
Bayern hat zwei Nationalparks, nämlich Bayerischer Wald und Berchtesgaden, dazu zwei Biosphärenreservate und 18 Naturparks. Hinzu kommen Flüsse wie Donau, Isar, Inn und Main sowie große Seen. Wer in diesem Land baut, begegnet Schutzgebieten und geschützten Arten oft schon bei der Planung.
Ökologische Baubegleitung und Umweltkontrollen sorgen dafür, dass Auflagen aus der Genehmigung auf der Baustelle ankommen. Wir kontrollieren und dokumentieren, ob Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Dazu stimmen wir uns mit Bauleitung und Fachplanern ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Nationalpark Bayerischer Wald liegt an der tschechischen Grenze und umfasst rund 24.900 Hektar. Zu seinen Lebensräumen zählen Bergmischwälder, Fichtenwälder und Hochmoore. Der Nationalpark Berchtesgaden ist der einzige deutsche Nationalpark in den Alpen und bildet den Kern des gleichnamigen Biosphärenreservats. Das zweite Biosphärenreservat im Land ist die Rhön. Baustellen in der Nähe dieser Gebiete, etwa bei Bad Reichenhall oder Bad Kissingen, unterliegen besonderen Auflagen.
Auch außerhalb der Nationalparks gibt es viel Schutz. Der älteste der 18 Naturparks ist der Naturpark Altmühltal, 1969 gegründet. Entlang der Flüsse liegen Auen und Ufer mit eigener Tier- und Pflanzenwelt. In Deggendorf, Passau oder Neuburg an der Donau liegen Baustellen oft nahe am Wasser. Dort wird kontrolliert, dass nichts in Gewässer gelangt und Ufer und Gehölze geschont werden.
Im Bayerischen Wald leben Luchs, Wildkatze, Biber und Fischotter, außerdem das Auerhuhn. Wo Baustellen an Waldränder oder Moore grenzen, zählen Brut- und Ruhezeiten. Arbeiten werden so gelegt, dass sie Tiere möglichst wenig stören. Das setzt voraus, dass die Auflagen der Genehmigung jemand auf der Baustelle im Blick behält.

Wir prüfen, ob Schutzmaßnahmen aus der Genehmigung eingehalten werden, etwa Baufeldgrenzen, Schutzzäune oder Zeitfenster für Arbeiten.
Zäune für Amphibien oder andere Tiere werden regelmäßig kontrolliert. Funde und Schäden werden dokumentiert und gemeldet.
Wir achten darauf, dass Kraftstoffe, Betonwasser und Bauabfälle nicht in Boden oder Gewässer gelangen. Dafür prüfen wir Lagerplätze und Abstellflächen.
Kontrollen werden schriftlich mit Datum und Bild festgehalten. Bauleitung und Fachplaner erhalten Berichte, auf deren Grundlage sie Entscheidungen treffen.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Baustelle sichtbar.
Abweichungen werden früh erkannt und festgehalten.
Schäden an Gewässern und Böden werden vermieden.
Berichte liefern Belege gegenüber Behörden und Auftraggebern.
→ Wir prüfen Baufeldgrenzen und Auflagen regelmäßig und halten Abweichungen sofort fest.
→ Lagerplätze und Fahrzeuge halten Abstand zum Ufer. Betriebsstoffe werden so gelagert, dass nichts ins Wasser gelangt.
→ Die Termine aus der Genehmigung werden im Bauablauf berücksichtigt und kontrolliert.
→ Die Auflagen werden allen Beteiligten zu Beginn erläutert und bei Kontrollen wieder aufgegriffen.
Bauwerke an Donau, Isar, Inn oder Main liegen in sensiblen Uferbereichen mit Auflagen zu Wasser- und Artenschutz.
Trassen durch Wald, Moor oder Flussauen erfordern Kontrollen von Baufeldgrenzen und Schutzzäunen.
In der Nähe von Nationalparks und Naturparks, etwa bei Bad Reichenhall oder Bad Kissingen, gelten besondere Auflagen.
Neue Flächen am Siedlungsrand grenzen oft an Wald und Gewässer mit geschützten Arten.

Wir gehen die Auflagen aus der Genehmigung durch und klären, welche Maßnahmen auf der Baustelle gelten.
Kontrollpunkte, Rhythmus und Berichtsform werden mit Bauleitung und Fachplanern abgestimmt.
Wir prüfen Baufeld, Zäune, Lagerplätze und Betriebsstoffe und halten Befunde mit Bild und Datum fest.
Berichte gehen an die Beteiligten. Ändert sich der Bauablauf, passen wir die Kontrollen an.
Wird bei Deggendorf oder Passau eine Brücke über die Donau gebaut, dann liegen Baufeld und Lager am Ufer. Die Genehmigung schreibt Abstände zum Wasser und Maßnahmen für Tiere vor. Wir prüfen regelmäßig, ob die Grenzen des Baufelds eingehalten werden und Betriebsstoffe sicher stehen.
Kommt ein Zaun für Tiere zum Einsatz, dann wird er kontrolliert und Funde werden dokumentiert. Die Berichte gehen an Bauleitung und Fachplaner, die über das weitere Vorgehen entscheiden.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Umweltkontrolle ist Teil der Baulogistik. Lagerplätze, Entsorgung und Fahrwege im Einrichtungsplan berücksichtigen Schutzflächen und Abstände. So entstehen Verstöße gar nicht erst.
Die operative Baulogistik sorgt für die Trennung von Abfällen. Die Zugangskontrolle verhindert, dass Unbefugte Schutzbereiche betreten. Bei Vorhaben in Bayern mit mehreren Bauphasen wird die Kontrolle jeweils angepasst.
Das Land hat zwei Nationalparks, zwei Biosphärenreservate, 18 Naturparks und viele Flüsse. Baustellen in der Nähe unterliegen oft Auflagen. Kontrollen sorgen dafür, dass sie eingehalten und nachgewiesen werden.

Schildern Sie uns Lage und Auflagen Ihres Vorhabens. Wir entwerfen einen Kontrollplan, der zu Baufeld und Genehmigung passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bayern. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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