
Ein Sturz vom Gerüst, eine Quetschung am Bauteil oder ein Kreislaufzusammenbruch in der Sommerhitze: Auf Baustellen sind solche Momente selten, aber sie kommen vor. Bis der Rettungsdienst eintrifft, muss jemand wissen, was zu tun ist. Gerade in Geretsried, wo keine Bahn anschließt und alles über die Straße läuft, zählt der Weg zur Baustelle.
Nach DGUV Vorschrift 1 gehört auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten ein Betriebssanitäter dazu. Für Vorhaben in Geretsried stellen wir Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer. Bei kleineren Baustellen sagen wir offen, was dort angemessen ist.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Maßgeblich ist zuerst die Zahl der Personen. Ein Wohnquartier mit mehreren Bauabschnitten oder eine Gewerbehalle mit vielen Gewerken erreicht an einzelnen Tagen mehr als 100 Beschäftigte. Dann ist der Betriebssanitäter vorgeschrieben. Bei weniger Personen genügen oft Ersthelfer, je nach Gefährdungsbeurteilung ergänzt.
Danach geht es um die Anfahrt. Geretsried liegt etwa 35 Kilometer südlich von München und erreicht Verkehrsströme über die B 11 und die Staatsstraße 2072. Einsatzfahrzeuge sind auf freie Einfahrten angewiesen. Treffpunkt und Zufahrt legen wir vor dem ersten Arbeitstag fest und halten sie von Lieferverkehr frei.
Dritter Punkt ist die Art der Arbeit. Kran, Absturzkanten, tiefe Gräben und Heißarbeiten erhöhen das Risiko. Je gefährlicher die Phase, desto genauer sollte die Meldekette sitzen. Das gilt auch für kurze Abschnitte, in denen viele Menschen auf engem Raum arbeiten.

Sie versorgen Verletzte bis zur Übergabe an den Rettungsdienst, weisen die Retter ein und halten jeden Vorfall schriftlich fest. Umfang und Einsatzzeiten richten sich nach Größe und Gefährdung.
Mitarbeiter mit Ersthelfer-Ausbildung verteilen sich über die Baufelder. Die Anzahl ergibt sich aus der Beschäftigtenzahl.
Sie wissen, wo Räumungswege verlaufen und was bei Heißarbeiten brennen kann. Löscheinrichtungen auf der Baustelle sind Sache der Absprache mit dem Bauherrn.
Sammelstellen, Rettungswege und Meldeketten werden festgelegt und ausgehängt. Weitere Ausstattung stimmen wir nach Absprache ab.
Bei einem Unfall ist sofort jemand da, der Erste Hilfe leistet.
Ab mehr als 100 Versicherten ist die Vorgabe zum Betriebssanitäter erfüllt.
Rettungskräfte erreichen die Verletzten ohne Umwege.
Jeder Vorfall lässt sich später nachlesen.
→ Ein benannter Einweiser wartet am Treffpunkt. Die Einfahrt für den Rettungsdienst bleibt nutzbar.
→ Rettungswege werden im Plan freigehalten und mit dem Logistik-Management abgestimmt.
→ Aushänge nennen Ersthelfer und Sanitäter mit Standort. Die Meldekette kennt jeder auf der Baustelle.
→ Sanitäter raten zu Pausen und Schutz und sprechen Betroffene früh an.
Mehrere Baufelder und Bauabschnitte mit vielen gleichzeitig Beschäftigten.
Große Baustellen mit vielen Gewerken und Kranbetrieb.
Arbeiten in Bestandsgebäuden mit erhöhtem Verletzungsrisiko.
Erdarbeiten mit Absturz- und Verschüttungsgefahr.

Personenzahl, Arbeitsarten und Gefahren werden durchgegangen, danach steht die Besetzung.
Mit der Bauleitung entstehen Rettungswege, Sammelstellen und Meldeketten.
Die Kräfte werden vorgestellt und beginnen mit ihren Aufgaben.
Jeder Vorfall wird notiert. Wechselt die Bauphase, ändert sich die Besetzung.
Liegt in Geretsried ein Wohnquartier im Rohbau und arbeiten zeitweise mehr als 100 Personen auf dem Gelände, dann gehört ein Betriebssanitäter zum Team. Er kennt Sammelstellen und Rettungspunkte. Geht ein Notruf ein, läuft die Meldung über eine feste Kette bis zum Einweiser am Tor.
Wird ein Bestandsgebäude mit Kran umgebaut und gearbeitet wird in großer Höhe, dann gehen wir den Notfallplan vor Beginn durch. Ersthelfer tragen Namen, die Anfahrt bleibt frei. Zusätzliche Ausstattung entscheiden Bauleitung und Bauherr nach Absprache mit uns.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Notfallplan setzt auf der Einrichtung und der Zugangskontrolle auf. Schon in der Flächenplanung wird eine Zufahrt für Rettungsfahrzeuge vorgesehen. Am Tor dürfen Einsatzkräfte ohne Halt passieren.
Die Kräfte der operativen Baulogistik sind zusätzliche Ersthelfer. Das Logistik-Management legt Lieferungen so, dass kein Rettungsweg zugestellt wird. Damit ist der Sanitätsdienst in Geretsried in den ganzen Baustellenbetrieb eingebunden.
Nach DGUV Vorschrift 1 bei mehr als 100 gleichzeitig anwesenden Versicherten. Darunter kann er trotzdem sinnvoll sein, zum Beispiel bei Kranarbeiten, Abbruch oder tiefen Gruben. Wir beraten Sie im Einzelfall.

Teilen Sie uns mit, wie viele Personen und welche Arbeiten anstehen. Daraus entsteht ein Vorschlag zur Besetzung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Geretsried. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit