
Je größer eine Baustelle, desto länger kann der Weg von der Unfallstelle zum Rettungswagen werden. Dresden ist mit seinen weitläufigen Stadtgebieten zwischen Elbtal und Heide ein Ort, an dem Baufelder sehr unterschiedlich liegen: mitten im Stadtkern oder am Rand an einer Hangkante. Für die Erstversorgung zählt deshalb nicht nur die Zahl der Beschäftigten, sondern auch die Lage.
Betriebssanitäter für das Bauwesen übernehmen die Erstversorgung bei Verletzungen und stimmen sich mit dem Rettungsdienst ab. Sie dokumentieren Vorfälle und sorgen dafür, dass Rettungswege frei bleiben. Wir klären mit Ihnen, welche Besetzung für Ihr Baufeld in Dresden sinnvoll ist.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Pflicht zum Betriebssanitäter richtet sich nach der Zahl der Versicherten. Nach DGUV Vorschrift 1 gilt: Auf Baustellen mit mehr als 100 Beschäftigten ist ein Sanitäter vorgeschrieben. Große Vorhaben in Dresden, etwa im Gewerbebau oder bei Campus- und Industrieprojekten, erreichen diese Größe. Darunter lohnt sich die Frage, ob eine Besetzung zusätzlich zu den Ersthelfern sinnvoll ist.
Dresden hat mit dem Universitätsklinikum in Johannstadt einen Maximalversorger. Dort laufen schwere Fälle zusammen. Wie schnell ein Rettungswagen vom Baufeld dorthin kommt, hängt aber von Elbquerung, Tageszeit und Verkehr ab. Die Elbe wird nur an wenigen Stellen gequert. Das ist bei der Rettungswegeplanung zu berücksichtigen und wird mit dem Rettungsdienst vorab besprochen.
Gefährliche Arbeiten erhöhen den Bedarf zusätzlich. Dazu zählen Arbeiten in der Höhe, in Baugruben, mit schwerem Gerät oder auf engem Raum im Bestand. In Altbauten mit engen Treppenhäusern ist die Erstversorgung bei Verletzungen schwer zugänglich. Die Wege für Retter müssen deshalb vorher geklärt sein.

Für größere Baustellen stellen wir ausgebildete Betriebssanitäter. Sie versorgen Verletzte erstmals, rufen den Rettungsdienst und dokumentieren den Vorfall nach den gesetzlichen Vorgaben.
Gemeinsam mit der Bauleitung legen wir fest, wo der Rettungswagen hält und wer ihn einweist. Die Rettungswege werden im Plan eingezeichnet und freigehalten.
Geschulte Brandschutzhelfer kennen Löscheinrichtungen und Evakuierungswege. Welche Ausstattung die Baustelle braucht, stimmen wir nach Absprache ab.
Welche Sachmittel für die Erstversorgung vorgehalten werden, besprechen wir mit Ihnen. Das hängt von Größe, Arbeiten und Lage des Baufelds ab und erfolgt nach Absprache.
Verletzte werden auf dem Baufeld erstversorgt, bis der Rettungsdienst eintrifft.
Abgestimmte Rettungswege sparen Zeit bei der Anfahrt über das Dresdner Straßennetz.
Brandschutzhelfer und Sanitäter bilden zusammen eine abgestimmte Struktur für Notfälle.
Die Dokumentation der Vorfälle erfüllt gesetzliche Anforderungen.
→ Nach DGUV Vorschrift 1 ist er bei mehr als 100 gleichzeitig Beschäftigten Pflicht. Wir prüfen Ihre Beschäftigtenzahl und empfehlen, ob darunter eine Besetzung zusätzlich sinnvoll ist.
→ Treffpunkt und Zufahrt werden mit Rettungsdienst und Bauleitung vorab abgestimmt. Eine Person weist den Wagen ein, damit keine Zeit an Zufahrten verloren geht.
→ Die Rettungswege durch Treppenhäuser und Geschosse werden vorab erkundet und freigehalten. Der Sanitäter kennt die Wege zu den Arbeitsbereichen.
→ Betriebssanitäter halten jeden Vorfall schriftlich fest. Die Unterlagen stehen der Bauleitung und der Berufsgenossenschaft zur Verfügung.
Vorhaben mit vielen Beschäftigten, schwerem Gerät und Arbeiten in der Höhe erreichen leicht die Schwelle für einen Betriebssanitäter.
Baugruben und Arbeiten an Elbbrücken sind gefährliche Tätigkeiten mit längeren Wegen für die Rettung.
In Altbauquartieren sind Treppenhäuser eng und Geschosse schwer zugänglich. Rettungswege brauchen besondere Planung.
Bauarbeiten bei laufendem Betrieb brauchen eine eigene Abstimmung zwischen Baustellenrettung und Gebäudebetrieb.

Wir fragen nach Beschäftigtenzahl, Arbeiten und Lage des Baufelds und klären, ob die Pflicht greift.
Zufahrt, Treffpunkt und Rettungswege werden mit Bauleitung und Rettungsdienst festgelegt.
Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer nehmen ihren Dienst nach Einsatzplan auf.
Vorfälle werden protokolliert. Mit der Bauphase passen wir die Besetzung an.
Liegt eine Baustelle mit mehr als 100 Beschäftigten im Dresdner Stadtgebiet, dann ist ein Betriebssanitäter vorgeschrieben. Er sitzt nicht im Container, sondern kennt die Arbeitsbereiche und weiß, wo gefährliche Arbeiten stattfinden. Kommt es zu einem Unfall in einer Baugrube, dann sorgt er für die Erstversorgung und ruft den Rettungswagen.
Ein Einweiser wartet an der vereinbarten Zufahrt und führt die Retter zum Verletzten. Danach wird der Vorfall im Protokoll festgehalten. Wie das Baufeld im Notfall angefahren wird, steht vorab im Rettungsplan, den Bauleitung und Rettungsdienst kennen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Erstversorgung gehört in Dresden mit dem Zugangsdienst zusammen. Die Wachkraft an der Einfahrt hält die Zufahrt frei. Sie weiß auch, wo der Rettungswagen halten soll.
Auch die Liefersteuerung wird einbezogen. Zeitfenster für Lieferungen dürfen den Rettungsweg nicht blockieren. Rettungsplan, Zugangsregeln und Lieferplan werden deshalb gemeinsam gepflegt.
Nach DGUV Vorschrift 1 ist ein Sanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 gleichzeitig Beschäftigten vorgeschrieben. Darunter prüfen wir gemeinsam, ob wegen der Arbeiten oder der Lage in Dresden eine zusätzliche Besetzung sinnvoll ist.

Nennen Sie uns Beschäftigtenzahl und Arbeiten. Wir klären, welche Besetzung sinnvoll ist.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Dresden. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit