
Bamberg liegt in der Talsenke der Regnitz, deren zwei Arme die Inselstadt einschließen. Westlich beginnt der Steigerwald, im Osten steigt das Land zur Fränkischen Schweiz an. Wer hier ein Baufeld herrichtet, trifft auf sehr unterschiedliche Flächen: dicht bebaute Gassen, Hanglagen, Talboden am Wasser und Gewerbegrund im Hafengebiet.
Die Baustelleneinrichtung bestimmt Standort von Containern, Lagerplätzen und Wendeflächen für Lastwagen. In Bamberg lautet die erste Frage deshalb, wie viel Platz wirklich zur Verfügung steht. Erst danach richten wir Versorgung, Zaun und Verkehrssicherung auf genau diese Fläche aus.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Altstadtkern gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe und umfasst 142 Hektar, dazu kommt eine Pufferzone von 444 Hektar. Rund 1.350 Gebäude dort sind Baudenkmäler. Auch der Boden gilt in weiten Teilen der historischen Altstadt als archäologisches Denkmal. Für die Einrichtung heißt das: Fundamente und Gräben für Leitungen werden vorher mit den zuständigen Stellen geklärt.
Die Lage in der Talsenke an der Regnitz bringt eigene Fragen mit. Der Fluss hat die Stadt in der Vergangenheit immer wieder überflutet. Wehre und Sperrtore dienen deshalb dem Hochwasserschutz. Auf tief gelegenen Flächen planen wir Lagerplätze und Stromverteiler so, dass empfindliche Technik nicht am niedrigsten Punkt steht. Wie tragfähig der Untergrund ist, muss je Grundstück geprüft werden.
Außerhalb des Zentrums ist das Bild anders. Die Berggebiete im Südwesten sind hügelig, in Gaustadt, Wunderburg oder der Gartenstadt gibt es mehr Fläche. Dort passen größere Lager und Containerreihen hin, dafür sind Zufahrten und Wendekreise zu bemessen. Jeder dieser Stadtteile bekommt einen eigenen Flächenplan.

Ein maßstäblicher Plan zeigt, wo Container, Lager, Kran und Fahrwege liegen. Bei knappem Platz entscheidet diese Anordnung über den Ablauf der Arbeiten.
Büro-, Pausen- und Lagercontainer samt Toiletten bemessen wir nach der Zahl der Beschäftigten. Auf sehr kleinen Flächen prüfen wir gestapelte Anlagen.
Anschlüsse und Verteiler stimmen wir mit den Versorgern ab. Die Leitungen führen wir so, dass sie Wege und Lagerplätze nicht blockieren.
Zaunverlauf, Tore, Beschilderung und Absperrungen richten wir nach der Straße davor aus. Wo Gehwege schmal sind, planen wir eine sichere Umleitung für Fußgänger.
Jeder Quadratmeter ist verplant, auch bei kleiner Baufläche.
Leitungen und Zaun sind fertig, wenn die Gewerke anrücken.
Eingriffe in den Boden bleiben auf das Nötige begrenzt.
Anlieger und Passanten finden von Beginn an eindeutige Wege und Absperrungen.
→ Wir prüfen zuerst, ob Lager und Container auf eine Nebenfläche ausweichen können. Den Weg des Materials zur Baustelle planen wir als Teil der Einrichtung.
→ Verteiler, Material und Container stellen wir wenn möglich erhöht auf. Vorab besprechen wir, was bei steigendem Wasser zu tun ist.
→ Eingriffe für Fundamente und Leitungen halten wir klein. Die Abstimmung mit den zuständigen Stellen legen wir an den Anfang.
→ Wir suchen den flachsten Teil des Grundstücks für die Stellflächen und sehen Zufahrten mit passender Neigung vor.
Bei denkmalgeschützten Häusern ist wenig Platz. Die Abstimmung mit den Behörden gehört zur Planung.
In Gaustadt, Wunderburg oder der Gärtnerstadt entstehen Vorhaben auf Grundstücken mit mehr Raum, aber engen Nachbarschaften.
Auf Flächen am Main-Donau-Kanal sind große Lager, Kranstellplätze und Lkw-Verkehr zu ordnen.
Wo Fakultäten in der Inselstadt untergebracht sind, laufen Betrieb und Baustelle nebeneinander her.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt, Nachbarschaft und Untergrund an und erfragen, welche Auflagen gelten.
Aus den Erkenntnissen entsteht ein Plan für Container, Lager, Kran, Zaun und Wege. Ihn besprechen wir mit Ihnen.
Anlagen, Zaun, Anschlüsse und Beschilderung stehen zum vereinbarten Termin.
Ändert sich der Bauablauf, ziehen wir Flächen und Wege nach.
Entsteht ein Mehrfamilienhaus in der Gartenstadt oder in Wunderburg, dann beginnt die Einrichtung mit einem Termin am Grundstück. Zufahrt, Nachbargrenzen und Höhenunterschiede werden gemessen. Danach steht fest, wo Container, Kran und Materiallager hinkommen. Es folgen Zaun, Strom, Wasser und die Beschilderung zur Straße.
Liegt das Vorhaben in der Inselstadt, dann ist zuerst zu klären, ob die Straße vor dem Haus überhaupt eine Lagerfläche zulässt. Wird sie benötigt, dann beantragt der Bauherr die Nutzung. Wir stimmen den Plan darauf ab. Stehen die Anlagen, dann erhalten die Gewerke eine kurze Einweisung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Alles Weitere baut auf der Einrichtung auf. Der Flächenplan zeigt, wie viele Lastwagen gleichzeitig abladen können. Daraus folgt der Takt der Anlieferung. Auch der Standort des Tores prägt die Arbeit der Zugangskontrolle.
Rettungskräfte sollen das Baufeld erreichen, deshalb bleiben Zufahrt und Treffpunkt frei. Liegt eine Baustelle nahe an Schutzgebieten oder Gewässern, klären wir den Platz für Betriebsstoffe mit den Umweltkontrollen.
Das hängt von Zahl der Gewerke und Dauer ab. Container, Lager und Kranstellplatz nehmen die Fläche ein, die das Grundstück hergibt. Auf kleinen Grundstücken planen wir Lager außerhalb der Baufläche. Nach einem Ortstermin nennen wir den Bedarf.

Schicken Sie uns Lage und Größe Ihres Grundstücks. Wir melden uns mit einem ersten Entwurf.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bamberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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