
Hessen liegt in der Mitte Deutschlands und ist ein wichtiges Transitland für den Fernverkehr. Die A 3, A 5 und A 7 gelten als überregional bedeutend. Frankfurt am Main ist ein Knoten für Straße, Schiene und Luft. Für Baustellen heißt das: Lieferungen teilen sich die Straße mit sehr viel Durchgangsverkehr.
Logistik-Management bedeutet, Lieferungen so zu planen, dass sie zur Baustelle passen. Wir legen Zeitfenster fest, stimmen Routen ab und steuern die Anfahrt, damit Fahrzeuge nicht in der Schlange vor dem Tor stehen. Der Plan richtet sich nach Gewerken, Kranzeiten und den Verkehrslagen der Region.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Rund um Frankfurt am Main zählt die A 5 mit bis zu vier Fahrspuren je Richtung zu den meistbefahrenen Straßen des Landes. Baustellen in Neu-Isenburg, Dreieich oder Langen liegen in unmittelbarer Reichweite dieser Achsen. Staus in den Spitzenzeiten lassen sich kaum vorhersagen, deshalb planen wir Lieferfenster mit Puffern und weichen auf Zeiten außerhalb des Berufsverkehrs aus.
Auch das Wasser spielt eine Rolle. Der Main ist Bundeswasserstraße und führt zu den Häfen im Frankfurter Raum und zum Hanauer Mainhafen. Schwere oder sperrige Güter wie Stahl, Schüttgut oder Fertigteile können ein Fall für das Schiff sein. Dann muss die letzte Strecke vom Hafen zur Baustelle sauber getaktet werden.
Im Norden und Osten des Landes sind die Wege länger und die Straßen schmaler. Wer in Kassel, Fulda oder Bad Hersfeld baut, bekommt Material über Landstraßen und Ortsdurchfahrten geliefert. Hier steuern wir die Anfahrt nach Fahrzeuggröße und den Möglichkeiten vor Ort.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und legen Ablauf, Zufahrten und Lagerflächen fest. Das Konzept ist die Grundlage für alle weiteren Absprachen.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Spediteure melden sich an, wir gleichen Ankunft und Bedarf ab. So bleiben Tor, Kran und Wege frei.
Wir klären mit Ihnen den Weg vom Autobahnanschluss zur Baustelle, prüfen Höhen, Breiten und Wendemöglichkeiten und geben die Route an die Fahrer weiter.
Wir suchen Leerlauf im Ablauf, etwa doppelte Wege oder wartende Fahrzeuge. Danach ändern wir die Reihenfolge der Lieferungen, bis der Fluss stimmt.
Fahrzeuge kommen im vereinbarten Zeitfenster an und müssen nicht warten.
Der Kran wird nicht durch ungeplante Lieferungen blockiert.
Straße und Nachbarschaft werden weniger belastet.
Bauleitung und Gewerke sehen im Kalender, was wann kommt.
→ Lieferfenster mit Puffer, Anfahrt abseits der Spitzenzeiten und alternative Zufahrten reduzieren den Einfluss von Staus.
→ Material wird just in time angeliefert. Fahrzeuge warten nicht an der Straße, sondern werden erst bei freiem Platz abgerufen.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender zeigt, wer wann an den Kran oder die Abladestelle darf.
→ Wir stimmen Fahrzeuggröße und Route vorab ab und teilen Lieferungen in passende Ladungen.
In Frankfurt am Main und Umgebung treffen viele Lieferungen auf wenig Raum. Zeitfenster sind hier das wichtigste Mittel.
Nahe den Autobahnkreuzen entstehen große Hallen mit hohem Materialbedarf und vielen Lkw.
Brücken und Straßenbau an den Fernstraßen brauchen abgestimmte Anlieferung und Entsorgung entlang der Trasse.
In Wiesbaden oder Darmstadt müssen Lieferungen die Anwohner möglichst wenig stören.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Gewerke, Materialien und Zufahrten und erstellen ein Bild des erwarteten Lieferaufkommens.
Zeitfenster, Routen und Abladeplätze werden festgelegt und als Lieferkalender an Spediteure und Gewerke gegeben.
Lieferungen werden angemeldet und abgerufen. Verspätungen und Änderungen werden im Kalender nachgeführt.
Wartezeiten und Engpässe werden ausgewertet. Aus den Ergebnissen entstehen Änderungen für die nächsten Bauphasen.
Entsteht in Eschborn oder Rüsselsheim am Main ein größerer Bürobau, dann gibt es pro Tag viele Lieferungen für Beton, Fassade und Ausbau. Ohne Steuerung würden Fahrzeuge zur selben Zeit vor dem Tor stehen. Wir würden die Zeitfenster nach Gewerk aufteilen und dem Beton die frühen Stunden geben.
Fällt eine Lieferung aus, dann rücken die Folgenden auf, damit der Kran nicht leer steht. Für den Ausbau ändert sich der Takt: Weniger große Fahrzeuge kommen, dafür mehr kleine. Der Lieferkalender wird dann neu aufgesetzt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management nutzt den Plan der Baustelleneinrichtung. Zufahrten, Abladeplätze und Lager sind dort festgelegt. Die Zeitfenster richten sich danach. Die Zugangskontrolle am Tor gleicht eintreffende Fahrzeuge mit dem Kalender ab.
Wo wir auch die operative Umsetzung übernehmen, laufen Disposition und Abladung zusammen. Das verkürzt Wege der Abstimmung und hält den Lieferfluss stabil.
Das Land ist Transitland mit viel Durchgangsverkehr auf A 3, A 5 und A 7. Im Rhein-Main-Gebiet kommt hohe Siedlungsdichte hinzu. Lieferungen müssen sich daher an Zeitfenster und Verkehrslagen halten.

Schicken Sie uns Bauzeitenplan und Standort. Wir zeigen Ihnen, wie ein Lieferkalender für Ihre Baustelle aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hessen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit