
Eine Baustelle läuft nicht von allein. Material muss verteilt, Abfall abgefahren, Wege müssen freigehalten und Gewerke aufeinander abgestimmt werden. Diese Arbeit fällt jeden Tag an, in Überherrn genauso wie anderswo. Hier kommt hinzu, dass die Gemeinde weitläufig ist und viele Baufelder weit auseinander liegen.
Operative Baulogistik heißt, dass Personal auf dem Baufeld die täglichen Handgriffe übernimmt, die sonst an der Bauleitung hängen bleiben. Dazu zählen Materialannahme, Umlagerung, Müllsortierung, Reinigung und das Weiterreichen von Informationen zwischen den Gewerken. Die Bauleitung kann sich damit auf den Bauablauf konzentrieren.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Auf großen Flächen im Gewerbegebiet Häsfeld entstehen Hallen, bei denen viele Gewerke nacheinander und zum Teil nebeneinander arbeiten. Jedes Gewerk bringt eigenes Material mit und lässt eigenen Abfall zurück. Ohne feste Lagerzonen und regelmäßiges Aufräumen werden Wege schnell zugestellt. Das bremst alle.
In den Ortsteilen wie Felsberg, Berus oder Bisten liegen kleinere Baufelder, oft mit Anwohnern direkt nebenan. Dort fällt Abfall auf engem Raum an. Staub oder Lärm bleiben nicht unbemerkt. Eine regelmäßige Reinigung der Zufahrt und eine feste Abholung der Container sind hier besonders wichtig.
Am Rand des Warndtwaldes und in der Bistniederung kommt der Boden hinzu. Nach Regen verschmutzen Fahrzeuge schnell die öffentliche Straße. Wir planen Reifenreinigung und Kehrzeiten ein, damit der Schlamm nicht auf die Landesstraße gelangt.

Lieferungen werden angenommen, geprüft und auf feste Lagerplätze gebracht. Ein einfaches Lagerbuch zeigt, was wo liegt und was fehlt.
Wir stellen Behälter für Mischabfall, Holz, Metall und Bauschutt bereit und organisieren die Abholung. Die Trennung wird laufend kontrolliert, damit Entsorgungskosten nicht durch Fehlwürfe steigen.
Zufahrt, Gehwege und Verkehrsflächen werden regelmäßig gereinigt. Bei Bedarf kehren wir die öffentliche Straße vor dem Tor.
Wir halten fest, welches Gewerk wann welche Fläche braucht. Änderungen reichen wir an die Beteiligten weiter. So stehen sich Trockenbauer, Elektriker und Haustechniker nicht gegenseitig im Weg.
Die Bauleitung wird von Routinearbeiten entlastet und hat Zeit für den Bauablauf.
Material ist auffindbar, dadurch entstehen weniger Wartezeiten und Doppelbestellungen.
Sortenreine Entsorgung hält die Kosten im Griff und die Fläche sauber.
Anwohner und Nachbarbetriebe in Überherrn sehen eine gepflegte Baustelle statt eines Lagerplatzes.
→ Feste Lagerzonen mit Beschriftung und ein kurzes Lagerbuch machen Bestände sichtbar. Fehlendes wird früh gemeldet, bevor es den Ablauf stoppt.
→ Wir legen Abholintervalle fest und prüfen den Füllstand. Wird eine Abholung früher nötig, rufen wir sie ab, statt zu warten.
→ Die Ausfahrt bekommt eine befestigte Strecke und eine Reinigung. Zusätzlich werden Kehrzeiten eingeplant, besonders vor Feierabend.
→ Ein knapper Wochenplan zeigt Belegungen. Konflikte werden beim Gewerketreffen geklärt und nicht erst auf der Fläche.
Viele Gewerke, großes Materialvolumen und regelmäßiger Abfall verlangen feste Lagerzonen und planbare Abholung.
Mehrere Häuser entstehen nebeneinander. Die Fläche ist begrenzt. Anwohner erwarten eine saubere Straße.
Bei laufendem Betrieb müssen Lärm, Staub und Wege geregelt sein, damit Nutzer weiter ins Gebäude kommen.
Aushub muss sortiert, gelagert und abgefahren werden. Auf weichem Boden braucht das zusätzlich befestigte Wege.

Wir fragen, welche Gewerke wann arbeiten, wie viel Material anfällt und wie die Entsorgung laufen soll.
Lagerzonen, Behälterplätze und Reinigungsrunden werden eingeteilt und beschriftet.
Annahme, Umlagerung, Kontrolle der Trennung und Reinigung laufen nach festem Rhythmus.
Wir melden Engpässe, offene Lieferungen und Änderungen im Gewerkeplan kurz und regelmäßig.
Liegt ein Wohnbauprojekt in einem Ortsteil und arbeiten dort gleichzeitig Rohbauer, Dachdecker und Haustechniker, dann ist die Fläche schnell voll. Mit festen Lagerzonen, einer Abholung zu festen Zeiten und einem Wochenplan für die Gewerke bleibt die Fläche nutzbar. Jeder weiß, wo sein Material liegen darf.
Kommt ein Starkregen, dann werden Zufahrt und Lagerflächen aufgeweicht. In diesem Fall wird zuerst die Ausfahrt gereinigt und danach geprüft, ob Material verlagert werden muss. Gefährdete Stoffe werden abgedeckt oder auf höher liegende Flächen umgesetzt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die operative Baulogistik nutzt die Flächen, die bei der Einrichtung festgelegt wurden. Dazu kommen die Zeitfenster aus dem Logistik-Management. Sie sorgt dafür, dass der Plan im Alltag trägt.
Fällt Material an, das besondere Behandlung braucht, etwa Bodenaushub aus Gebieten mit Auflagen, dann stimmen wir uns mit den Umweltkontrollen ab. Die Entsorgung läuft dann entlang der vorgegebenen Wege.
Dazu zählen Materialannahme, Lagerführung, Entsorgung, Reinigung und die Abstimmung zwischen den Gewerken. Der Umfang richtet sich nach Größe und Bauzeit der Baustelle. Wir besprechen vorab, welche Aufgaben bei uns liegen und welche bei der Bauleitung bleiben.

Beschreiben Sie uns Gewerke, Bauzeit und Flächen. Wir melden uns mit einem Vorschlag, welche Aufgaben wir auf Ihrer Baustelle übernehmen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Überherrn. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit