
Wer in Gerolstein eine Baustelle einrichtet, merkt schnell, wie wenig Platz der Talboden hergibt. Die Kyll, die Eifelstrecke der Bahn und die B 410 laufen nebeneinander durch die Stadt, dazu kommen die Dolomitfelsen, die rund 100 Meter über dem Tal aufragen. Eine Fläche für Container, Lager und Zufahrt muss hier gezielt gesucht und sauber geplant werden.
Wir übernehmen die Planung der Baustelleneinrichtung für Vorhaben in der Kernstadt und in den Stadtteilen. Dazu zählen die Lage der Anlagen, die Wege für Lieferverkehr und Personal sowie die Anschlüsse für Strom und Wasser. Das Ziel ist eine Baustelle, die vor dem ersten Spatenstich klare Regeln hat und im laufenden Betrieb nicht umgebaut werden muss.
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Einsatzbereit
Der Talboden der Kyll ist schmal. Wo Fluss, Bahn und Straße nebeneinander verlaufen, bleibt für Bauzäune und Containerreihen oft nur ein Streifen. Sie sollten deshalb früh klären, welche Fläche tatsächlich zur Verfügung steht und wo ein Lastzug wenden kann. Eine Skizze im Maßstab spart hier mehr Zeit als jede spätere Umräumaktion.
Die Stadt liegt in der Gerolsteiner Kalkmulde. Am Hang wechseln Fels und lockeres Material, was die Standfestigkeit von Containern und Kranfundamenten beeinflusst. Bei der Planung der Aufstellflächen berücksichtigen wir deshalb, ob ein Untergrund erst befestigt oder ausgeglichen werden muss. Ein Baugrundgutachten bleibt dafür die Grundlage.
Nach dem Kyll-Hochwasser vom Juli 2021 gilt in Gerolstein für Flussnähe eine besondere Vorsicht. Container mit Technik, Material und Betriebsstoffen gehören möglichst auf höher gelegene Flächen. Wo die Niederung nicht zu vermeiden ist, planen wir die Anlage so, dass sie sich bei Starkregen zügig räumen lässt.

Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer ordnen wir so an, dass sie wenig Grundfläche brauchen. Wo es der Platz im Tal verlangt, planen wir gestapelte Anordnungen und kurze Verbindungswege zwischen den Einheiten.
Wir stimmen die Anschlusspunkte mit den Versorgern ab und legen die Verteilung so fest, dass Leitungen nicht durch Fahrwege laufen. Für Hangbaustellen gehört dazu die Frage, wie Kabel und Schläuche über Höhenunterschiede geführt werden.
Gerade an der B 410 und in der Kernstadt grenzt die Baustelle an öffentlichen Raum. Wir planen Zaunverlauf, Beschilderung und Absperrung so, dass Fußgänger und Verkehr geschützt sind und die Zufahrt frei bleibt.
Ein Plan zeigt, wo Material liegt, wo Fahrzeuge halten und wie Abfall gesammelt wird. Für Gerolstein gehört dazu auch die Frage, welche Flächen außerhalb der Flussniederung dauerhaft nutzbar sind.
Sie erhalten einen Einrichtungsplan, der Fläche, Zufahrt und Anschlüsse gemeinsam betrachtet.
Die Anlagen sind auf Talraum und Hang abgestimmt statt aus einer Standardvorlage übernommen.
Aufstellflächen und Lager sind so gewählt, dass Hochwasser und Starkregen mitgedacht sind.
Klare Wege und eine feste Baustellenordnung gelten von Beginn an für alle Gewerke.
→ Wir prüfen vorab mehrere Aufstellvarianten und ordnen Container mehrgeschossig oder entlang der Grundstücksgrenze an.
→ Aufstellflächen werden nach dem Gutachten befestigt und waagerecht hergerichtet. Für schwere Einheiten planen wir tragfähige Unterlagen ein.
→ Technik und Betriebsstoffe stehen möglichst höher. Ein Räumungsplan legt fest, wer was in welcher Reihenfolge sichert.
→ Wir messen Schleppkurven und Durchfahrtsbreiten vorab und planen kleinere Fahrzeuge oder angepasste Anlieferzeiten dort ein, wo Lastzüge nicht durchkommen.
Neu- und Umbauten im Talraum, bei denen Zufahrt und Lagerfläche gemeinsam mit Nachbarschaft und Verkehr abgestimmt werden.
Vorhaben nahe der Eifelstrecke, bei denen Flächen knapp sind und Sicherungen eingeplant werden müssen.
Wohn- und Kommunalbau in Orten wie Müllenborn oder Büscheich mit engen Zufahrten und schwankender Mobilfunkversorgung.
Vorhaben an den Talflanken, bei denen Standfestigkeit und Höhenunterschiede die Anordnung der Anlagen bestimmen.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt und Umfeld an und halten fest, welche Flächen nutzbar sind.
Aus den Ergebnissen entsteht ein Plan mit Containern, Lager, Wegen und Anschlüssen.
Wir gleichen den Plan mit Bauleitung, Gewerken und gegebenenfalls Behörden ab.
Die Anlagen werden aufgebaut und bei Änderungen im Bauablauf nachgeführt.
Liegt eine Baustelle in Gerolstein zwischen der B 410 und der Kyll, dann ist die Fläche meist ein schmaler Streifen mit Gefälle. In diesem Fall legen wir die Container entlang der Grundstücksgrenze an und trennen Fußwege von der Lkw-Zufahrt. Material wird nicht auf der Niederung gelagert, sondern auf einer höher gelegenen Ausweichfläche.
Entsteht ein Vorhaben am Hang, dann kommt zur Flächenfrage der Untergrund. Wir klären vor dem Aufbau, wo gegründet werden muss und wie Versorgungsleitungen dem Gelände folgen. Das verhindert, dass Container später versetzt werden müssen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung wird mit Bauleitung und Gewerken abgestimmt. Wer wann Fläche braucht, steht im Plan. Änderungen am Bauablauf führen zu einer Anpassung der Flächen, ohne dass Sie die gesamte Anlage neu denken müssen.
Ergänzend lassen sich Zutritt, Anlieferung und Entsorgung auf dieselbe Struktur setzen. Dadurch greifen die Bausteine ineinander. Sie haben für Gerolstein einen Ansprechpartner für das gesamte Gelände.
Das hängt vom Vorhaben ab. Im schmalen Tal von Gerolstein planen wir häufig mit gestapelten Containern und getrennten Lagerflächen, damit wenig Grundfläche gebunden wird. Eine Besichtigung klärt, was möglich ist.

Schildern Sie uns Ihr Vorhaben. Wir schauen auf Fläche, Zufahrt und Untergrund und melden uns mit einem Vorschlag.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Gerolstein. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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