
Wer in Bad Düben eine Baustelle beliefert, fährt fast immer über dieselben Straßen. Hier treffen die Bundesstraßen 2, 107, 183 und 183a aufeinander. Zwischen Pouch und Eilenburg gibt es außerdem nur eine einzige Straßenbrücke über die Mulde. Sie liegt mitten im Alltagsverkehr der Stadt. Ein Lkw, der warten muss, steht deshalb schnell auf einer Hauptachse.
Logistik-Management bringt Ordnung in diese Abläufe. Wir planen, welche Lieferung wann am Baufeld ankommt, vergeben Zeitfenster und stimmen Reihenfolge und Fahrzeuggröße mit den Gewerken ab. Das Ergebnis ist ein Materialfluss, der zur Baustelle passt und die Nachbarschaft nicht unnötig belastet.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt ist ein Knoten für den Durchgangsverkehr. Pendler Richtung Leipzig, Ausflügler in die Dübener Heide und Lastwagen auf den Bundesstraßen teilen sich dieselben Straßen. Anlieferungen mit Tieflader oder Betonmischer sollten daher abseits der Spitzenzeiten ankommen. Für jede Lieferung braucht es eine klare Zufahrt und eine Aufstellfläche außerhalb der Fahrbahn.
Die Muldebrücke ist die einzige Stelle, an der Fahrzeuge die Mulde queren. Kommt eine Lieferung aus dem Westen, ist die Brücke Pflicht. Das macht eine Ausweichroute wichtig, die vor Baubeginn feststeht, damit bei einer Sperrung oder einem Rückstau niemand erst suchen muss.
Im Kurviertel und in der Altstadt kommt die Nachbarschaft ins Spiel. Hier sind Ruhezeiten für Patienten und Gäste zu beachten. Rettungswagen müssen jederzeit durchkommen. Die Liefersteuerung arbeitet dort mit kleinen Fahrzeugen, vereinbarten Zeiten und Einweisern am Tor.

Wir erfassen Gewerke, Materialmengen und Lieferketten und leiten daraus einen Ablaufplan ab. Dabei fließen Zufahrt, Einbahnregelungen und Wendemöglichkeiten rund um die Baustelle ein.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. Wer außerhalb ankommt, wird nicht blind eingelassen. So entstehen keine Warteschlangen vor dem Tor und auf der Straße.
Zufahrtswege über die Bundesstraßen und Ausweichrouten werden festgelegt und den Fahrern vorab mitgeteilt. Das gilt besonders für Fahrten über die Muldebrücke.
Wir stimmen Zeiten, Beschilderung und Einweisung mit Straßenverkehrsbehörde und Anliegern ab. Kurbetrieb und Anwohner wissen so, wann mit Verkehr zu rechnen ist.
Lieferungen kommen zu festen Zeiten an. Gewerke können ihren Tag planen.
Straßen rund um die Baustelle bleiben frei, auch an den stark belasteten Achsen der Bundesstraßen.
Wartezeiten von Fahrzeugen sinken. Damit gehen auch Lärm und Abgase in der Nachbarschaft zurück.
Der Materialfluss ist dokumentiert und lässt sich bei Verzögerungen nachvollziehen.
→ Zeitfenster entzerren die Anfahrt. Wer zu früh kommt, wartet an einer vereinbarten Stelle und nicht auf der Bundesstraße.
→ Anlieferungen werden außerhalb der Hauptverkehrszeiten gelegt. Eine Ausweichroute steht vor Baubeginn fest.
→ Material wird auf kleinere Fahrzeuge umgeladen oder in Tagesmengen geliefert, mit Einweiser am Baufeld.
→ Die Reihenfolge der Slots wird angepasst. Das Baufeld bekommt kurzfristig eine andere Lieferung vorgezogen.
Hallen und Betriebsgebäude in den Gewerbegebieten An der B2 und Süd-Ost, bei denen große Fahrzeuge über den Straßenknoten kommen.
Umbauten in engen Straßen, die nur kleine Fahrzeuge und genaue Zeitfenster vertragen.
Vorhaben bei Kliniken, Therme und Hotel mit Ruhezeiten und freien Wegen für Rettungsdienst und Gäste.
Bauabschnitte an Ortsdurchfahrten und in den Stadtteilen mit wechselnden Zufahrten und Umleitungen.

Gewerke, Materialmengen, Fahrzeuggrößen und Spitzentage werden gesammelt und dem Terminplan zugeordnet.
Zufahrt, Aufstellfläche, Ausweichroute und Zeitfenster werden geplant und mit Behörde und Nachbarn abgestimmt.
Lieferanten erhalten ihr Zeitfenster und die Route. Am Tor werden Fahrzeuge angenommen und eingewiesen.
Abweichungen werden festgehalten. Die Taktung wird angepasst, wenn der Bauablauf sich ändert.
Liegt ein Gewerbebau an einer der Bundesstraßen, dann kommen die Lieferfahrzeuge aus Richtung Leipzig, Eilenburg oder Delitzsch und treffen sich am Tor. In diesem Fall bekommt jedes Fahrzeug ein Zeitfenster und eine festgelegte Route. Eine Aufstellfläche neben der Straße nimmt Fahrzeuge auf, die zu früh sind.
Fällt in der Woche der Betonguss an, dann verdichtet sich der Verkehr auf wenige Stunden. Die Slots werden dann enger getaktet, ein Einweiser regelt die Zufahrt. Andere Anlieferungen rücken auf den Nachmittag. So bleibt die Bundesstraße frei und der Guss läuft durch.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Liefersteuerung braucht ein Baufeld, das sie aufnehmen kann. Deshalb arbeitet sie mit dem Lageplan der Baustelleneinrichtung zusammen: Wo ist das Tor, wo liegt die Entladefläche und wie wenden die Fahrzeuge? Passen diese Antworten, funktionieren die Zeitfenster in der Praxis.
Am Tor übernehmen Einweiser und Schrankendienst die praktische Umsetzung. Sie kennen die Lieferliste, lassen erwartete Fahrzeuge ein und melden Abweichungen sofort an die Bauleitung. So ist der Plan keine Theorie, sondern gelebter Ablauf.
Hier treffen vier Bundesstraßen aufeinander. Die Muldebrücke ist die einzige Straßenquerung zwischen Pouch und Eilenburg. Ein wartender Lkw blockiert schnell eine Hauptachse. Zeitfenster und feste Routen halten die Anfahrt planbar.

Beschreiben Sie Ihr Vorhaben und die erwarteten Lieferungen. Wir planen Zeitfenster und Routen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bad Düben. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit