
Wer in Zwenkau baut, trifft auf sehr verschiedene Ausgangslagen. Am Zwenkauer See liegen Flächen, die früher zum Tagebau gehörten und deren Boden saniert und verdichtet wurde. In der Altstadt rund um Laurentiuskirche und Sattelhof ist es eng, die Straßen sind schmal und die Nachbarn wohnen direkt an der Grundstücksgrenze. Und im Gewerbegebiet an der B 2 stehen Hallen mit Zufahrten, die für Lkw gedacht sind. Jede dieser Lagen verlangt eine andere Baustelleneinrichtung.
Die Baustelleneinrichtung ist der Teil des Projekts, den später niemand mehr sieht und den jeder vermisst, wenn er fehlt. Wir planen für Ihr Vorhaben in Zwenkau, wo Büro- und Aufenthaltsräume stehen, wo gelagert wird, wie Strom und Wasser ankommen und wo der Zaun verläuft. Das Ziel ist ein Plan, der vor dem ersten Spatenstich steht und den alle Gewerke kennen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Untergrund entscheidet über jede Aufstellfläche. Im Gemeindegebiet liegt unter einer Decke aus Löss und Lösslehm tertiäres Material mit Braunkohleflözen. Am Seeufer wurden zudem die Kippenböden des früheren Tagebaus eigens saniert und verdichtet. Wo Lagerflächen, Unterkünfte oder ein Kran stehen sollen, klären wir deshalb zuerst, was der Boden an dieser Stelle trägt und wo Lasten verteilt werden müssen.
Die Lage des Grundstücks bestimmt, wie viel Platz bleibt. Rund um das Kap Zwenkau entsteht ein neuer Stadtteil mit Wohnen und Arbeiten, mit Hafenbecken und Uferbereich. Dort sind Flächen für Material begrenzt und die Wege von Besuchern und Anwohnern müssen vom Baubetrieb getrennt bleiben. In der Altstadt kommt der Denkmalbestand hinzu, etwa am Sattelhof, am Wasserturm oder an der Stadtkirche.
Auch die Verkehrsachsen prägen den Plan. Die B 2 und die B 186 führen an der Stadt vorbei, die A 38 quert das Gemeindegebiet am Nordende des Sees, hat dort aber keine eigene Anschlussstelle. Die Zufahrt zur Baustelle muss so liegen, dass Sattelzüge sie ohne Rangieren in Wohnstraßen erreichen. Das legen wir fest, bevor der erste Container- oder Zaunplan gezeichnet wird.

Wir zeichnen Lager, Unterkünfte, Verkehrswege und Stellplätze maßstäblich ein und halten fest, welche Flächen befestigt werden müssen. Auf Kippenboden und in der feuchten Aue stimmen wir Lastannahmen mit dem Baugrundgutachten ab.
Wir planen Büro- und Aufenthaltsräume sowie Sanitäreinrichtungen so, dass sie nahe am Geschehen stehen und zugleich nicht im Weg. In Neubaugebieten am See richtet sich die Anordnung nach den späteren Straßen.
Wir klären die Anschlusspunkte und die Verteilung über die Baufläche. Im Wohngebiet, das nebenan schon bewohnt ist, vermeiden wir Leitungen quer über Gehwege.
Zaunverlauf, Tore und Beschilderung richten sich nach Lage und Nachbarschaft. Am Hafen und an der Uferpromenade ist die Trennung vom Publikumsverkehr der wichtigste Punkt der Planung.
Ein Plan, der Untergrund, Nachbarschaft und Zufahrt schon vor dem Baubeginn zusammenbringt.
Weniger Umbauten auf der Fläche, weil Lager und Wege von Anfang an richtig liegen.
Klare Absprachen mit den Gewerken, wer wo stehen und lagern darf.
Eine Einrichtung, die sich an die Bauphasen anpassen lässt.
→ Wir legen Aufstandsflächen und Lagerzonen nach dem Baugrundgutachten fest und planen Lastverteilung dort ein, wo es nötig ist.
→ Wir planen kleine Lagerinseln, feste Abladestellen und abschnittsweises Anliefern. Gerüst und Zaun folgen dem Bestand.
→ Wir trennen Wege und Eingänge und legen die Zufahrt so, dass der Baustellenverkehr nicht durch Wohnstraßen läuft.
→ Wir ordnen Lager und Unterkünfte in erhöhten Bereichen an und halten Entwässerung und Zugang zum Gelände frei.
Wohn- und Gewerbebauten im Umfeld des Kap Zwenkau, wo Boden, Uferbereich und Nachbarn zusammen geplant werden.
Arbeiten an Gebäuden mit Denkmalbezug, bei denen Platz und Zufahrt knapp sind.
Neu- und Umbauten an der B 2 mit großen Flächen und schwerem Anlieferverkehr.
Leitungen und Straßen in Ortsteilen wie Großdalzig, Kotzschbar oder Imnitz.

Wir sehen uns das Grundstück an und lesen Baugrundgutachten, Lageplan und Auflagen.
Wir zeichnen Zufahrt, Lager, Unterkünfte und Zaun und prüfen sie gegen den Untergrund.
Wir sprechen den Plan mit Bauleitung, Gewerken und Nachbarn ab und ändern ihn bei Bedarf.
Wir richten die Fläche ein und passen sie an, wenn sich die Bauphase verändert.
Liegt eine Baustelle im Neubaugebiet am Seeufer und sind die Nachbarhäuser schon bezogen, dann reicht ein Standardplan nicht. Zuerst klären wir, wo der Zaun verlaufen darf und welche Straße die Lkw nutzen. Danach legen wir fest, welche Flächen der Boden belasten darf und wo Büro- und Aufenthaltsräume stehen.
Ändert sich die Bauphase, dann wandert der Lagerplatz mit. Wir zeichnen die Fläche für jeden Abschnitt neu, damit der Plan zur Lage vor Ort passt und Anwohner nicht vor ungeplanten Veränderungen stehen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung beginnt mit einer Begehung und dem Blick in Baugrundgutachten, Lageplan und Genehmigung. Daraus entsteht der Flächenplan, den wir mit Bauleitung, Gewerken und Behörden abstimmen.
Im laufenden Betrieb passen wir den Plan an, wenn Gewerke wechseln oder Flächen frei werden. So bleibt die Einrichtung in Zwenkau über die ganze Bauzeit schlüssig.
Dazu zählen Flächenplan, Zufahrt, Lager, Büro- und Aufenthaltsräume, Sanitäreinrichtungen, Baustrom, Bauwasser, Zaun und Beschilderung. Wir stimmen alles auf die Lage in Zwenkau ab, etwa Seeufer, Altstadt oder Gewerbegebiet.

Schicken Sie uns Lageplan und Eckdaten. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Flächen, Zufahrt und Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Zwenkau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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