
Dresden ist eine Großstadt mit viel Natur im Stadtgebiet. Das Elbtal zieht sich mit seinen Elbwiesen rund 20 Kilometer durch die Stadt, im Nordosten liegt die Dresdner Heide. Auf dem Stadtgebiet sind vier Naturschutzgebiete, zehn Landschaftsschutzgebiete und zehn FFH-Gebiete ausgewiesen. Wer hier baut, trifft früher oder später auf Auflagen aus dem Naturschutz.
Umweltkontrollen auf der Baustelle sorgen dafür, dass diese Auflagen eingehalten und belegt werden. Wir begleiten Maßnahmen im Alltag des Baufelds: kontrollieren Schutzzäune, dokumentieren Funde und halten fest, was die Baugenehmigung verlangt. Fachliche Gutachten bleiben bei den dafür zuständigen Stellen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Stadtgebiet liegen zehn FFH-Gebiete mit zusammen rund 1.900 Hektar und drei Vogelschutzgebiete. Dazu kommt die Kulturlandschaft Dresdner Elbtal. Baustellen in oder neben solchen Flächen unterliegen oft besonderen Auflagen zu Lärm, Licht, Boden und Gehölzen. Die Umweltkontrolle prüft laufend, ob diese Vorgaben auf dem Baufeld umgesetzt werden.
Die Dresdner Heide im Nordosten ist ein großes Waldgebiet mit Landschaftsschutz. Sie beherbergt unter anderem Grasfrosch, Erdkröte und Ringelnatter sowie Fledermäuse und im Prießnitztal einen Bachlauf mit geschützten Fischarten. Bauvorhaben am Rand solcher Flächen können zu Amphibienwanderungen und Artenschutzfragen führen. Kontrollen von Schutzzäunen und Funddokumentation gehören dort zur Baubegleitung.
An der Elbe kommt das Wasser dazu. Dresden hält Altarme und Flutrinnen frei. Im August 2002 trat die Elbe nach 158 Millimetern Regen an einem Tag über die Ufer. Bei Bauarbeiten in Ufernähe sind Gewässerschutz und Hochwasservorsorge Teil der Umweltkontrolle. Betriebsstoffe lagern möglichst erhöht und gesichert. Zwischenlager für Aushub werden so gewählt, dass nichts in den Fluss gelangt.

Wir prüfen auf dem Baufeld, ob die Auflagen der Genehmigung eingehalten werden, etwa zu Gehölzen, Lichtschutz oder Bauzeiten. Abweichungen melden wir der Bauleitung.
Wo Amphibien wandern, kontrollieren wir Schutzzäune regelmäßig. Funde werden dokumentiert und fachgerecht weitergegeben.
In Elbnähe achten wir auf Lagerung von Betriebsstoffen, auf Zwischenlager für Aushub und auf Wege des Oberflächenwassers. Der Boden im Elbtal ist durchlässig und verlangt Sorgfalt.
Kontrollen und Funde werden schriftlich festgehalten. So lässt sich gegenüber der Naturschutzbehörde nachweisen, dass die Auflagen beachtet wurden.
Auflagen aus Naturschutz und Genehmigung werden im Alltag des Baufelds überprüft.
Dokumentierte Kontrollen schaffen Nachweise gegenüber der Behörde.
Geschützte Arten werden beachtet, ohne dass der Bauablauf unnötig stockt.
Gewässerschutz in Elbnähe verringert das Risiko für Schäden und Nachforderungen.
→ Wir gehen die Genehmigung mit der Bauleitung durch und übersetzen sie in eine Kontrollliste für den Baualltag. Fachliche Fragen klären die zuständigen Stellen.
→ Schutzzäune werden regelmäßig kontrolliert und Funde festgehalten. So werden Verzögerungen durch Artenschutz vermieden.
→ Lagerflächen werden erhöht und gesichert angelegt. Was bei steigendem Wasser geräumt werden muss, steht im Plan.
→ Kontrollprotokolle mit Datum, Ort und Befund liefern diesen Nachweis. Fotos ergänzen sie, wo nötig.
Vorhaben am Rand der Dresdner Heide berühren Landschaftsschutz und Artenschutz.
Arbeiten an Ufern und Brücken verlangen Gewässerschutz und Hochwasservorsorge.
Auf Flächen nahe Schutzgebieten können Auflagen zu Gehölzen, Licht und Wanderkorridoren gelten.
Auf Flächen wie dem Alberthafen in Friedrichstadt liegen Baufelder dicht am Wasser und brauchen Vorsorge für Boden und Gewässer.

Wir lesen die Genehmigung mit Ihnen durch und klären, welche Auflagen Kontrolle im Alltag verlangen.
Aus den Auflagen entsteht eine Liste mit Orten, Zeiten und Prüfpunkten.
Wir prüfen Zäune, Flächen und Lager und halten Ergebnisse schriftlich fest.
Die Protokolle gehen an die Bauleitung. Ändern sich Bauphase oder Jahreszeit, passen wir den Plan an.
Liegt eine Baustelle am Rand der Dresdner Heide oder im Umfeld eines FFH-Gebiets, dann enthält die Genehmigung meist Auflagen zu Gehölzen, Licht und Bauzeiten. Die Umweltkontrolle prüft zu festen Zeiten, ob Zäune stehen, Flächen geschützt sind und nichts über die Baugrenze hinaus genutzt wird.
Wandern im Frühjahr Amphibien, dann kommen Kontrollgänge am Schutzzaun hinzu. Funde werden notiert und weitergegeben. Das Protokoll geht an die Bauleitung und kann der Behörde vorgelegt werden.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Umweltkontrolle in Dresden ist Teil des normalen Baustellenalltags. Sie nutzt dieselben Wege und Zugänge wie die übrigen Gewerke und berücksichtigt Lager, Entsorgung und Reinigung.
Wir stimmen sie mit der Baustelleneinrichtung ab, weil Zaunlinien und Lagerflächen Schutzzonen respektieren müssen. Bei der Entsorgung achten wir darauf, dass wassergefährdende Stoffe getrennt und gesichert werden.
Ja. Im Stadtgebiet liegen vier Naturschutzgebiete, zehn Landschaftsschutzgebiete, zehn FFH-Gebiete und drei Vogelschutzgebiete. Ob ein Vorhaben betroffen ist, klärt die Genehmigung. Wir setzen die daraus folgenden Auflagen im Alltag des Baufelds um.

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauzeitenplan. Wir erstellen einen Kontrollplan für den Baualltag.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Dresden. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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