
Kaum ein Bauplatz in Kühlungsborn liegt weit von schützenswerter Natur entfernt. Im Norden schützen mit Strandhafer bewachsene Dünen den Sandstrand, ringsum legt sich der Stadtwald mit rund 1.500 Hektar um den Ort, im Süden beginnt das Landschaftsschutzgebiet Kühlung. Am westlichen Rand reicht das Naturschutzgebiet Riedensee auf das Gebiet der Stadt.
Unsere ökologische Baubegleitung bringt die Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz in den Alltag der Baustelle. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Bäume, Boden und Gewässer und dokumentieren, was die Behörden sehen wollen. So werden Auflagen eingehalten, ohne den Bauablauf anzuhalten.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Naturschutzgebiet Riedensee umfasst rund 90 Hektar mit einem Strandsee, den ein Strandwall von der Ostsee trennt. Zu den Brutvögeln gehören Seeregenpfeifer, Kiebitz, Bekassine, Rotschenkel und Bartmeise, im Frühjahr und Herbst rasten Reiher, Watvögel, Möwen und Seeschwalben. Arbeiten im Umfeld müssen Brut- und Rastzeiten berücksichtigen.
Der Stadtwald und der Waldstreifen hinter dem Strand liegen oft direkt am Baugrundstück. Wurzeln, Kronen und Waldränder sind durch Baufahrzeuge, Lager und Bodenverdichtung gefährdet. Die Grünflächensatzung der Stadt und die Auflagen der Baugenehmigung legen fest, was geschützt werden muss.
Der Fulgenbach mündet im Bootshafen in Kühlungsborn-Ost, weitere kleine Bäche entwässern die Kühlung. Wo in der Nähe gebaut wird, dürfen Schlämme, Betonwasser und Kraftstoffe nicht ins Wasser gelangen. Dünen und Strand stehen zusätzlich unter den Regeln der Strandsatzung.

Wir lesen die Auflagen der Genehmigung, übersetzen sie in klare Regeln für die Baustelle und prüfen regelmäßig, ob sie eingehalten werden. Abweichungen melden wir an Bauleitung und, wenn verlangt, an die Behörde.
Schutzzäune um Bäume, Wurzelbereiche ohne Befahren und Lager außerhalb der Kronentraufe: Wir kontrollieren diese Maßnahmen, gerade an Grundstücken am Stadtwald von Kühlungsborn.
Wo Auflagen Schutzzäune für Amphibien verlangen, kontrollieren wir sie in den vorgeschriebenen Abständen, dokumentieren Funde und setzen Tiere fachgerecht um. Brutzeiten von Vögeln behalten wir im Blick.
Wir achten auf Absetzbecken, Auffangwannen und saubere Betankung, damit nichts in Bäche oder Hafen gelangt. Oberboden wird getrennt gelagert und verdichtete Flächen werden dokumentiert.
Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz werden auf der Baustelle sichtbar umgesetzt.
Kontrollen und Funde sind lückenlos dokumentiert, falls die Behörde nachfragt.
Bauzeiten werden früh mit Brut- und Wanderzeiten abgestimmt.
Bäume, Dünen und Gewässer nehmen keinen vermeidbaren Schaden.
→ Wir markieren Tabuzonen am Waldrand, kontrollieren den Schutzzaun und sorgen dafür, dass Material nicht in den Wurzelbereich ausweicht.
→ Vor Baubeginn prüfen wir mögliche Brutplätze. Bauzeiten oder Schutzmaßnahmen stimmen wir dann mit der Naturschutzbehörde ab.
→ Absetzbecken, Rinnen und abgedeckte Erdhaufen halten Feinanteile zurück. Wir kontrollieren sie nach jedem Starkregen.
→ Wir legen feste Wege fest, sichern Dünenbereiche ab und achten darauf, dass kein Fahrzeug den Strandhafer überfährt.
Wohn- und Ferienhäuser an Stadtwald und Waldstreifen mit Baum- und Wurzelschutz.
Bauen nahe den Dünen, bei dem Strandhafer, Strandzugänge und die Regeln der Strandsatzung zu beachten sind.
Arbeiten am westlichen Rand der Stadt mit Rücksicht auf Brut- und Rastvögel im Naturschutzgebiet.
Grabenarbeiten in der Nähe von Bächen wie dem Fulgenbach mit Schutz vor Einträgen ins Wasser.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Satzungen und stellen zusammen, welche Schutzgüter auf und neben dem Grundstück betroffen sind.
Zäune, Tabuzonen, Absetzbecken und Bauzeitenfenster werden festgelegt und in den Einrichtungsplan übertragen.
Während der Bauzeit prüfen wir die Maßnahmen in festen Abständen und nach besonderen Ereignissen wie Starkregen.
Alle Kontrollen, Funde und Abweichungen halten wir fest und stellen sie Bauleitung und Behörde zur Verfügung.
Entsteht in Kühlungsborn ein Wohnhaus direkt am Waldstreifen und verlangt die Genehmigung den Schutz der Randbäume, dann stellen wir vor Baubeginn Schutzzäune, markieren Wurzelbereiche und prüfen den Zustand in festen Abständen. Jede Kontrolle wird mit Fotos und Datum festgehalten.
Liegen Erdarbeiten zusätzlich im Frühjahr, wenn Vögel brüten oder Amphibien wandern, dann begleiten wir den Beginn der Arbeiten, kontrollieren vorhandene Zäune täglich und melden Funde an die zuständige Stelle.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzzonen und Tabuflächen fließen in den Einrichtungsplan ein, damit Lager und Container gar nicht erst dort landen. Die operative Baulogistik richtet die Wertstofftrennung und die Lagerung von Kraftstoffen danach aus.
Lieferfenster aus dem Logistik-Management berücksichtigen Brut- und Ruhezeiten, wenn die Genehmigung das fordert. So wird Naturschutz Teil des Ablaufs statt einer Unterbrechung.
Im Süden liegt das Landschaftsschutzgebiet Kühlung mit rund 12.800 Hektar. Am westlichen Rand reicht das Naturschutzgebiet Riedensee mit einem kleinen Teil auf das Gebiet der Stadt. Dazu kommen der Stadtwald und die Küstendünen, für die eigene Regeln gelten.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, welche Kontrollen nötig sind und wie sie in Ihren Bauablauf passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Kühlungsborn. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit