
Celle ist von Wasser und Niederungen durchzogen. Die Aller fließt durch die Stadt, Lachte und Fuhse münden hier in sie. Entlang der Flüsse liegen Auen mit Altarmen, Kolken und Gehölzen. Wer in der Nähe baut, bekommt mit der Genehmigung häufig Auflagen zum Schutz von Gewässern, Tieren und Pflanzen, die während der gesamten Bauzeit eingehalten werden müssen.
Wir übernehmen die ökologische Baubegleitung und die laufenden Umweltkontrollen auf Ihrer Baustelle. Wir überwachen Schutzzonen und Amphibienzäune, dokumentieren die Auflagen und sind Ansprechpartner für die Untere Naturschutzbehörde, die in Celle bei der Stadt selbst angesiedelt ist.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Auf dem Gebiet der Stadt Celle liegen acht Naturschutzgebiete ganz oder teilweise, darunter die Obere Allerniederung bei Celle, die Allerniederung bei Klein Hehlen und Celle, die Untere Allerniederung bei Boye, das Gebiet Lachte sowie das Breite Moor und der Schweinebruch. Die Aller selbst ist von Wolfsburg bis zur Weser als FFH-Gebiet anerkannt. Vorhaben in der Nähe dieser Flächen werden genau auf ihre Auswirkungen geprüft.
Die Stadt hat 1996 die Aufgaben der Unteren Naturschutzbehörde übernommen. Ihr Landschaftsrahmenplan in der Fassung von Oktober 2022 enthält unter anderem Karten zu Arten und Biotopen sowie ein Biotopverbundkonzept. Für Bauherren heißt das: Ansprechpartner und Planungsgrundlagen liegen vor Ort. Auflagen werden sorgfältig kontrolliert.
In den grundwassernahen Niederungen der Aller reagieren Boden und Wasser empfindlich auf Baustellenbetrieb. Ölverluste, ausgeschwemmter Boden oder eine unkontrollierte Wasserhaltung können Gewässer belasten. Auch beim Hochwasserschutz, für den an der Aller Flutmulden und Vorlandabgrabungen angelegt wurden, gehört die ökologische Begleitung zum Bauablauf dazu.

Wir lesen die Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten aus, übertragen sie in einen Kontrollplan und prüfen auf der Baustelle, ob Schutzzonen, Bauzeiten und Abstände eingehalten werden.
Wo Amphibien wandern, kontrollieren wir die Schutzzäune in den vorgegebenen Abständen, setzen gefundene Tiere fachgerecht um und schreiben jeden Fund auf.
Wir markieren geschützte Bäume und Gehölze, achten auf Wurzel- und Kronenbereiche und melden, wenn Lager oder Fahrzeuge zu nah heranrücken. Baumschutz ist bei der Stadt Celle ein eigenes Thema.
An Gräben, Ufern und in den Niederungen kontrollieren wir Betankungsplätze, Absperrungen und Wasserhaltung und sorgen dafür, dass kein Boden oder Betriebsstoff ins Gewässer gelangt.
Auflagen aus der Genehmigung werden laufend eingehalten und nicht erst bei der Abnahme geprüft.
Verstöße fallen früh auf und lassen sich beheben, bevor ein Baustopp droht.
Die Untere Naturschutzbehörde erhält vollständige Nachweise in nachvollziehbarer Form.
Umweltkontrollen fügen sich in den Bauablauf ein, statt ihn zu unterbrechen.
→ Wir markieren die Grenze sichtbar, kontrollieren regelmäßig, dass weder Material noch Fahrzeuge in die geschützte Fläche gelangen. Den Zustand dokumentieren wir.
→ Amphibienzäune werden rechtzeitig gestellt und in den vorgeschriebenen Abständen kontrolliert. Funde setzen wir um und tragen sie in das Protokoll ein.
→ Wir prüfen Absperrungen und Rückhaltemaßnahmen vor angekündigtem Regen und melden Schäden sofort, damit nachgebessert wird.
→ Unsere Protokolle mit Datum, Fotos und Befunden liegen jederzeit vor und können der Naturschutzbehörde direkt übergeben werden.
Vorhaben am Rand der Allerniederungen und der dort liegenden Naturschutzgebiete.
Arbeiten an Ufern, Flutmulden und Vorlandflächen entlang von Aller, Lachte und Fuhse.
Linienbaustellen, die durch Grünland, Gehölze oder Gräben führen.
Erschließungen auf bisher unbebauten Flächen mit Baum- und Artenschutzauflagen.

Wir werten Genehmigung, Gutachten und Vorgaben der Naturschutzbehörde aus und fassen alle Pflichten zusammen.
Für jede Auflage legen wir fest, wie oft, wo und wie sie kontrolliert und dokumentiert wird.
Wir kontrollieren Schutzzonen, Zäune und Gewässer, weisen die Gewerke ein und melden Abweichungen.
Protokolle und Fotos stellen wir Bauherr und Behörde zur Verfügung, bis zum Abschluss der Arbeiten.
Liegt ein Bauvorhaben nahe der Aller oder eines ihrer Nebenflüsse und verlangt die Genehmigung einen Amphibienzaun und einen festen Abstand zum Ufer, dann stellen wir vor Baubeginn einen Kontrollplan auf. Wir prüfen den Zaun in den vorgegebenen Abständen, markieren die Uferzone und dokumentieren jeden Rundgang.
Werden auf einem Grundstück in Celle geschützte Bäume erhalten, dann grenzen wir Wurzel- und Kronenbereich ab, achten darauf, dass dort nicht gelagert oder gefahren wird. Schäden melden wir sofort an Bauleitung und Behörde.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzzonen, Lagerflächen und Betankungsplätze stimmen wir mit der Baustelleneinrichtung ab, damit sie von Anfang an am richtigen Ort liegen. Lieferwege planen wir so, dass sie geschützte Flächen nicht berühren.
Die Kräfte der operativen Baulogistik achten bei Entsorgung und Reinigung auf die Umweltauflagen. Das Wachpersonal meldet bei seinen Rundgängen beschädigte Zäune oder Absperrungen.
Ganz oder teilweise auf dem Stadtgebiet liegen acht Naturschutzgebiete, viele davon in der Allerniederung, dazu die Lachte, das Breite Moor und der Schweinebruch. Die Aller ist außerdem als FFH-Gebiet anerkannt. Ob Ihr Vorhaben betroffen ist, klären wir anhand der Genehmigung.

Schicken Sie uns die Auflagen aus Ihrer Genehmigung. Wir stellen einen Kontrollplan auf und begleiten die Baustelle bis zum letzten Nachweis.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Celle. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit