
Auf gut 21 Quadratkilometern leben in Elmshorn mehr als 51.000 Menschen. Keine andere Gemeinde in Schleswig-Holstein ist dichter besiedelt. Wer hier baut, findet selten eine freie Wiese neben dem Baufeld, sondern Nachbarhäuser, Gehwege, Bahngleise oder das Ufer der Krückau.
Eine Baustelleneinrichtung muss deshalb mit jedem Quadratmeter rechnen. Wir planen Lager- und Containerflächen, Zufahrten, Bauzaun, Baustrom und Bauwasser so, dass sie auf das Grundstück passen und den Betrieb ringsum möglichst wenig stören.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Untergrund wechselt auf kurzer Strecke. Nördlich der Krückau beginnt die Barmstedt-Kisdorfer Geest, nach Süden geht die Stadt in die Seestermüher Marsch über. Der tiefste Punkt liegt in der Marsch knapp unter Normalhöhennull, der höchste am Liether Wald bei 14 Metern. Für Kranstandorte, Baustraßen und schwere Container heißt das: Tragfähigkeit vorher klären, auf weichen Flächen Lasten verteilen.
Im Sanierungsgebiet Krückau-Vormstegen wird die Innenstadt um den Buttermarkt neu geordnet. Die Straße Probstendamm soll verlegt, der Platz neu gestaltet werden, dazu kommen neue Kanäle, Versorgungsleitungen, Verkehrsanlagen und Freianlagen. Für die Planung hat die Stadt Baugrund, Altlasten, Bodenluft und Grundwasser untersuchen lassen. Wo Gräben und Platzflächen gleichzeitig entstehen, ist Raum für Material und Maschinen knapp.
Hinzu kommen Bahnlinien, die das Stadtgebiet teilen. In Elmshorn treffen die Strecke Hamburg-Altona–Kiel, die Marschbahn und die AKN-Linie nach Barmstedt zusammen. Baustellen nahe dem Bahnhof oder an Bahnübergängen brauchen Einrichtungspläne, die Gleisabstände und Fußwege berücksichtigen.

Wir zeichnen Lager, Container, Kranaufstellung und Wege in einen Plan, der zum Bauablauf passt. In der Innenstadt stapeln wir Container, nutzen Bauphasen für wechselnde Flächen und klären früh, welche öffentlichen Flächen beantragt werden müssen.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer stellen wir dort auf, wo sie den Baufortschritt nicht blockieren. Auf Marschboden prüfen wir die Aufstellfläche und sehen bei Bedarf Unterbau oder Lastverteilplatten vor.
Wir stimmen Anschlusspunkte mit dem Versorger ab, planen Verteiler und Leitungswege und halten sie aus Fahrwegen heraus. Wo im Sanierungsgebiet ohnehin Leitungen neu verlegt werden, achten wir auf saubere Übergänge zwischen Alt- und Neunetz.
Bauzaun, Absperrungen und Beschilderung sichern das Baufeld gegen Gehwege und Straßen ab. Für Arbeiten im Straßenraum bereiten wir die verkehrsrechtliche Anordnung vor und stellen die Sicherung nach Plan auf.
Jeder Quadratmeter auf dem Grundstück hat von Beginn an eine feste Aufgabe.
Container, Kran und Lager stehen auf Flächen, deren Tragfähigkeit bekannt ist.
Anträge für öffentliche Flächen und Verkehrsführungen liegen rechtzeitig vor.
Nachbarn, Fußgänger und Geschäfte behalten erkennbare Wege um die Baustelle.
→ Container werden gestapelt, Material kommt in kleinen Mengen und Lagerplätze wandern mit den Bauabschnitten.
→ Wir lassen Tragfähigkeit prüfen, planen Baustraßen mit Schotter oder Platten und legen Kranstandorte auf geprüfte Punkte.
→ Einrichtungsflächen liegen landseitig zurückgesetzt, Uferwege bleiben so weit wie möglich frei und werden klar abgegrenzt.
→ Ein gemeinsamer Einrichtungsplan regelt, wer welche Fläche wann nutzt und wann sie wieder frei wird.
Neuordnung von Straßen, Plätzen und Leitungen im Sanierungsgebiet, oft mit mehreren Gewerken auf engem Raum.
Spundwand- und Uferarbeiten, bei denen Einrichtungsflächen landseitig und hinter Promenaden liegen.
Nachverdichtung zwischen bestehenden Häusern in einer der am dichtesten besiedelten Städte des Landes.
Hallen und Bürobauten in Gewerbegebieten wie Franzosenhof nahe der A 23 mit großen Lager- und Montageflächen.

Wir sehen uns Fläche, Nachbarschaft, Zufahrten und Boden an und sammeln vorhandene Gutachten und Leitungspläne.
Container, Kran, Lager, Wege und Medien werden in einen Plan je Bauphase gelegt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Bauzaun, Container, Baustrom und Bauwasser werden in der vereinbarten Reihenfolge aufgebaut und übergeben.
Mit jedem neuen Bauabschnitt passen wir Flächen an und bauen nicht mehr benötigte Teile zurück.
Liegt eine Baustelle in Elmshorn zwischen Bestandsgebäuden nahe dem Buttermarkt, dann bleibt für die Einrichtung oft nur ein Teil des Gehwegs und ein Streifen auf dem Grundstück. In diesem Fall planen wir doppelstöckige Container, einen festen Kranstandort und eine Anlieferzone, die nur zu vereinbarten Zeiten belegt wird.
Steht das Vorhaben auf Marschboden südlich der Krückau, dann klären wir vor dem Aufbau, wie tief tragfähiger Grund ansteht. Baustraße und Aufstellflächen werden danach bemessen, Baustrom und Bauwasser laufen an den Rändern entlang, damit Fahrzeuge keine Leitungen überrollen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung legt fest, wo später Lieferungen ankommen, wo Abfall gesammelt wird und wo das Sicherheitspersonal den Zugang kontrolliert. Wir planen diese Punkte daher gemeinsam, damit sie nicht nachträglich verschoben werden müssen.
Auf Wunsch übernehmen wir in Elmshorn neben der Baustelleneinrichtung auch Liefersteuerung, operative Logistik und Bewachung. Der Einrichtungsplan wird dann während der Bauzeit fortgeschrieben, sobald neue Abschnitte beginnen.
Sinnvoll ist ein Beginn parallel zur Ausführungsplanung. Werden öffentliche Flächen gebraucht oder ändert sich die Verkehrsführung, müssen Anträge bei der Stadt Elmshorn vorliegen, bevor der erste Container kommt. Ein früher Plan zeigt auch, ob das Grundstück für Kran und Lager reicht.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie die Einrichtung auf Ihr Grundstück passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Elmshorn. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit