
Bayern ist flächenmäßig das größte Bundesland und zählt mit rund 13,2 Millionen Menschen zu den bevölkerungsreichsten. Das Land hat dichte Ballungsräume und weite ländliche Gebiete. Für Baustellen heißt das: Material kommt auf langen Wegen an und trifft in der Stadt auf volle Straßen.
Logistik-Management bedeutet, diese Lieferungen zu planen und zu steuern. Wir entwickeln für Baustellen in Bayern ein Konzept, das Lieferfenster, Fahrwege und Lagerflächen aufeinander abstimmt. So kommt das Material zum richtigen Zeitpunkt an und die Fahrzeuge stauen sich nicht vor dem Tor.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wichtige Achsen führen quer durch das Land. Die A 9 verbindet das bayerische Vogtland über Bayreuth und Nürnberg mit München und kreuzt bei Nürnberg die A 3. Wer eine Baustelle im Großraum Nürnberg oder München beliefert, plant mit diesen Autobahnen und mit den Zeiten, in denen sie stark befahren sind. Lieferfenster legen wir so, dass Lkw nicht in die dichteste Phase des Berufsverkehrs geraten.
Bayern hat außerdem Wasserstraßen, die für den Transport schwerer Güter infrage kommen. Der Main-Donau-Kanal ist 170 Kilometer lang und verbindet Bamberg mit Kelheim. An ihm liegen Häfen unter anderem in Forchheim, Erlangen, Fürth, Nürnberg und Roth. Die Donau ist von Kelheim bis zur Staatsgrenze Bundeswasserstraße. Für große Bauvorhaben in der Nähe lohnt es sich zu prüfen, ob Massengüter über das Wasser kommen können.
In den Städten bestimmen enge Straßen den Takt. In München, Augsburg oder Regensburg müssen Lieferungen oft in kleinen Zeitfenstern entladen werden, weil der Platz vor der Baustelle fehlt. In Ferienregionen wie dem Alpenvorland oder am Chiemsee kommen Wochenenden mit mehr Verkehr hinzu. Das Konzept berücksichtigt diese Unterschiede je Standort.

Wir erfassen Gewerke, Lieferanten und Materialflüsse und legen Anfahrtswege, Entladestellen und Lagerflächen fest. Das Konzept ist die Grundlage für alle weiteren Absprachen.
Jeder Lieferung wird ein Zeitfenster zugewiesen. Lkw melden sich vorher an und kommen nacheinander statt gleichzeitig. Das verhindert Warteschlangen auf der Straße.
Wir stimmen die Anfahrt auf Autobahnen, Landstraßen und Ortsdurchfahrten ab und berücksichtigen Höhen- und Gewichtsgrenzen sowie enge Stellen vor der Baustelle.
Verschieben sich Termine oder fällt eine Lieferung aus, ordnen wir die Fenster neu. So bleibt der Materialfluss im Bauablauf ohne unnötige Lücken.
Lieferungen kommen zum geplanten Zeitpunkt statt gleichzeitig.
Wartezeiten für Fahrer und Gewerke werden kürzer.
Straßen vor der Baustelle bleiben frei.
Lager und Pufferflächen bleiben überschaubar.
→ Lieferfenster werden außerhalb der Spitzenzeiten gelegt. Die Anfahrt wird vorab mit den Fahrern abgestimmt.
→ Slots werden so eng getaktet, dass immer nur ein Fahrzeug entlädt. Das übrige Material wartet auf einem Pufferplatz oder kommt später.
→ Wir bündeln Lieferungen, sodass weniger Fahrten nötig sind. Für Material mit langen Anfahrtswegen planen wir Zwischenlager.
→ Wir prüfen, ob Hafenstandorte am Main-Donau-Kanal oder an der Donau für den Antransport nutzbar sind. Den Weg von dort bis zur Baustelle planen wir mit.
In München, Augsburg oder Nürnberg sind Anlieferungen im engen Takt nötig, weil der Platz vor der Baustelle fehlt.
Große Hallen in Ingolstadt, Regensburg oder Erlangen bringen viele Schwerlastfahrten, die über wenige Zufahrten laufen.
Brücken und Leitungen an Donau oder Main-Donau-Kanal erfordern abgestimmte Zufahrten für schwere Bauteile.
In Orten wie Rosenheim, Garmisch-Partenkirchen oder Lindau (Bodensee) muss die Logistik den Verkehr der Gäste berücksichtigen.

Wir erfassen Gewerke, Lieferanten, Materialmengen und die Lage der Baustelle im Verkehrsnetz.
Fahrwege, Entladestellen, Lagerflächen und Zeitfenster werden in einem Ablaufplan festgelegt.
Lieferungen werden angemeldet, den Fenstern zugeordnet und am Tor begleitet.
Bei Planänderungen ordnen wir Fenster und Routen neu und halten die Abstimmung mit den Gewerken aufrecht.
Wird in Nürnberg oder Regensburg ein Gebäude in einer engen Straße errichtet, dann hat die Baustelle nur eine Einfahrt. Wenn mehrere Betonlieferungen, Stahl und Fertigteile am selben Vormittag kommen, staut sich der Verkehr bis auf die Hauptstraße. Wir legen dafür feste Zeitfenster pro Gewerk fest und bestimmen, wo wartende Fahrzeuge stehen dürfen.
Über den Bauverlauf ändern sich die Mengen. Beim Rohbau dominieren Beton und Stahl, später Ausbaumaterial in kleineren Lieferungen. Die Fenster werden mit jeder Phase neu zugeschnitten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management arbeitet eng mit der Baustelleneinrichtung zusammen. Der Einrichtungsplan zeigt, wo entladen wird. Daraus ergeben sich Fenster und Routen. Beide Pläne werden gemeinsam aktuell gehalten.
Auch die Zugangskontrolle am Tor gehört dazu. Wer eine Lieferung angekündigt hat, steht auf der Liste. So wird jedes Fahrzeug erkannt und zügig auf den richtigen Platz gelenkt.
Die Wege sind oft lang. In den Großstädten wie München oder Nürnberg ist zudem wenig Platz. Ohne feste Zeitfenster stauen sich Lkw vor der Baustelle. Ein Konzept legt fest, wer wann liefert und wo entladen wird.

Schildern Sie uns Lage, Bauzeit und Gewerke. Wir entwerfen ein Logistikkonzept mit Zeitfenstern und Fahrwegen für Ihr Vorhaben.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bayern. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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