
Coburg liegt im Tal der Itz zwischen den südlichen Ausläufern des Thüringer Waldes, den Langen Bergen und dem Maintal. Der Marktplatz befindet sich auf etwa 296 Metern, die Veste steigt auf rund 451 Meter an. Wer hier eine Baustelle einrichtet, hat es mit Höhenunterschieden zu tun und mit sehr verschiedenen Grundstücken: eng bebaute Straßen der Altstadt, Villen an den Hängen und weitläufigere Flächen in den Stadtteilen.
Die Einrichtung legt fest, wo Container stehen, wo Material lagert und wo Fahrzeuge wenden. Für Coburg heißt das zuerst, die tatsächlich nutzbare Fläche und ihre Neigung zu ermitteln. Danach richten wir Versorgung, Zaun und Verkehrssicherung genau auf diese Fläche aus.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Altstadt ist gut erhalten und besitzt noch Teile der Stadtmauer mit Judentor, Ketschentor und Spitaltor. Dazu kommen Fachwerkhäuser wie die Hahnmühle von 1323 oder das Münzmeisterhaus aus dem Jahr 1444, die unter Denkmalschutz stehen. Auf solchen Grundstücken ist selten Platz für ausladende Lager. Container und Zaunfundamente stimmen wir deshalb früh mit den zuständigen Stellen ab.
Das Gelände fällt vom Festungsberg ins Itztal ab. Auf geneigten Grundstücken planen wir Stellflächen für Container und Kran auf dem flachsten Teil und prüfen die Zufahrt auf Steigung und Kurvenradien. Lastwagen kommen nicht überall wendig um die Ecke. Wo eine Zufahrt zu steil oder zu schmal ist, legen wir Umladeflächen an einer geeigneteren Stelle fest.
Das Bahnhofsviertel ist das frühere Überschwemmungsgebiet der Itz. Das Hochwasserrückhaltebecken Froschgrundsee von 1986 und der Goldbergsee von 2010 haben die Lage entspannt. Trotzdem stellen wir Verteiler und empfindliches Material auf tief gelegenen Flächen erhöht auf. Wie tragfähig der Boden ist, klärt sich je Grundstück.

Wir zeichnen Containerstandorte, Lagerflächen, Kranstellplatz und Fahrwege in einen Plan, der zum tatsächlichen Grundstück samt Gefälle passt. Auf hängigen Flächen entscheidet die Anordnung darüber, ob Material überhaupt ankommt.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer sowie Sanitärlösungen richten wir nach der Zahl der Beschäftigten aus. Auf kleinen Flächen prüfen wir gestapelte Anlagen oder eine Aufstellung außerhalb des Baufelds.
Wir koordinieren Anschlüsse und Verteiler und legen Leitungen so, dass sie Wege und Lagerplätze freilassen. In engen Straßen stimmen wir die Trassen mit allen Beteiligten ab.
Zaunverlauf, Tore und Beschilderung orientieren sich an der Straße davor. Wo Gehwege schmal sind oder Gefälle haben, planen wir sichere Wege für Fußgänger mit.
Jeder Quadratmeter ist geplant, auch bei steilem oder engem Grundstück.
Versorgung und Zaun stehen, bevor die ersten Gewerke anrücken.
Eingriffe in denkmalnahe Bereiche bleiben auf das Nötige beschränkt.
Fußgänger und Anlieger sehen von Beginn an klare Wege und Absperrungen.
→ Wir prüfen Ausweichflächen in der Nähe und planen den Materialweg zur Baustelle als festen Teil der Einrichtung.
→ Wir wählen den flachsten Bereich des Grundstücks und sehen befestigte Fahrwege mit tragbarer Neigung vor.
→ Verteiler und Material stehen erhöht. Außerdem besprechen wir vorab die Abläufe bei hohem Wasserstand.
→ Wir planen kleinere Fahrzeuge oder eine Umladestelle ein und legen die Einfahrt so, dass der Verkehr davor nicht stockt.
In der Altstadt ist wenig Platz. Die Abstimmung mit den Behörden gehört von Anfang an zur Planung.
Auf Grundstücken mit mehr Raum geht es um Zufahrten am Hang und enge Nachbarschaften.
Auf größeren Entwicklungsflächen, wie sie die Stadt etwa mit dem 1993 erworbenen Areal von rund 105 Hektar geschaffen hat, sind Lager und Kranstellplätze großzügiger zu ordnen.
Nahe am Wasser und im ehemaligen Überschwemmungsgebiet zählt ein höher gelegener Lagerplatz.

Wir sehen uns Fläche, Gefälle, Zufahrt und Nachbarschaft an und klären, welche Auflagen gelten.
Wir legen Container, Lager, Kran, Zaun und Wege in einen Plan und besprechen ihn mit Ihnen.
Anlagen, Zaun, Anschlüsse und Beschilderung entstehen zum vereinbarten Termin.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir Flächen und Wege an den neuen Stand an.
Soll ein Mehrfamilienhaus in einem der zwölf Stadtteile entstehen, dann beginnt die Einrichtung mit einer Begehung. Wir messen Zufahrt, Nachbargrenzen und Höhenunterschiede und legen fest, wo Container, Kran und Lager stehen. Danach folgen Zaun sowie Strom- und Wasseranschluss.
Liegt die Baustelle nahe der Altstadt, dann klären wir zuerst, ob die Straße vor dem Haus eine Lagerfläche zulässt. Wird Straßenraum gebraucht, dann beantragt ihn der Bauherr und wir stimmen den Plan darauf ab. Stehen die Anlagen, dann übergeben wir die Baustelle mit einer kurzen Einweisung an die Gewerke.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung bildet die Grundlage für alles Weitere. Aus dem Flächenplan ergibt sich, wie viele Lieferungen gleichzeitig abgeladen werden können. Die Lage des Tores bestimmt außerdem, wie die Zugangskontrolle arbeitet.
Für Notfälle halten wir Zufahrt und Sammelpunkt frei. Liegt ein Vorhaben an Itz oder Lauter oder in der Nähe eines Schutzgebiets, dann sprechen wir Lagerplätze für Betriebsstoffe mit den Umweltkontrollen ab.
Wir suchen den flachsten Teil des Grundstücks für Container und Kran und prüfen, ob Lastwagen Steigung und Kurven schaffen. Fehlt die Zufahrt, dann planen wir eine Umladefläche. Nach der Begehung nennen wir Ihnen einen konkreten Vorschlag.

Schicken Sie uns Lage und Größe Ihres Grundstücks. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Coburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit