
Wer Material nach Torgau liefert, kommt meist über die Bundesstraßen B 87, B 182 oder B 183 in die Stadt. Von dort geht es weiter über die Elbebrücke oder in die Altstadt, wo die Straßen enger werden. Ob ein Lkw dann pünktlich ankommt oder im Verkehr stecken bleibt, hängt an der Planung der Lieferung.
Das Logistik-Management organisiert diese Lieferungen. Es legt fest, wer wann mit welchem Fahrzeug an welche Stelle fährt, wie lange entladen wird und wo Fahrzeuge warten. Das Ziel sind eine ruhige Anlieferung und eine Baustelle, die ihr Material zum richtigen Zeitpunkt bekommt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Altstadt rund um Markt und Schloss besteht aus engen Gassen mit historischem Pflaster. Große Lastwagen passen dort oft nicht durch oder blockieren die Straße beim Entladen. Lieferungen werden deshalb in kleinere Fahrzeuge aufgeteilt oder an einer günstiger gelegenen Stelle umgeladen.
Die Elbebrücke trägt die B 87 und die B 183 über den Fluss. Alles, was von einer Seite der Elbe zur anderen soll, läuft über diesen Engpass. Zeitfenster für Anlieferungen müssen den Berufsverkehr berücksichtigen, damit Lkw nicht zusammen mit Pendlern und Schulbussen in der Stadt stehen.
In einer Stadt mit Wohnhäusern, Geschäften und Schloss hört die Baustelle nicht an der Zaungrenze auf. Anwohner und Gewerbetreibende merken Lärm, Staub und Verkehr unmittelbar. Eine geordnete Anlieferung mit festen Zeiten und Zufahrten macht die Baustelle für die Nachbarschaft berechenbar.

Wir analysieren Gewerke, Materialflüsse und Lieferketten und halten in einem Konzept fest, wie die Baustelle versorgt wird. Für die Altstadt sieht das anders aus als für ein Gewerbegrundstück am Stadtrand.
Jede Lieferung bekommt ein Fenster, das zu Straße, Verkehr und Baustellenbetrieb passt. So reihen sich Fahrzeuge nicht vor dem Tor auf. Die Entladung bleibt planbar.
Wir legen Anfahrtsrouten und Wartebereiche fest, damit Lkw nicht durch ungeeignete Straßen fahren. Wo es eng wird, weisen wir Fahrer ein.
Halteverbote, Sperrungen und Zufahrten klären wir rechtzeitig mit den zuständigen Stellen. Anlieger erfahren vorher, wann es lauter oder voller wird.
Lieferungen mit festen Fenstern verhindern, dass Fahrzeuge in engen Straßen auf Einlass warten.
Material trifft zum Einbau ein, sodass wenig Lagerfläche gebraucht wird, was in der Altstadt besonders zählt.
Die Nachbarschaft weiß, wann sie mit Verkehr rechnen muss. Dadurch fühlt sie sich weniger gestört.
Weniger Leerlauf auf der Baustelle senkt das Risiko für Verzögerungen im Bauablauf.
→ Wir teilen Lieferungen auf kleinere Fahrzeuge auf oder laden an einer Stelle mit mehr Platz um. Das Material kommt in kleinen Mengen und genau dann, wenn es gebraucht wird.
→ Wir legen Lieferungen auf Zeiten außerhalb der größten Last und planen Puffer ein. Wer über die Brücke muss, bekommt ein festes Fenster.
→ Feste Anlieferzeiten, klare Zufahrten und eine frühe Information der Anlieger verringern Konflikte. Beschwerden lassen sich so oft vermeiden.
→ Ein gemeinsamer Lieferplan verteilt die Zeiten auf alle Gewerke. Das verhindert Wartezeiten und Streit um die Rampe.
Kleine Fahrzeuge, kurze Zeitfenster und Rücksicht auf Anwohner und Gäste bestimmen die Anlieferung.
Große Mengen Material laufen über die Bundesstraßen ein und müssen auf Zufahrten und Betrieb abgestimmt werden.
Beim Bauen am Hafen oder an der Bahnstrecke Halle–Cottbus laufen Straße, Schiene und Wasserweg zusammen.
In Ortsteilen wie Graditz oder Melpitz sind Zufahrten schmal und Nachbarn dicht dran.

Wir sehen uns Zufahrten, Engstellen und den Verkehr rund um die Baustelle an.
Wir planen Routen, Zeitfenster, Wartebereiche und Entladestellen.
Fahrer und Lieferfirmen bekommen Zeit, Route und Ansprechpartner mitgeteilt.
Während des Baus beobachten wir den Ablauf und passen Zeiten und Wege an.
Liegt eine Baustelle in einer engen Straße der Altstadt und müssen Baustoffe in größeren Mengen angeliefert werden, dann kommen sie nicht auf einmal. Ein Lieferplan teilt sie in kleine Fahrten auf, jede mit eigenem Zeitfenster. Ein Einweiser sorgt dafür, dass die Straße frei bleibt.
Liegt die Baustelle dagegen auf einem Gewerbegrundstück an einer der Bundesstraßen, dann steht die Taktung im Vordergrund. Mehrere Gewerke teilen sich eine Zufahrt. Das Logistik-Management verteilt die Entladezeiten so, dass kein Fahrzeug auf der öffentlichen Straße warten muss.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Wo Zufahrten, Lager und Wendeflächen liegen, entscheidet darüber, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können. Beide Planungen entstehen deshalb gemeinsam.
Im laufenden Betrieb setzt die operative Baulogistik die Planung um. Dort stehen Personen, die Fahrzeuge einweisen und Material verteilen. So wird aus dem Lieferplan ein Ablauf, der täglich funktioniert.
Oft gar nicht in voller Größe. Die Gassen um Markt und Schloss sind eng, deshalb wird die Ware auf kleinere Fahrzeuge verteilt oder an einer Stelle mit mehr Platz umgeladen. Jede Fahrt bekommt ein festes Zeitfenster.

Beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben, dann entwickeln wir ein Konzept für Zufahrt und Zeitfenster.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Torgau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit