
Auf rund fünf Quadratkilometern leben in Neu-Hohenschönhausen knapp 60.000 Menschen. Die Häuser der Großsiedlung entstanden zwischen 1984 und 1989 in Plattenbauweise, meist mit sechs oder elf Geschossen. Zwischen ihnen liegen Höfe, Stellplätze, Spielplätze und Grünzüge. Freie Flächen, auf die niemand angewiesen ist, gibt es kaum. Wer hier Container, Kran und Materiallager unterbringen will, muss jeden Quadratmeter vorher planen.
Genau das ist die Aufgabe unserer Baustelleneinrichtung in Berlin-Neu-Hohenschönhausen. Wir legen fest, wo Büro- und Aufenthaltscontainer stehen, wo Material lagert, wie Baustrom und Bauwasser verteilt werden und wo der Bauzaun verläuft. Ziel ist eine Baustelle, die vom ersten Tag an funktioniert und das Wohnumfeld daneben so wenig wie möglich einschränkt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die vier Viertel Mühlengrund, Ostseeviertel, Uckermärkisches Viertel und Mecklenburger Viertel sind dicht bebaut und werden von der Falkenberger Chaussee und dem Berliner Außenring zerschnitten. Eine Baustelle liegt deshalb fast immer zwischen genutzten Hauseingängen, Müllplätzen und Feuerwehrzufahrten. Die Einrichtung muss diese Wege offen halten und trotzdem genug Fläche für Lager und Container sichern.
Der Boden ist ein weiterer Punkt. Neu-Hohenschönhausen liegt auf der Barnim-Hochfläche, einer eiszeitlichen Grundmoräne. Der Geschiebemergel ist dort meist nur wenige Meter mächtig und fehlt stellenweise ganz, im Stadtgebiet überwiegen aufgefüllte und umgelagerte Böden. Für Kranstandorte, Containerfundamente und Lagerflächen prüfen wir daher mit Ihnen, welche Tragfähigkeit vorliegt und ob Lastverteilung nötig ist.
Hinzu kommt die Art der Vorhaben. Viele Arbeiten finden im Bestand statt, an Fassaden, Fenstern, Treppenhäusern oder Aufzügen bewohnter Häuser. Neue Wohnbebauung entlang der Falkenberger Chaussee bringt dagegen klassische Neubaustellen mit Baugrube und Kran. Beide Fälle verlangen eine andere Aufteilung der Fläche und einen eigenen Plan.

Wir zeichnen einen Einrichtungsplan, der Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer, Lagerzonen und Kranstandort zusammenbringt. Rettungswege für die Nachbarhäuser halten wir frei. In engen Höfen stapeln wir Container, wo es die Statik zulässt.
Wir stimmen die Anschlüsse ab, planen Verteilerkästen und Leitungswege so, dass keine Kabel über Gehwege und Hofzufahrten laufen. Jedes Gewerk bekommt eine klar zugeordnete Versorgung, damit niemand auf Strom oder Wasser warten muss.
Der Bauzaun trennt die Arbeitsfläche von Spielplätzen, Stellplätzen und Wegen der Bewohner. Wir planen Tore, Fußgängerschleusen und Beschilderung so, dass Mieterinnen und Mieter ihre Hauseingänge sicher erreichen.
Auf den umgelagerten Böden der Großsiedlung legen wir mit Ihnen fest, wo Platten, Schotter oder Lastverteilung nötig sind. So bleiben Grünflächen geschützt und schwere Lasten stehen auf festem Grund.
Ihre Baustelle in Berlin-Neu-Hohenschönhausen ist vor dem ersten Arbeitstag mit Containern, Strom, Wasser und Zaun ausgestattet.
Rettungswege, Hauseingänge und Müllplätze bleiben im Plan ausdrücklich berücksichtigt.
Lagerflächen und Kranstandorte werden auf den Untergrund abgestimmt statt nach Augenmaß gesetzt.
Ein Ansprechpartner hält den Einrichtungsplan aktuell, wenn die Baustelle wächst oder schrumpft.
→ Wir verlegen Aufenthaltsräume an den Rand des Quartiers, nutzen Stapelcontainer und planen Lager nur für den Bedarf weniger Tage. Der Rest kommt per abgestimmter Anlieferung.
→ Diese Flächen markieren wir im Einrichtungsplan als Tabuzonen und legen Container, Kran und Lager so, dass Einsatzfahrzeuge jederzeit durchkommen.
→ Wir holen vorhandene Baugrundangaben ein, sprechen den Bedarf an Lastverteilplatten mit dem Statiker ab und setzen Kranstandorte erst nach dieser Klärung.
→ Wir planen Ersatzwege und Ersatzstandorte für Müllbehälter, beschildern sie deutlich und passen die Einrichtung an, wenn sich der Bauabschnitt verschiebt.
Fassaden, Fenster, Strangleitungen und Dächer an sechs- und elfgeschossigen Häusern, bei denen die Bewohner in ihren Wohnungen bleiben.
Außenaufzüge an Sechsgeschossern, wie sie im Mühlengrund nachgerüstet wurden, mit kleinen Einrichtungsflächen direkt am Haus.
Neubauten auf frei gewordenen Flächen, etwa dort, wo früher ein Einkaufszentrum stand, oder entlang der Falkenberger Chaussee.
Umbauten an Grund- und Sekundarschulen oder an der Schwimmhalle, bei denen Einrichtung und Schulweg getrennt bleiben müssen.

Wir sehen uns das Grundstück, den Hof und die Zufahrten an und halten fest, welche Wege und Flächen für die Bewohner frei bleiben müssen.
Container, Lager, Kran, Strom, Wasser und Zaun kommen in einen Plan, der mit Bauleitung, Statik und Bezirksamt abgestimmt wird.
Wir koordinieren Aufbau und Anschlüsse in der richtigen Reihenfolge, damit die Gewerke am ersten Tag eine arbeitsfähige Baustelle vorfinden.
Mit jedem Bauabschnitt passen wir den Plan an. Am Ende räumen wir die Flächen und übergeben Hof und Grünflächen im vereinbarten Zustand.
Liegt eine Fassadensanierung an einem bewohnten Sechsgeschosser im Mühlengrund an, dann bleibt für die Einrichtung oft nur ein Streifen zwischen Haus und Stellplätzen. In diesem Fall planen wir ein Gerüst mit Schutznetz, eine schmale Lagerzone für Dämmplatten und einen Containerstandort am Rand des Hofes, der den Weg zum Hauseingang nicht kreuzt.
Steht dagegen ein Neubau auf einer Brachfläche an der Falkenberger Chaussee an, dann ist mehr Fläche da, aber die Zufahrt liegt an einer vierspurigen Straße mit Straßenbahngleisen. Dann legen wir zuerst die Baustellenzufahrt fest, damit Fahrzeuge ohne Rückwärtsfahren ein- und ausfahren können. Lager und Kran ordnen wir danach an.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist der Rahmen für alles Weitere. Auf ihren Flächen planen wir die Anlieferung, die Lagerlogistik und die Entsorgung. Wenn Sie zusätzlich Bewachung oder einen Sanitätsdienst brauchen, sind Standorte dafür von Anfang an eingeplant.
Für Bauherren in Berlin-Neu-Hohenschönhausen bedeutet das weniger Abstimmungsrunden. Der Einrichtungsplan ist die gemeinsame Grundlage für Gewerke, Bauleitung und Bezirksamt und wird bei jedem Bauabschnitt fortgeschrieben.
Für Gehwege und Straßenland ist im Bezirk Lichtenberg das Bezirksamt zuständig. Wir bereiten die nötigen Pläne vor, zeigen darin Container, Zaun und Gehwegführung und stimmen den Antrag mit Ihnen ab, bevor er eingereicht wird.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir melden uns mit einem ersten Vorschlag für Container, Lager, Zaun und Versorgung in Berlin-Neu-Hohenschönhausen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Neu-Hohenschönhausen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit