
Sachsen-Anhalt reicht auf rund 210 Kilometern von der Altmark im Norden bis ins Saale-Unstrut-Triasland im Süden. Dazwischen liegen sehr verschiedene Räume: die weite Magdeburger Börde, der Harz mit dem Brocken, die Elbeniederung und die Seen der früheren Tagebaue. Jeder dieser Räume stellt andere Anforderungen an Flächen und Zufahrten.
Eine Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit einem Blick auf den Untergrund und die Umgebung. Wir planen Containerplätze, Lagerflächen, Baustraßen und Anschlüsse für Strom und Wasser so, dass sie zum jeweiligen Standort passen. Der Plan wird vor dem ersten Spatenstich mit der Bauleitung abgestimmt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
In der Börde liegt über älterem Gestein eine Decke aus Löss. Die Böden sind dort teils Schwarzerde und tragen Zuckerrüben und Weizen. Wer in Haldensleben, Oschersleben oder Wolmirstedt eine Fläche einrichtet, steht oft auf weitem offenem Acker. Bei Nässe werden solche Böden weich. Baustraßen brauchen dann eine tragfähige Schicht und eine Entwässerung am Rand.
Im Harz ist die Lage eine andere. Hänge, enge Täler und Waldränder lassen wenig ebene Fläche übrig. In Wernigerode oder Ilsenburg entscheidet der Zuschnitt des Grundstücks darüber, wo Container stehen und wie Lastwagen wenden. Oft bleibt nur eine schmale Zufahrt, die für Anlieferungen eng getaktet werden muss.
Entlang von Elbe und Mulde liegt das Biosphärenreservat Mittelelbe mit seinen Auen. Und rund um Leuna und Merseburg prägt das Chemiedreieck das Bild: dichte Anlagen mit eigenen Zufahrtsregeln. Wir fragen früh nach Schutzgebietsgrenzen und Werkszufahrten und legen die Flächen so, dass sie beides beachten.

Wir legen Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer sowie Lagerplätze im Plan fest und prüfen, ob Untergrund und Platz dafür reichen. Das Ergebnis ist ein BE-Plan, den alle Gewerke nutzen können.
Zufahrten werden nach Achslast und Wendekreis geplant. Auf Lössböden denken wir an Tragschichten und Randentwässerung, in Hanglagen an Steigung und Ausweichstellen.
Wir stimmen Anschlusspunkte und Verteilungen ab und halten fest, wer welche Leitung nutzt. Gerade bei langen Wegen über offene Felder zählt eine klare Verteilung.
Bauzaun, Tore und Beschilderung werden mit Blick auf Nachbarschaft und öffentliche Wege geplant. Wo eine Baustelle an Straßen grenzt, stimmen wir die Absperrung mit der Verkehrsbehörde ab.
Zufahrten und Lagerflächen passen zum Untergrund am jeweiligen Standort.
Alle Gewerke arbeiten mit demselben Plan für Wege, Anschlüsse und Lager.
Schutzgebiete und Werkszufahrten werden von Anfang an berücksichtigt.
Änderungen am Baufortschritt werden im Plan nachgeführt.
→ Tragfähige Baustraßen mit Schotterschicht und seitlicher Entwässerung halten Zufahrten und Lagerflächen auch nach Regen befahrbar.
→ Wir planen kompakt: Container gestapelt oder am Hang abgestuft, Lager nach Entladereihenfolge gestaffelt, Wendestellen vorab festgelegt.
→ Vor der Flächenplanung prüfen wir Grenzen und Auflagen und legen Lager und Zufahrten außerhalb sensibler Bereiche an.
→ In Städten wie Quedlinburg oder Stendal planen wir Lieferfenster und Stellflächen auf kleinstem Raum und stimmen sie mit dem Anliegerverkehr ab.
Große Hallen und Werksanlagen entstehen auf offenen Flächen in der Börde und im Chemiedreieck. Zufahrten und Lager müssen von Anfang an tragen.
Vorhaben am Fluss und in den Auen verlangen Rücksicht auf Schutzgebiete und feuchte Böden.
In Halle (Saale), Dessau-Roßlau oder Magdeburg entstehen Bauten in dichter Umgebung mit knappen Stellflächen.
Rund um Geiseltalsee und Goitzschesee wird an Ufern gebaut, wo Untergrund und Zufahrten besonders geprüft werden.

Wir prüfen Untergrund, Zufahrt, Nachbarschaft und Schutzgebietsgrenzen und klären, was die Fläche tragen kann.
Container, Lager, Baustraßen, Anschlüsse und Zaun werden im Plan festgehalten und mit der Bauleitung abgestimmt.
Die Einrichtung wird nach Plan aufgebaut. Zufahrten und Anschlüsse werden vor dem ersten Gewerk geprüft.
Mit dem Baufortschritt wandern Flächen und Wege. Der Plan wird laufend angepasst.
Entsteht in Sachsen-Anhalt eine Logistikhalle auf einem Acker bei Magdeburg oder Barleben, dann fehlt zu Beginn fast alles: feste Wege, Anschlüsse, Lagerplätze. Wir planen dann zuerst die Zufahrt von der Straße, einen befestigten Wendeplatz und die Lage der Container am Rand der Fläche.
Setzt nach der Anlieferung der ersten Stahlteile Regen ein, dann bleibt die Baustraße tragfähig. Die Lagerplätze liegen nach Gewerken getrennt. Mit dem Rohbau wandern Container und Kranstellflächen weiter, der Plan wird entsprechend fortgeschrieben.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der BE-Plan bildet die Grundlage für das Logistik-Management. Aus ihm ergeben sich Zufahrten, Entladestellen und Zeitfenster. Ändert sich eine Fläche, ändern sich auch die Lieferabläufe.
Auch Zugangskontrolle und Umweltauflagen knüpfen an den Plan an. Wo Tore stehen und wo Flächen ausgespart bleiben, wird einmal festgelegt und bei Bedarf nachgeführt. Für Vorhaben in Sachsen-Anhalt mit mehreren Bauabschnitten entsteht je Abschnitt ein eigener Plan.
Dort liegt eine Lössdecke mit teils Schwarzerde, die bei Nässe weich wird. Baustraßen und Lagerflächen brauchen deshalb eine tragfähige Schicht und eine Entwässerung. Das planen wir vor dem Aufbau der Container ein.

Schildern Sie uns Lage, Größe und Zeitplan. Wir schlagen Ihnen einen BE-Plan vor, der zum Untergrund und zur Umgebung passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Sachsen-Anhalt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit