
Oberschöneweide war einst eines der bedeutendsten städtischen Fabrikviertel Deutschlands. Zwischen 1890 und 1920 baute die AEG am Nordufer der Spree Kabelwerk, Kraftwerk Oberspree, Walzwerke und Akkumulatorenfabrik. Seit 1991 stehen diese Industriegebäude unter Denkmalschutz, heute ziehen Hochschule, Ateliers, Handwerk und Technologiebetriebe in die alten Hallen ein.
Für Baustellen in Berlin-Oberschöneweide heißt das: Bauen fast immer im Bestand, in Geschossfabriken mit dicken Mauern, engen Höfen und einer einzigen Hauptstraße davor. Die Staffsec Solution GmbH plant die Logistik so, dass Material in die Industriedenkmale kommt, ohne dass die Wilhelminenhofstraße mit ihren Straßenbahnen zum Stillstand kommt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Wilhelminenhofstraße trennt das Industrieband an der Spree vom Wohngebiet mit den viergeschossigen Arbeitermietshäusern. Fast jede Baustelle auf den alten Werksflächen wird über diese eine Straße angedient, auf der zugleich Straßenbahnen fahren und Studierende zum HTW-Campus Wilhelminenhof unterwegs sind.
Die Gebäude des Kabelwerks Oberspree, die Rathenau-Hallen oder der Peter-Behrens-Bau an der Ostendstraße sind Baudenkmale. Fassaden, Tragwerke und historische Oberflächen müssen beim Einbringen von Material, beim Gerüstbau und beim Abbruch geschützt werden, Kranstandorte und Durchbrüche brauchen die Abstimmung mit der Denkmalpflege.
Auf den Grundstücken lagen über ein Jahrhundert Kabelwerk, Gummiwerk, Drahtzieherei, Gasanstalt und ein Petroleumlager. Wer hier gräbt, rechnet mit belasteten Böden und alten Leitungen. Dazu kommt die Spree: Uferwege, Anleger und Böschungen begrenzen die Flächen auf der Wasserseite.

Wir legen Lager, Container und Kranstellflächen in die Höfe der alten Werke, prüfen Tordurchfahrten und Deckenlasten und planen den Materialweg bis in die oberen Etagen der Geschossbauten.
Lieferungen bekommen feste Zeitfenster und eine Halteposition abseits der Gleise. Unsere Einweiser führen Fahrzeuge in die Werkszufahrten, damit weder Straßenbahn noch Radverkehr blockiert werden.
Klinkerfassaden, Stahlfachwerk und historische Treppenhäuser werden vor Beginn dokumentiert und mit Schutzverkleidung versehen. Unser Personal achtet beim Transport darauf, dass keine Kante und kein Fenster der Bauzeit zum Opfer fällt.
Leerstehende Hallenteile und Baustellen am Ufer ziehen ungebetene Besucher an. Wir sichern die Flächen mit Streifen, Zutrittskontrolle am Werkstor und einer Schlüsselverwaltung für jeden Bauabschnitt.
Wo nebenan gelehrt, geforscht oder fotografiert wird, halten wir Staub und Schmutz aus den genutzten Bereichen fern, reinigen Wege täglich und übergeben fertige Abschnitte besenrein an die Nutzer.
In weitläufigen Fabrikbauten mit vielen Ebenen dauert der Weg zum Verletzten länger als auf einer offenen Baustelle. Wir stellen Betriebssanitäter, die Rettungswege und Treppenhäuser im Gebäude kennen.
Unser Personal kennt die Werkszufahrten zwischen Wilhelminenhofstraße und Spree und weiß, welche Tore Lastzüge aufnehmen.
Für Baustellen im Industriedenkmal bringen wir die Bewachungserlaubnis nach § 34a und Wachdienst nach DIN 77200 mit, beides passend zu den Auflagen leerstehender Hallen.
Unsere Abläufe laufen nach ISO 9001, damit Denkmalpflege und Bauherr jeden Schutzschritt am AEG-Bestand nachlesen können.
Logistik, Bewachung, Sanitätsdienst und Reinigung greifen ineinander, wenn Campus und Baustelle Wand an Wand liegen.
→ Wir planen die Anfahrtsrouten getrennt für Hin- und Rückweg und legen schwere Lieferungen in die verkehrsarmen Stunden.
→ Einbahnige Hoflogistik mit festen Wendepunkten, Just-in-time-Abruf vom Vorhaltelager und klarer Reihenfolge der Gewerke.
→ Getrennte Bereitstellung für Aushub nach Befund, dokumentierte Abfuhr und saubere Trennung von unbelastetem Material.
→ Abgeschottete Bauwege, Staubschutzwände und Absprachen mit Hochschule, Ateliers und Betrieben über laute Arbeiten.
Materiallogistik und Bewachung beim Umbau früherer Werkhallen des Kabelwerks Oberspree zu Studios, Laboren und Gewerbeflächen.
Baustellenbetrieb neben dem laufenden Lehrbetrieb am Campus Wilhelminenhof mit getrennten Wegen für Studierende und Bauverkehr.
Anlieferung und Entsorgung für Altbauten mit Seitenflügeln und Hinterhäusern im Wohnviertel nördlich der Wilhelminenhofstraße.
Absicherung und Flächenmanagement für Arbeiten an Uferwegen, Stadtplätzen und Anlegern entlang der Spree.

Wir messen Tore, Durchfahrten und Hofgrößen aus und prüfen, welche Lasten Decken und Rampen im Altbau tragen.
Sie bekommen einen Lageplan mit Anfahrtsrichtung, Wendepunkt, Lagerflächen und den Zeitfenstern für die Anlieferung.
Unser Team steuert Lieferungen, schützt Denkmalteile, bewacht das Gelände und hält genutzte Bereiche sauber.
Höfe werden geräumt, Hallen gereinigt und alle Protokolle zu Schutzmaßnahmen und Entsorgung übergeben.
Eine ehemalige Werkhalle der AEG an der Wilhelminenhofstraße soll für Labor-, Studio- oder Gewerbeflächen umgebaut werden. Die Halle steht unter Denkmalschutz, die Zufahrt führt durch ein Werkstor vom Straßenbahnkorridor her, auf der Rückseite grenzt das Grundstück an den Uferweg der Spree.
Wir richten im Hof eine Ladezone mit Wendemöglichkeit ein, damit kein Lastzug rückwärts auf die Wilhelminenhofstraße stoßen muss. Lieferungen werden über ein Vorhaltelager abgerufen, Gerüst und Kran stehen dort, wo Fassade und Tragwerk am wenigsten berührt werden. Die Uferseite bleibt frei von Lagergut.
Entscheidend sind die Abstimmung mit der Denkmalpflege vor dem ersten Durchbruch, eine dokumentierte Entsorgung für Aushub und Bauschutt aus altem Industrieboden und klare Absprachen mit den Nachbarnutzern, die während der gesamten Bauzeit weiterarbeiten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schon bei der Genehmigungsplanung zeichnen wir Hofzufahrt, Ladezone und Lagerflächen in den Plan des Werksgeländes ein.
Während der Arbeiten am Bestand stimmen wir uns mit Bauleitung, Denkmalpflege und den Mietern der Nachbarhallen ab.
Nach dem letzten Gewerk räumen wir die Höfe, reinigen die Hallen und reichen die Nachweise zur Bauzeit an den Eigentümer weiter.
Wir messen Torbreiten und Wendeflächen vorab aus und legen fest, welche Fahrzeuge einfahren dürfen. Wo der Hof zu klein ist, wird über ein Vorhaltelager in kleineren Einheiten nachgeliefert.

Ob Werkhalle, Hochschulbau oder Altbau an der Wilhelminenhofstraße: Wir planen Anlieferung, Schutz und Bewachung für Ihre Baustelle in Oberschöneweide und begleiten sie bis zur Übergabe.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Oberschöneweide. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit
Weitere Einsatzorte in Berlin – und bundesweit