
Auf Großbaustellen kann ein Unfall schnell ernst werden. Für Baustellen mit mehr als 100 anwesenden Versicherten sieht die DGUV Vorschrift 1 in § 27 mindestens einen Betriebssanitäter vor. In Sachsen-Anhalt betrifft das große Hallen, Anlagen im Chemiedreieck und Infrastrukturvorhaben mit vielen Gewerken.
Eingesetzt werden dürfen nur Personen, die von einer ermächtigten Stelle ausgebildet wurden. Wir unterstützen Sie bei der Planung: Wir klären mit Ihnen, ob die Schwelle erreicht wird, wie ein Sanitätsdienst auf Ihrer Baustelle aufgebaut sein sollte und was dafür vor Ort gebraucht wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Wege des Rettungsdienstes sind in Sachsen-Anhalt unterschiedlich lang. Das Land ist mit 104 Einwohnern je Quadratkilometer eher dünn besiedelt. Viele Baustellen liegen in der Fläche, etwa in der Altmark bei Salzwedel oder Stendal. Hier sollte die Zeit bis zur Ankunft des Rettungsdienstes in die Planung einfließen, damit die Erstversorgung auf der Baustelle trägt.
In der Börde und im Chemiedreieck entstehen große Flächen mit vielen hundert Beschäftigten auf einmal. Bei Anlagen in Leuna, Merseburg oder Bitterfeld-Wolfen ist die Schwelle von 100 Versicherten schnell überschritten. Dann muss eine Anlaufstelle auf der Baustelle bestimmt und der Weg zur Zufahrt für Rettungsfahrzeuge freigehalten werden.
Arbeiten am Wasser und in der Höhe bringen eigene Risiken. Das gilt für Bauten an der Elbe, an den Seen der Bergbaufolge oder an Brücken und Kanälen. Absturz und Ertrinken gehören zu den Fällen, die in der Gefährdungsbeurteilung bedacht werden. Wir ordnen sie bei der Planung mit ein.

Wir klären gemeinsam mit Ihnen, wie viele Versicherte gleichzeitig anwesend sind und ob ein Betriebssanitäter vorgeschrieben ist. Auch Gewerke und Subfirmen zählen mit.
Wir planen Anlaufstelle, Zeiten und Wege zum Rettungsdienst. Wichtige Orte wie Sanitätsraum oder Treffpunkt für Rettungskräfte werden im Baustellenplan eingetragen.
Welche Mittel auf der Baustelle bereitstehen, etwa Defibrillator oder Sanitätscontainer, legen wir nach Absprache mit Ihnen fest. Jede Ausstattung richtet sich nach Größe und Risiko der Baustelle.
Wir legen fest, wie Notrufe abgesetzt werden und wer den Rettungsdienst einweist. Vorfälle werden dokumentiert und an die Bauleitung übergeben.
Die Pflicht nach DGUV Vorschrift 1 wird rechtzeitig erkannt.
Anlaufstelle und Rettungswege sind vor dem Ernstfall bekannt.
Ausstattung wird nach Absprache auf die Baustelle abgestimmt.
Meldewege sind festgelegt und dokumentiert.
→ Anfahrtszeit und Zufahrt für Rettungsfahrzeuge fließen in die Planung ein, damit die Erstversorgung auf der Baustelle trägt.
→ Wir zählen mit Ihnen die gleichzeitig anwesenden Versicherten und stützen uns auf die DGUV Vorschrift 1.
→ Eine feste Anlaufstelle und ein bekannter Treffpunkt für den Rettungsdienst verkürzen den Weg zum Verletzten.
→ Wir berücksichtigen Absturz- und Wasserrisiken in der Planung und stimmen Maßnahmen mit der Bauleitung ab.
Große Projekte im Chemiedreieck und in der Börde bringen schnell mehr als 100 Beschäftigte auf die Fläche.
Brücken, Kanal- und Streckenvorhaben verteilen Arbeitsstellen auf viele Kilometer und verlangen klare Meldewege.
An Elbe und Seen der Bergbaufolge treten Arbeiten am Ufer und über Wasser auf.
In Magdeburg, Halle (Saale) oder Dessau-Roßlau arbeiten viele Gewerke auf engem Raum.

Wir prüfen mit Ihnen Anzahl der Versicherten, Gefährdungen und Lage der Baustelle.
Anlaufstelle, Zeiten, Meldewege und Rettungszufahrt werden festgelegt und im Plan eingetragen.
Welche Mittel bereitstehen, besprechen wir mit Ihnen vor Baubeginn.
Vorfälle werden dokumentiert. Mit dem Baufortschritt passen wir Konzept und Wege an.
Entsteht in Sachsen-Anhalt eine große Anlage etwa im Raum Leuna, dann arbeiten zeitweise mehr als 100 Menschen gleichzeitig auf dem Gelände. Wir zählen mit der Bauleitung nach, legen eine Anlaufstelle fest und tragen im Plan ein, wo Rettungsfahrzeuge halten.
Verletzt sich jemand, dann ist der Weg bekannt und die Meldekette festgelegt. Der Rettungsdienst wird an der Zufahrt eingewiesen. Welche Ausstattung bereitsteht, richtet sich nach der Absprache vor Baubeginn.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Sanitätsdienst knüpft an Einrichtung und Logistik an. Im BE-Plan stehen Sanitätsbereich und Rettungszufahrt. Das Logistik-Management hält die Zufahrt frei, damit der Rettungsdienst nicht in einer Lieferschlange steht.
Mit der Zugangskontrolle am Tor wird festgelegt, wie Rettungsfahrzeuge ohne Verzögerung durchkommen. Für Vorhaben in Sachsen-Anhalt mit mehreren Zufahrten legen wir je Zufahrt eine Regel fest.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 bei mehr als 100 anwesenden Versicherten auf der Baustelle. Beschäftigte aller Gewerke zählen mit. Wir zählen mit Ihnen nach und klären, ob die Schwelle erreicht wird.

Nennen Sie uns Größe, Lage und Zahl der Beschäftigten. Wir klären mit Ihnen, ob ein Betriebssanitäter nötig ist und wie der Dienst aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Sachsen-Anhalt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit