
Eschwege liegt an den Bundesstraßen 27, 249 und 452 und ist zugleich Versorgungsort für ein weites ländliches Umland. Für Baustellen heißt das: Material kommt meist per Lkw über die Bundesstraßen. Die letzten Meter führen oft durch enge Straßen. Wo Anlieferung und Anwohner aufeinandertreffen, entscheidet der Takt der Lieferungen über den Bauablauf.
Das Logistik-Management in Eschwege legt diesen Takt fest. Wir entwickeln ein Konzept für Lieferwege, Zeitfenster und Entladung, steuern Anfahrten über ein digitales Slot-System und halten die Reihenfolge der Lieferungen an den Bauablauf gekoppelt. Wartende Lkw in der Gasse sollen die Ausnahme sein.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Fachwerkkern ist jede Lieferung ein Eingriff in den Alltag der Nachbarschaft. Gassen sind schmal, Sattelzüge können nicht wenden. Geschäfte und Wohnhäuser am Markt sind auf freie Zufahrten angewiesen. Zeitfenster, kleine Fahrzeuge und feste Entladestellen sind deshalb kein Komfort, sondern Voraussetzung.
Die Bundesstraßen sind zugleich Ortsdurchfahrten der Stadtteile, etwa in Niederhone oder Eltmannshausen. Lieferverkehr und Berufsverkehr teilen sich dieselbe Strecke. Wir planen Anfahrtsfenster daher außerhalb der stärksten Verkehrszeiten. Mit den Spediteuren stimmen wir sie ab.
Hinzu kommt die weitere Region. Kassel, Göttingen und Eisenach liegen jeweils etwa 40 bis 55 Kilometer entfernt. Wer von dort liefert, fährt länger und kommt leichter in Verzug. Ein Zeitfenster-System fängt Verspätungen auf, weil die nächste Lieferung nicht blind hinterherfährt.

Wir legen Anfahrtswege, Entladepunkte und Lagerorte fest und halten sie in einem Plan fest, den auch Spediteure verstehen. Für den Kern gilt anderes als für das Gewerbegebiet.
Jeder Lkw bekommt ein Zeitfenster. Die Buchung läuft digital und zeigt allen Beteiligten, wer wann auf der Baustelle erwartet wird.
Wir berücksichtigen Anwohnerzugänge, Geschäfte und die Hauptverkehrszeiten auf den Bundesstraßen, damit die Baustelle nicht zum Dauerthema wird.
Im Kern bündeln wir Material auf kleinen Fahrzeugen, die in schmale Straßen passen. Das Umladen planen wir mit ein.
Lkw stehen nicht in Gassen und an Bundesstraßen, sondern kommen zum vereinbarten Zeitpunkt.
Der Bauablauf bestimmt die Reihenfolge der Lieferungen, nicht umgekehrt.
Nachbarn und Geschäfte erfahren früh, wann mit Verkehr zu rechnen ist.
Verspätungen lassen sich im System sehen und auffangen, bevor Gewerke warten.
→ Wir verlegen die Umladung an einen geeigneten Punkt außerhalb und bringen das Material auf kleinen Fahrzeugen in den Kern.
→ Zeitfenster liegen außerhalb der dichtesten Zeiten. Wartebereiche werden so gewählt, dass die Straße frei bleibt.
→ Der Slot lässt Puffer zu. Kommt ein Fahrzeug später, wird die Reihenfolge neu geordnet statt alles zu blockieren.
→ Entladung findet in vereinbarten Fenstern statt. Sperrungen werden vorher abgesprochen und deutlich gekennzeichnet.
Kleinteilige Anlieferung über enge Gassen, abgestimmt auf Geschäfte und Anwohner.
Große Materialmengen und Schwertransporte, die über die Bundesstraßen kommen und zeitlich gesteuert werden.
Bauabschnitte an B 27, B 249 und B 452, bei denen Material und Maschinen laufenden Verkehr kreuzen.
Vorhaben im Freizeit- und Sportbereich, bei denen Anlieferung und Besucherverkehr aufeinandertreffen.

Wir prüfen Zufahrten, Engstellen, Nachbarschaft und den Bauablauf des Projekts.
Lieferwege, Entladestellen und Zeitfenster werden festgelegt und mit den Beteiligten besprochen.
Spediteure und Gewerke buchen ihre Fenster digital. Wir pflegen die Liste und halten sie aktuell.
Bei Verspätungen oder Änderungen ordnen wir die Reihenfolge neu und informieren alle Betroffenen.
Liegt eine Baustelle direkt am Markt, dann kommt ein Sattelzug mit Ausbaumaterial nicht bis vor das Haus. In diesem Fall wird das Material an einer geeigneten Stelle am Rand der Stadt umgeladen und in kleinen Etappen zugefahren. Das Zeitfenster richtet sich nach dem Geschäftsbetrieb in der Straße.
Liegt die Baustelle dagegen an einer der Bundesstraßen, dann geht es weniger um Platz als um Verkehr. Wartende Lkw dürfen die Fahrbahn nicht blockieren. Wir legen eine Wartefläche fest, buchen Zeitfenster und lassen schwere Lieferungen bevorzugt außerhalb der Hauptverkehrszeiten ankommen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf: Lage der Entladeflächen, Zufahrt und Lager sind Voraussetzung für jedes Zeitfenster. Es gibt die Taktung vor, nach der die operative Baulogistik Material verteilt und Abfälle abfährt.
Auch die Sicherheit hängt daran. Wer ein Zeitfenster hat, wird am Zugang erwartet und kann ohne Stau eingewiesen werden. So greifen Anlieferung, Zugangskontrolle und Verkehrsführung auf der Baustelle in Eschwege ineinander.
Meist gar nicht. Wir planen eine Umladung außerhalb der engsten Straßen und fahren das Material auf kleinen Fahrzeugen in den Kern. Das spart Wendemanöver und schützt die Gebäude vor schweren Fahrzeugen.

Erzählen Sie uns, was gebaut wird und wo. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Lieferwege und Zeitfenster.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Eschwege. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit