
Wer an Berlin denkt, denkt selten an Wechselkröten, Ringelnattern und Feldflur. Am Südrand von Tempelhof-Schöneberg gibt es sie aber, nur wenige Schritte von Wohnstraßen und Gewerbehallen entfernt. Eine Baugenehmigung kann deshalb Auflagen zu Artenschutz, Bäumen und Gewässern enthalten, die auf der Baustelle jemand umsetzen und belegen muss.
Unsere Umweltkontrollen bringen diese Auflagen in den Baustellenalltag von Berlin-Marienfelde. Wir überwachen und dokumentieren Schutzmaßnahmen, kontrollieren Amphibienzäune und achten darauf, dass Logistik, Lager und Entsorgung keine Schutzflächen berühren.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Südosten des Ortsteils liegt der Freizeitpark Marienfelde, rund 40 Hektar groß und als geschützte Grünanlage ausgewiesen. In seinen Teichen und Wiesen leben Kröten, Molche und Wechselkröten, dazu Ringelnattern, Zauneidechsen und Libellen. Eine Naturschutzstation betreut das Gebiet. Baustellen in der Nähe müssen damit rechnen, dass Tiere über Wege und Flächen wandern.
Am südlichen Stadtrand schließen die Marienfelder Feldmark und die Landschaftsschutzgebiete Nachtbucht und Wäldchen am Königsgraben an, jenseits der Landesgrenze das große Landschaftsschutzgebiet Diedersdorfer Heide und Großbeerener Graben. Der Königsgraben selbst wurde im 18. Jahrhundert als Entwässerungsgraben angelegt und führt heute bis zum Gutspark Marienfelde.
Auch der Boden hat Geschichte. Der Freizeitpark liegt auf einer ehemaligen Deponie, aus der weiterhin Gas abgeleitet wird. Ältere Gewerbeflächen tragen Spuren ihrer langen Nutzung. Was dort mit Aushub geschieht, regelt das Entsorgungs- und Bodenkonzept. Wir sorgen dafür, dass es auf der Baustelle eingehalten wird.

Wir überwachen die Umweltauflagen aus der Genehmigung, halten Schutzflächen und Baumschutz im Blick und dokumentieren jede Maßnahme. Abweichungen melden wir der Bauleitung und der zuständigen Fachplanung, bevor sie zum Problem werden.
Wo Bauvorhaben in Berlin-Marienfelde an Wanderwege von Kröten und Molchen grenzen, kontrollieren wir die Schutzzäune regelmäßig, leeren Fangeimer nach den Vorgaben der Fachplanung, setzen Tiere um und führen Fundlisten.
Wir prüfen, ob Sperrzäune für Zauneidechsen intakt sind, halten Lager und Fahrwege aus geschützten Bereichen heraus und achten am Gutspark und an alten Straßenbäumen auf den Wurzelraum.
Wir ordnen Lagerflächen, Betankung und Containerplätze so an, dass Gräben, Teiche und Grünflächen nicht beeinträchtigt werden. Den Umgang mit Aushub dokumentieren wir nach dem Bodenkonzept.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Baustelle umgesetzt und lückenlos belegt.
Artenschutz am Stadtrand von Berlin-Marienfelde wird früh mitgedacht statt spät nachgebessert.
Logistik und Umweltschutz planen dieselben Flächen, ohne sich gegenseitig zu blockieren.
Weniger Risiko von Baustopps durch übersehene Schutzauflagen.
→ Schutzzäune werden in festen Abständen kontrolliert, Funde dokumentiert und Tiere nach den Vorgaben der Fachplanung umgesetzt.
→ Wir prüfen Sperrzäune, halten Maschinen aus markierten Bereichen fern und melden neue Vorkommen sofort an die Fachplanung.
→ Baumschutzzonen werden markiert und täglich kontrolliert. Wird ein Eingriff nötig, stimmen wir ihn vorher mit der Bauleitung ab.
→ Wir halten die Vorgaben des Bodenkonzepts ein, trennen nach Vorgabe und sammeln die Nachweise, damit die Entsorgung prüffähig bleibt.
Vorhaben nahe Feldmark und Landesgrenze mit Auflagen für Amphibien, Reptilien und Landschaftsschutz.
Bauen in der Nähe eines Grabens mit angrenzenden Landschaftsschutzgebieten und Gewässerschutz.
Aushub und Rückbau nach Bodenkonzept, mit getrennter Entsorgung und vollständigen Nachweisen.
Baumschutz im Umfeld von Gutspark und Dorfanger mit altem Baumbestand.

Wir lesen Genehmigung, Artenschutzgutachten und Bodenkonzept und klären, welche Maßnahmen auf der Baustelle anfallen.
Schutzflächen, Zäune, Kontrollrhythmus und Meldewege werden festgelegt und in den Einrichtungsplan übernommen.
Wir prüfen Zäune und Schutzbereiche, setzen Tiere um und führen Protokolle für Behörde und Bauleitung.
Nach Bauende übergeben wir eine vollständige Dokumentation aller Maßnahmen und Funde.
Grenzt ein Bauvorhaben in Berlin-Marienfelde an Grünflächen in der Nähe des Freizeitparks oder des Königsgrabens, dann verlangt die Genehmigung oft einen Amphibienschutzzaun für die Wanderzeit. Wir kontrollieren den Zaun nach dem vorgegebenen Rhythmus, setzen Tiere um und halten jede Kontrolle schriftlich fest.
Kommt auf demselben Grundstück eine sonnige Böschung mit Zauneidechsen hinzu, dann sperren wir diesen Bereich für Lager und Fahrzeuge. Die Baulogistik plant ihre Flächen um den Schutzbereich herum. Ob die Absperrung hält, prüfen wir täglich.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Umweltkontrollen sind Teil der Baulogistik. Schutzflächen fließen in den Einrichtungsplan ein, das Logistik-Management führt Lieferwege daran vorbei und die operative Baulogistik trennt Abfälle so, dass nichts in Gräben oder Grünflächen gelangt.
Weil alle Leistungen auf einen Plan schauen, werden Konflikte früh sichtbar. Muss ein Lager in Berlin-Marienfelde wegen eines neuen Fundes verlegt werden, weiß es die ganze Baustelle am selben Tag.
Ja. Im Freizeitpark Marienfelde leben unter anderem Kröten, Molche und Wechselkröten, dazu Ringelnattern und Zauneidechsen. Liegt eine Baustelle in der Nähe solcher Lebensräume, kann die Genehmigung Schutzzäune und regelmäßige Kontrollen verlangen.

Schicken Sie uns Genehmigung und Gutachten. Wir zeigen Ihnen, wie die ökologische Baubegleitung für Ihr Vorhaben aussieht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Marienfelde. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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