
Wo in Torgau eine Baustelle entsteht, entscheidet die Fläche über vieles. In der Altstadt mit ihren rund 500 Baudenkmalen ist sie knapp. Am Elbufer wird sie vom Wasser begrenzt. Am Stadtrand stehen Gewerbeflächen zur Verfügung, die ganz andere Fragen aufwerfen. Die Baustelleneinrichtung legt fest, was wohin kommt, bevor das erste Gewerk anrückt.
Dazu gehören die Planung der Zufahrten, der Lager- und Stellflächen, des Bauzauns, der Anschlüsse für Strom und Wasser und der Verkehrssicherung. Wir erstellen daraus einen Einrichtungsplan, der zur Lage des Grundstücks passt und mit allen Beteiligten abgestimmt wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Zwischen Markt, Schloss Hartenfels und den Gassen der Altstadt reicht der Platz oft nicht für eine klassische Einrichtung. Lagerflächen müssen auf das Nötigste schrumpfen. Zufahrten sind schmal. Der Gehweg gehört weiterhin den Anwohnern und Besuchern. Der Plan muss deshalb jeden Quadratmeter zuweisen.
Die Stadt liegt am westlichen Ufer der Elbe. Das Schloss steht unmittelbar am Fluss. Wer in Ufernähe baut, plant Lager und Stellflächen abseits des tiefsten Geländes. Material muss bei steigendem Wasser schnell wegzuräumen sein. Die Abstimmung mit den zuständigen Stellen gehört zur Planung.
Westlich der Stadt beginnt die Dübener Heide, die als Endmoränenlandschaft überwiegend sandige Böden hat. Sandiger Untergrund trägt Baustraßen und Stellflächen anders als bindiger Boden. Befestigung, Entwässerung und Staubentwicklung sind deshalb eigene Punkte im Einrichtungsplan.

Wir zeichnen auf, wo Lager, Stellplätze, Wendeflächen und Gehwege liegen. Für enge Altstadtlagen planen wir kleine Einheiten und feste Wege, für Gewerbeflächen größere Abschnitte.
Der Zaun folgt dem Grundstück und nimmt Rücksicht auf Denkmale, Bäume und Gehwege. Tore setzen wir dort, wo Fahrzeuge ohne Rangieren auf der Straße einfahren können.
Wir klären mit den Versorgern, wo Baustrom und Bauwasser abgenommen werden. Die Verteilung legen wir so, dass sie keine Wege kreuzt. Anschlüsse bleiben auch im Winter erreichbar.
Beschilderung, Absperrung und Umleitung für Fußgänger und Radfahrer planen wir mit. Der Elberadweg, der an der Stadt vorbeiführt, ist dabei ein Punkt, den wir bei Ufernähe bedenken.
Ein klarer Einrichtungsplan verhindert, dass in engen Lagen Lager, Zufahrt und Gehweg um dieselbe Fläche konkurrieren.
Wer Untergrund und Wasserstand von Anfang an einrechnet, vermeidet teure Umbauten der Einrichtung mitten im Bau.
Feste Fahrwege und Zeitfenster entlasten die Nachbarschaft und die Gewerke gleichermaßen.
Ein Plan, den alle Beteiligten kennen, spart Abstimmungen auf der Baustelle selbst.
→ Wir planen Lieferungen kleinteilig und legen Zwischenlager dorthin, wo sie keine Wege blockieren. Wo das Grundstück nichts hergibt, prüfen wir, ob eine nahe Fläche genutzt werden kann.
→ Der Plan sieht Lager auf höherem Gelände vor und hält fest, wie Material im Ernstfall schnell umgesetzt wird. So bleibt die Baustelle handlungsfähig.
→ Wir legen Trassen für Schwerverkehr früh fest und planen eine tragfähige Befestigung ein. Dadurch bleiben Zufahrten bei Regen befahrbar und der Staub in Grenzen.
→ Der Einrichtungsplan sieht für empfindliche Flächen leichte Fahrzeuge und feste Fahrwege vor. Schäden am Belag lassen sich so von Anfang an vermeiden.
Enge Gassen und denkmalgeschützte Fassaden verlangen kleine Einheiten und genau geplante Wege.
Auf größeren Flächen geht es um Baustraßen, Lager und die Trennung vom laufenden Betrieb.
Hier bestimmen Höhenlage und Untergrund, wo Lager und Stellflächen liegen dürfen.
In Orten wie Graditz, Melpitz oder Zinna sind Grundstücke größer, aber Zufahrten oft schmaler.

Wir prüfen Lage, Zufahrt, Untergrund und die Nachbarschaft des Vorhabens.
Aus den Erkenntnissen entsteht ein Plan für Flächen, Wege, Zaun und Anschlüsse.
Wir besprechen den Plan mit Bauleitung, Gewerken und den zuständigen Stellen.
Die Baustelle wird eingerichtet und mit dem Baufortschritt laufend angepasst.
Liegt eine Baustelle in einer engen Gasse der Altstadt und gibt es nur eine schmale Zufahrt, dann bekommt jede Lieferung ein festes Zeitfenster. Material wird in kleinen Mengen angeliefert und möglichst sofort verbaut. Ein Lager an anderer Stelle puffert, was nicht direkt verarbeitet werden kann.
Liegt eine Baustelle dagegen nah an der Elbe auf offenem Gelände, dann rückt die Höhenlage der Flächen in den Mittelpunkt. Lager und Stellplätze kommen auf den höher gelegenen Teil des Grundstücks, Zufahrten werden befestigt. Der Plan benennt, was bei steigendem Wasser zuerst weggeräumt wird.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist kein einmaliger Akt. Sie verändert sich mit dem Bau, denn Rohbau, Ausbau und Außenanlagen brauchen je andere Flächen. Sobald ein Gewerk wechselt, passen wir den Plan an. Die Beteiligten halten wir auf dem Stand.
Eng verzahnt ist sie mit dem Logistik-Management, das die Lieferungen taktet. Dasselbe gilt für die Baustellensicherheit, die den Zugang regelt. Ein gemeinsamer Plan verhindert, dass die Leistungen aneinander vorbeilaufen.
Mit kleinen Einheiten, festen Wegen und Lieferungen in Zeitfenstern. Die Gassen zwischen Markt und Schloss Hartenfels lassen kaum Lagerfläche zu, deshalb wird jeder Platz im Einrichtungsplan fest zugewiesen.

Schildern Sie uns Lage und Umfang Ihres Vorhabens, dann besprechen wir die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Torgau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit