
Elmenhorst/Lichtenhagen ist nicht nur Wohnort am Rand von Rostock, sondern auch Naherholungsgebiet. Das Waldgebiet Lichtenhäger Tannen, der Küstenwald und ein Küstenstreifen von rund 750 Metern prägen den Norden der Gemeinde. An der Steilküste der Stoltera stehen große Teile unter Schutz, dort leben unter anderem Uferschwalben.
Bauvorhaben in der Nähe solcher Flächen bekommen oft Auflagen aus Naturschutz und Wasserrecht. Unsere ökologische Baubegleitung und die Umweltkontrollen sorgen dafür, dass diese Auflagen im Baustellenalltag eingehalten und nachvollziehbar dokumentiert werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stoltera ist ein etwa drei Kilometer langer Küstenabschnitt westlich von Warnemünde mit einer Steilküste von bis zu 20 Metern Höhe. Sie ist aus eiszeitlichen Ablagerungen aufgebaut und verliert durch Abbrüche Land. Im Küstenwald wachsen Buchen, Hainbuchen, Eichen, Birken und Esskastanien. Wer in der Nähe baut, muss Vegetation schützen, Abstände wahren und Störungen der Tierwelt vermeiden.
Die Gemeinde gehört zu den Wasser- und Bodenverbänden Untere Warnow-Küste und Hellbach-Conventer Niederung. Gräben und Vorfluter nehmen Regenwasser aus Feldern und Siedlungen auf. Auf Baustellen geht es darum, dass kein Schlamm, Zementwasser oder Öl in diese Gewässer gelangt und Grabenböschungen nicht zerfahren werden.
Viele Bauflächen in Elmenhorst/Lichtenhagen grenzen an Äcker, Hecken und Gehölze. Fällungen, Baufeldräumung und Erdarbeiten berühren dort oft Brutvögel, Fledermäuse oder wandernde Amphibien. Bauzeitenregelungen, Amphibienzäune und Schutzzäune für Bäume sind die Werkzeuge, mit denen Bebauungspläne und Genehmigungen darauf antworten.

Wir begleiten die Bauarbeiten anhand der Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan, prüfen Schutzmaßnahmen vor Ort und halten Abweichungen fest, bevor daraus ein Problem mit der Behörde wird.
Stehen Amphibienzäune an Feldrändern oder Gräben, kontrollieren wir sie in der Wanderzeit regelmäßig, sichern Eimer und Zaunfuß und dokumentieren die Funde für die Naturschutzbehörde.
Wir prüfen Baumschutzzäune, Wurzelschutz und abgesperrte Flächen. Die Gemeinde hat eine eigene Grünflächensatzung, deren Regeln wir in die Kontrollen einbeziehen.
Umweltkontrollen umfassen auch Waschplätze, Betankung, Lagerung wassergefährdender Stoffe und den Schutz von Gräben vor Schlammeintrag. Oberboden wird getrennt gelagert und vor Vermischung geschützt.
Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan werden im Alltag eingehalten.
Lückenlose Dokumentation für Naturschutz- und Wasserbehörden.
Weniger Baustopps durch früh erkannte Konflikte.
Rücksicht auf Küste, Wald und Gewässer, die den Ort ausmachen.
→ Wir prüfen die Bauzeitenregelung, kontrollieren vor dem Eingriff auf Nester und stimmen bei Funden das weitere Vorgehen mit der Behörde ab.
→ Absetzbecken, Sperren und abgedeckte Erdhaufen verhindern den Eintrag. Wir kontrollieren nach starkem Regen und melden Schäden sofort.
→ Schutzzäune markieren die Grenze, Fahrzeuge bleiben auf festgelegten Wegen und Lager stehen außerhalb des Wurzelbereichs.
→ Ein Amphibienzaun leitet die Tiere um, wir kontrollieren ihn in der Wanderzeit täglich und bringen gefundene Tiere auf die sichere Seite.
Baufeldräumung neben Hecken und Gräben in Plangebieten wie Gauswisch oder Wohnen am Klein Lichtenhäger Weg.
Bodenschutz, Bauzeitenregelung und Ausgleich bei Anlagen wie am Admannshäger Weg.
Vegetations- und Artenschutz am Küstenwald, etwa bei Vorhaben in Plangebieten wie Ostseeblick oder Kiek up de See.
Querung von Gräben der Wasser- und Bodenverbände und Arbeiten an Wegen durch Wald und Feld.

Wir lesen Genehmigung, Bebauungsplan und Fachgutachten und leiten daraus die Kontrollpunkte für die Baustelle ab.
Schutzzäune, Amphibienzäune, Sperren an Gräben und Lagerflächen für Oberboden werden geplant und vor Baubeginn geprüft.
In festen Abständen und nach Starkregen kontrollieren wir die Maßnahmen und halten Befunde mit Foto und Datum fest.
Die Dokumentation geht an Bauleitung und Behörden. Zum Abschluss prüfen wir Rückbau und Ausgleichsflächen.
Grenzt ein neues Wohngebiet in Elmenhorst/Lichtenhagen an eine Hecke und einen Entwässerungsgraben, dann beginnt die Begleitung vor der Baufeldräumung. Wir prüfen, ob die Fällzeiten eingehalten werden, lassen den Grabenrand abzäunen und kontrollieren nach Regen, ob die Sperren gegen Schlammeintrag halten.
Wird eine Freiflächenanlage wie die geplante Photovoltaikanlage am Admannshäger Weg gebaut, dann verschieben sich die Themen. Dann geht es um Bodenverdichtung, Bauzeiten mit Rücksicht auf Feldvögel und um Ausgleichsflächen, deren Herstellung wir kontrollieren und dokumentieren.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Maßnahmen funktionieren nur, wenn sie im Baustellenablauf verankert sind. Wir stimmen Kontrollzeiten mit dem Bauzeitenplan ab und tragen Schutzflächen in den Einrichtungsplan ein, damit niemand dort Material lagert.
In Elmenhorst/Lichtenhagen arbeiten wir dafür mit Bauleitung, Logistik und Sicherheitspersonal zusammen. Wer täglich auf der Baustelle ist, meldet umgefahrene Schutzzäune oder Öl auf dem Boden sofort. Wir dokumentieren die Behebung.
Im Norden der Gemeinde liegt die Steilküste der Stoltera, die in weiten Teilen unter Schutz steht. Dazu kommen Küstenwald und das Waldgebiet Lichtenhäger Tannen. Welche Auflagen für Ihr Grundstück gelten, ergibt sich aus Genehmigung und Bebauungsplan, die wir mit Ihnen durchgehen.

Schicken Sie uns Genehmigung oder Auflagen zu Ihrem Vorhaben. Wir schlagen vor, welche Kontrollen und Maßnahmen sinnvoll sind.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Elmenhorst/Lichtenhagen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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