
Ein Lastwagen, der zur falschen Zeit ankommt, blockiert mehr als nur die Einfahrt. In Heusweiler laufen die Hauptwege durch das Köllertal. An Baustellen in den Ortsdurchfahrten teilt sich der Lieferverkehr die Straße mit Anwohnern, Bussen und der Saarbahn.
Logistik-Management plant den Weg des Materials von der Bestellung bis zum Einbauort. Es legt Zeitfenster fest, ordnet die Reihenfolge der Lieferungen und sorgt dafür, dass Fahrzeuge ohne Wartezeit entladen können. Für Baustellen in Heusweiler heißt das vor allem, den Verkehr vor Ort zu entlasten.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die A 8 quert das obere Köllertal am Nordrand von Heusweiler, die B 268 führt durch das Tal nach Riegelsberg und weiter zur A 1. Material erreicht die Gemeinde also über wenige Achsen. Fahren mehrere Lieferungen zur selben Zeit denselben Weg, entsteht ein Rückstau, der bis in die Ortsstraßen reicht.
Seit 2011 fährt die Saarbahn bis Heusweiler Markt, später weiter nach Lebach, auf der Trasse der früheren Köllertalbahn. Wer in der Nähe der Strecke liefert, muss Querungen und Haltestellenbereiche einplanen. Zeitfenster berücksichtigen deshalb den Takt des Nahverkehrs und die Wege von Fahrgästen.
Die Gemeinde zieht sich über sieben Gemeindebezirke. Eine Baustelle in Wahlschied oder Obersalbach-Kurhof hat andere Zufahrten als eine in der Ortsmitte. Das Logistik-Management plant jede Anfahrt einzeln und legt fest, welche Fahrzeuge wo abbiegen, wenden und halten.

Ein Konzept hält fest, welche Materialien wann gebraucht werden und welche Wege Fahrzeuge nehmen. Es berücksichtigt alle Gewerke und die Besonderheiten des Baufelds.
Jede Anlieferung bekommt ein Fenster. Fahrzeuge kommen nacheinander statt gleichzeitig. Das Entladen ist vorbereitet, sobald sie eintreffen.
Wir legen fest, über welche Straßen Fahrzeuge zum Baufeld kommen, damit enge Ortsstraßen und Wohngebiete entlastet werden.
Wer wann Material braucht, wird zusammengeführt. So entstehen keine Doppellieferungen und keine Wartezeiten auf Zufahrt oder Kran.
Fahrzeuge warten nicht, die Straße vor dem Baufeld bleibt frei.
Anwohner und Nahverkehr werden weniger belastet.
Material kommt zu dem Zeitpunkt, an dem es verarbeitet wird.
Der Bauablauf bleibt planbar, weil Lieferungen nicht dazwischenkommen.
→ Zeitfenster staffeln die Ankunft. Ein Fahrzeug wird entladen, das nächste wartet an einem festgelegten Punkt außerhalb der Straße.
→ Anlieferungen werden außerhalb der dichtesten Verkehrszeiten gelegt. Empfindliche Abschnitte werden bei der Routenwahl gemieden.
→ Bestellungen werden mit dem Bauablauf abgeglichen. Lieferungen kommen, wenn die Fläche frei ist.
→ Die Bedarfe werden gebündelt und gemeinsam disponiert.
Baufelder mit knapper Fläche, bei denen Lieferungen gestaffelt ankommen müssen.
Arbeiten in Ortsdurchfahrten, bei denen Material und Fahrzeuge die laufende Nutzung der Straße berücksichtigen.
Größere Baufelder mit vielen Lieferungen von Beton, Stahl und Fertigteilen.
Baufelder neben laufendem Betrieb, bei denen Lieferzeiten auf Nutzungszeiten abgestimmt werden.

Wir sammeln Bauablauf, Materialbedarf und Zufahrtswege.
Zeitfenster, Routen und Entladeplätze werden festgelegt.
Fahrzeuge werden angemeldet, eingewiesen und nacheinander abgefertigt.
Wartezeiten und Engpässe werden besprochen und der Plan angepasst.
Liegt eine Baustelle an einer Ortsdurchfahrt in der Nähe der Saarbahn-Strecke, dann werden Lieferungen auf feste Fenster verteilt. Vor dem Baufeld wird nur ein Fahrzeug entladen, ein zweites wartet an einem Sammelplatz in der Nähe. Die Zufahrt bleibt für Rettungsfahrzeuge frei.
Entsteht ein Neubau am Rand eines Gemeindebezirks mit schmaler Zufahrt, dann wird die Route festgelegt, bevor die erste Lieferung rollt. Schwere Fahrzeuge fahren über die Hauptachse bis zum letzten möglichen Punkt, Kleinteile kommen mit kleineren Fahrzeugen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Einrichtung auf. Zufahrt, Lagerflächen und Entladezonen sind dort bereits festgelegt, daran orientieren sich die Zeitfenster. Die operative Baulogistik setzt die Planung um. Der Schrankendienst lässt Fahrzeuge nach Fenster ein.
In Heusweiler hilft dieses Zusammenspiel besonders, weil Baustellen oft nicht auf großen freien Flächen liegen. Wer die Fenster einhält, braucht keinen Lagerplatz für Material, das erst später verbaut wird.
Es ist die Planung und Steuerung aller Materialströme: Wer liefert was, wann und über welchen Weg. Ziel sind weniger Wartezeiten und eine freie Straße vor dem Baufeld in Heusweiler.

Beschreiben Sie Ihr Bauvorhaben, dann planen wir Zeitfenster und Anfahrt gemeinsam.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Heusweiler. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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