
Weidedamm liegt am Rand eines großen Bremer Grünraums. Westlich des Bürgerparks verläuft der Torfkanal, im Ortsteil das Weidedammfleet. Das Gebiet selbst war lange Weideland, durchzogen von Entwässerungsgräben. Wer hier baut, arbeitet oft nah an Wasser, alten Bäumen und Gärten.
Unsere ökologische Baubegleitung in Bremen-Weidedamm sorgt dafür, dass Auflagen aus der Genehmigung auf der Baustelle ankommen. Wir kontrollieren Schutzzäune, Wurzelbereiche und Gewässerränder, dokumentieren den Zustand und melden Abweichungen an die Bauleitung.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Torfkanal wurde von 1817 bis 1826 gebaut, um Torf aus dem Teufelsmoor in die Stadt zu bringen. Er begleitet den Bürgerpark an dessen Westseite. Im Wohngebiet „Am Weidedamm“ verläuft das Weidedammfleet. Arbeiten an Ufern und Brücken verlangen, dass kein Boden, Beton oder Betriebsstoff ins Wasser gelangt.
Der Bürgerpark steht seit 1990 als Gartendenkmal unter Schutz. Bäume am Rand des Parks und entlang des Kanals sind deshalb besonders zu schützen. Für den geplanten Neubau der Ringbrücke ist nach dem Stand der Vorplanung die Fällung eines jungen Baums im Park nötig, eine Nachpflanzung wird geprüft. Solche Eingriffe brauchen eine Begleitung, die Schutzzonen absteckt und den Ablauf festhält.
Nördlich des Stadtwalds liegt das Naturschutzgebiet „Am Stadtwaldsee“, das die Parks mit dem Blockland verbindet. Weidedamm selbst war über ein dichtes Netz aus Gräben entwässertes Weide- und Gartenland. Fleete und Gärten sind Lebensraum für Tiere, auf die bei Rodungen und Erdarbeiten zu achten ist.

Wir prüfen die Auflagen aus der Genehmigung, setzen sie in Kontrollpunkte um und dokumentieren, ob sie auf der Baustelle eingehalten werden. Abweichungen melden wir der Bauleitung mit Foto und Lageangabe.
Schutzzäune um Kronen und Wurzelbereiche werden regelmäßig kontrolliert. Lagerung, Befahren und Abgrabungen in diesen Zonen werden gemeldet, bevor Schäden entstehen.
An Ufern prüfen wir Sedimentsperren, Abstände von Lagern und Betankungsplätzen zum Wasser und den Zustand der Böschungen. Trübung oder Ölfilme werden sofort gemeldet.
Wo Auflagen Amphibien- oder Kleintierzäune verlangen, kontrolliert unser Personal sie regelmäßig, dokumentiert Funde und hält die Zäune funktionsfähig.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Baustelle sichtbar umgesetzt.
Schäden an Bäumen und Gewässern fallen auf, bevor sie teuer werden.
Die Dokumentation liegt für Behörde und Bauherr vollständig vor.
Baustopps wegen übersehener Auflagen werden unwahrscheinlicher.
→ Sedimentsperren werden vor Beginn gesetzt und täglich kontrolliert. Bei Trübung wird die Arbeit unterbrochen, bis die Ursache behoben ist.
→ Schutzzonen werden mit Zaun abgesteckt und in den Lieferplan eingetragen. Verstöße melden wir der Bauleitung umgehend.
→ Vor dem Eingriff wird der Graben auf Tiere kontrolliert, der Ablauf richtet sich nach den Auflagen der zuständigen Behörde.
→ Gehölze werden vor einer Rodung auf Nester geprüft. Ist eine Fläche besetzt, bleibt sie bis zur Freigabe unberührt.
Arbeiten am Gewässer und am Rand des Bürgerparks, mit Baumschutz, Gewässerschutz und Begleitung von Fällungen.
Neue oder verlegte Wege an Kanal und Parkrand, bei denen Wurzelbereiche und Uferböschungen geschützt werden müssen.
Vorhaben im ehemals entwässerten Weideland, bei denen Gräben verlegt oder überbaut werden.
Bauvorhaben auf ehemaligen Kleingartenflächen, mit Kontrollen auf Nester und Tiere vor der Rodung.

Wir lesen Genehmigung und Fachgutachten und übersetzen die Vorgaben in Kontrollpunkte für die Baustelle.
Wurzelbereiche, Uferstreifen und Tierschutzzäune werden vor Baubeginn abgesteckt und in den Einrichtungsplan übernommen.
In festen Abständen prüfen wir Zäune, Gewässer und Lagerflächen und halten den Zustand mit Foto fest.
Die Dokumentation wird laufend fortgeschrieben und am Ende für Bauherr und Behörde übergeben.
Wird eine Brücke über den Torfkanal neu gebaut, dann steckt die Baubegleitung vor dem Beginn die Wurzelbereiche der Bäume am Ufer ab und legt fest, wo Material gelagert und Fahrzeuge betankt werden dürfen. Am Wasser werden Sedimentsperren gesetzt, die täglich kontrolliert werden.
Muss für die Maßnahme ein Baum im Park gefällt werden, dann wird er vorher auf Höhlen und Nester geprüft. Fällung und Nachpflanzung werden mit Foto und Datum dokumentiert, damit der Nachweis gegenüber der Behörde lückenlos ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzzonen tragen wir in den Einrichtungsplan ein. So stehen Lager, Container und Betankungsplätze von Anfang an mit Abstand zu Bäumen und Gewässern.
Unser operatives Personal hält diese Zonen im Alltag ein. Das Logistik-Management führt Lieferwege an Wurzelbereichen vorbei. Umweltkontrollen werden so Teil des Tagesgeschäfts.
Viele Baustellen liegen nah am Torfkanal, an Fleeten oder am Rand des Bürgerparks, der als Gartendenkmal geschützt ist. Genehmigungen enthalten dann oft Auflagen zu Bäumen, Gewässern und Tieren, deren Einhaltung nachgewiesen werden muss.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, welche Kontrollen nötig sind und wie wir sie in den Bauablauf einfügen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Weidedamm. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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