintransporter taugen. Dabei zählen Unterführungen, Ortsdurchfahrten und die Wendemöglichkeiten an der Baustelle.
Jede Lieferung erhält ein Fenster. Im Zentrum sind es kurze Takte, im Gewerbeumfeld längere. Wer zu früh kommt, wartet auf einer vorher bestimmten Fläche.
Wir legen fest, wo entladen wird und wo Fahrzeuge stehen dürfen, ohne Bus-, Rad- oder Gehwege zu blockieren. Bei knappem Platz ist das oft ein Punkt am Rand der Altstadt.
Anwohner, Schulen, Hochschule und Gewerbe erfahren früh, wann mit Verkehr zu rechnen ist. Das senkt Beschwerden und erspart Rückfragen.
Lieferungen kommen im festen Zeitfenster und stehen nicht in der Warteschlange.
Routen und Fahrzeuge passen zu Unterführungen, Altstadtgassen und Ortsdurchfahrten.
Anwohner und Betriebe in der Umgebung wissen früh Bescheid.
Das Material liegt dort, wo es gebraucht wird. Es liegt nicht dort, wo gerade Platz war.
→ Wir prüfen die Fahrzeugmaße vorab und wählen Routen und Fahrzeugtypen passend. Bei hohen Ladungen planen wir Umwege ein.
→ Wir setzen auf kleinere Fahrzeuge, kurze Zeitfenster und Zwischenlager am Stadtrand, von denen aus nachgeliefert wird.
→ Anlieferungen legen wir in ruhige Stunden und halten Wege für Fußgänger und Radfahrer frei.
→ Wir halten Puffer in den Lieferfenstern vor, damit ein langsames Fahrzeug nicht die ganze Kette verschiebt.
Bauten nahe Schloss, Stadttoren und Barockviertel, bei denen Lieferungen durch enge Straßen laufen und Zeitfenster knapp sind.
Arbeiten zwischen Lehrgebäuden, bei denen Lieferverkehr und Studierende dieselben Wege nutzen.
Hallen und Lager im Stadtrand und Umland, die mit Sattelzügen beliefert werden und Zufahrten brauchen.
Bauvorhaben nahe den Gleisanlagen, bei denen Unterführungen und Zufahrten die Route bestimmen.

Wir sehen uns Strecken, Unterführungen und Zufahrten an und sammeln die Fahrzeugdaten der Lieferanten.
Aus dem Bauzeitenplan entsteht ein Liefertakt mit Fenstern, Puffern und Wartepunkten.
Lieferanten, Gewerke und Nachbarn bekommen Fenster und Routen vor dem Start.
Während des Baus gleichen wir Ankünfte mit dem Plan ab und verschieben Fenster, wenn sich etwas ändert.
Liegt eine Baustelle am Rand der Altstadt und kommt der Beton im Takt von wenigen Stunden, dann passt kein Fahrzeug an der Baustelle vorbei, solange ein anderes wartet. Wir legen in diesem Fall fest, welcher Lieferant wann einfahren darf. Außerhalb der engen Straßen stellen wir einen Wartepunkt bereit.
Kommen dazu Lieferungen für Ausbau und Gerüst, dann bekommen auch sie ihre Fenster. Gerüstmaterial fährt früh, Betonfahrzeuge im Block, Kleinlieferungen in den Lücken dazwischen. So gibt es kein Gedränge. Die Straße bleibt für Anwohner passierbar.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management steht neben Bauzeitenplan und Einrichtung. Aus dem Zeitplan der Gewerke leiten wir ab, wann welches Material anrollt. Verschiebt sich ein Gewerk, passen wir die Fenster an.
In Köthen (Anhalt) heißt das auch, die Lage der Gleise und Unterführungen im Plan zu halten. Ein Hinweis auf gesperrte oder zeitweise eingeschränkte Strecken gehört in die Abstimmung mit der Stadt, bevor Lieferungen losfahren.
Wir erfragen die Maße der Fahrzeuge, gleichen sie mit den Durchfahrtshöhen ab und wählen Strecken, die passen. Bei hohen Ladungen planen wir alternative Wege und stimmen sie mit dem Lieferanten ab.

Nennen Sie uns Lage und Bauzeitenplan. Wir entwerfen ein Lieferkonzept, das zu den Straßen vor Ort passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Köthen (Anhalt). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit