
Die Wege sind das Besondere an Uder. Die Landgemeinde besteht aus vierzehn Ortsteilen auf einer Fläche, über die sich Täler und Höhen verteilen. Material, das für eine Baustelle in Wüstheuterode oder Thalwenden bestimmt ist, hat einen anderen Weg als eines für den Hauptort im Leinetal. Wer Lieferungen nur nach Lieferschein plant, verliert dabei Zeit.
Logistik-Management heißt hier: Wir ordnen die Anlieferung. Jede Fuhre bekommt ein Zeitfenster, einen Fahrweg und einen Abladeplatz. Das gilt für eine einzelne Baustelle ebenso wie für mehrere, die zur gleichen Zeit in verschiedenen Ortsteilen laufen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Überregional kommen Lieferungen meist über die A 38, die im Eichsfeld bei Arenshausen und weiter östlich bei Heilbad Heiligenstadt angeschlossen ist. Von dort geht es auf Landes- und Kreisstraßen weiter. Wer den letzten Abschnitt nicht kennt, steht schnell auf einer Straße, die für den Lastzug zu schmal ist.
In den Dorfkernen ist die Durchfahrt eng. Anwohner parken am Straßenrand, Wege führen an Kirchen und Gemeinschaftshäusern vorbei. Für lange Fahrzeuge ist das selten passend. Wir planen darum Ketten aus großem Fahrzeug bis zum Ortsrand und kleinem Fahrzeug bis zur Baustelle.
Dazu kommt das Gefälle zwischen Tal und Hochfläche. Steigungen kosten bei vollen Fahrzeugen Zeit. Im Winter kann ein Hang die Anfahrt zusätzlich erschweren. Das Zeitfenster für die Lieferung planen wir deshalb mit Reserve, damit sich ein verspäteter Lkw nicht auf die Nachbarn auswirkt.

Wir erfassen Gewerke, Materialflüsse und Fahrwege und fassen sie in einem Ablaufplan zusammen. Er zeigt, was wann wohin muss und wo Lieferungen gebündelt werden können.
Jeder Lkw erhält ein Zeitfenster. So treffen Lieferungen nicht gleichzeitig ein. Die Abladezone ist frei, wenn der Fahrer ankommt. In engen Straßen ist das der wichtigste Hebel gegen Stau.
Laufen Baustellen in Lutter, Röhrig und Uder gleichzeitig, dann liefern wir Material gemeinsam an oder legen Zwischenlager an. Das spart Fahrten und entlastet die Straßen.
Anwohner erfahren von uns, wann Lieferverkehr zu erwarten ist. Sperrungen oder Halteverbote stimmen wir mit der Gemeinde ab.
Lieferungen kommen zum geplanten Zeitpunkt an. Gewerke warten nicht auf Material.
Enge Straßen werden nicht durch gleichzeitige Fahrzeuge verstopft.
Fahrten für mehrere Ortsteile lassen sich bündeln, was Straßen und Anwohner entlastet.
Die Bauleitung sieht jederzeit, was wann ankommt.
→ Wir planen eine Umlade-Stelle am Ortsrand. Von dort fahren kleinere Fahrzeuge in kurzen Fuhren zur Baustelle.
→ Slots verteilen die Ankünfte über den Tag. Wartende Fahrzeuge bekommen eine Wartefläche, die niemanden blockiert.
→ Wir planen Pufferzeiten ein und halten für kritische Lieferungen eine zweite Anfahrtsroute bereit.
→ Wir informieren vorher über Zeiten und Wege und halten Zufahrten für Anwohner offen.
Mehrere Baustellen mit ähnlichem Material lassen sich über gebündelte Lieferungen und ein gemeinsames Zwischenlager versorgen.
Schwere Lieferungen von Beton und Stahl brauchen feste Slots und eine Wartefläche abseits der Straße.
Lieferverkehr im Wohnumfeld braucht Zeitfenster und Rücksicht auf Anwohner.
Linienbaustellen wandern, deshalb muss auch die Anlieferung mitwandern und die Zufahrten täglich neu geordnet werden.

Wir sammeln, welche Lieferungen anfallen und welche Straßen sie nutzen können.
Wir verteilen die Lieferungen auf Zeitfenster und weisen Abladestellen zu.
Fahrer und Händler bekommen Route, Zeit und Ansprechpartner vor der Fahrt.
Wir passen Zeiten an den Baufortschritt an und halten die Bauleitung auf dem Laufenden.
Läuft in einem kleinen Ortsteil eine Sanierung mit Beton- und Trockenbauarbeiten, dann kommen oft mehrere Lieferanten am selben Vormittag. Wir legen in diesem Fall feste Slots fest, weisen jedem Fahrzeug eine Abladestelle zu und lassen größere Lastzüge am Ortsrand auf kleinere Fahrzeuge umladen.
Ändert sich der Bauablauf, dann passen wir die Zeitfenster an. Die Lieferanten bekommen die neue Reihenfolge, bevor sie losfahren. Der Platz an der Baustelle bleibt geordnet.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Wo Zufahrt, Lager und Abladefläche liegen, bestimmt, wie Slots vergeben werden. Beide Pläne entstehen deshalb zusammen.
Wo Personal für Abladen und Lagerhaltung gebraucht wird, bringen wir die operative Baulogistik ein. Wo eine Zufahrt kontrolliert werden muss, ergänzen wir die Zugangskontrolle.
Überregional meist über die A 38 und weiter auf Landes- und Kreisstraßen. Für den letzten Abschnitt in die Dörfer planen wir die Route vorher ab und weichen bei engen Straßen auf kleinere Fahrzeuge aus.

Erzählen Sie uns von Vorhaben und Lieferumfang. Wir melden uns und besprechen, wie das Logistik-Management aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Uder. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit