
Wo viele Menschen gleichzeitig bauen, passieren Unfälle. In St. Ingbert-Rohrbach sind das vor allem die großen Vorhaben in den Gewerbegebieten: Hallen mit Stahlbau und Kranarbeiten, Umbauten neben laufender Fertigung. Dort muss im Notfall klar sein, wer hilft und wie der Rettungsdienst zur Stelle kommt.
Für Baustellen in St. Ingbert-Rohrbach stellen wir ausgebildete Kräfte für die Erstversorgung. Sie behandeln Verletzte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und sprechen vorab den Rettungsweg ab. Was jede Baustelle im Einzelnen braucht, stimmen wir mit Ihnen ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Auf großen Gewerbebaustellen arbeiten zeitweise viele Beschäftigte verschiedener Firmen. Nach der DGUV Vorschrift 1 sind Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten vorgeschrieben. Wird diese Zahl erreicht, ist ein Sanitäter keine Kür mehr, sondern Pflicht. Wir helfen bei der Einschätzung, ob ein Vorhaben darunter oder darüber liegt.
Die Gefährdung hängt von den Arbeiten ab. Stahlbau in der Höhe, Kran- und Staplerverkehr, Arbeiten an Fassaden und Dächern: Hier sind Stürze, Quetschungen und Schnittverletzungen die typischen Fälle. Betriebssanitäter kennen diese Verletzungen und die richtigen ersten Schritte.
Für den Rettungsdienst zählt der Weg zur Baustelle. Die Anschlussstelle Rohrbach und die B 40 bilden die wichtigsten Achsen, innerhalb der Gewerbegebiete kommen Werksstraßen hinzu. Wo ein Fahrzeug einfährt, wer es am Tor einweist und wie der Weg zur Unfallstelle aussieht, legen wir vorab fest. Die Entfernung zum nächsten Krankenhaus klären wir für jede Baustelle gesondert.

Der Sanitäter versorgt Verletzte, bis der Rettungsdienst übernimmt. Er dokumentiert den Hergang für Bauleitung und Berufsgenossenschaft.
Wir legen fest, wo der Rettungsdienst einfährt und wer ihn am Tor empfängt. Der Weg wird allen Firmen bekannt gemacht.
Wir sehen uns die Zahl der Beschäftigten und die Art der Arbeiten an. Daraus ergibt sich, ob und in welchem Umfang ein Sanitäter gebraucht wird.
Zum Baustart erklären wir kurz, wie im Notfall vorzugehen ist und wen man ruft. Das Wissen bleibt dadurch nicht bei einer Person.
Verletzte werden schnell und fachkundig erstversorgt.
Der Rettungsdienst findet den Weg zur Unfallstelle ohne Suche.
Die Bauleitung weiß, ob die gesetzliche Schwelle erreicht ist.
Vorfälle werden sauber dokumentiert.
→ Wir zählen mit der Bauleitung die Beschäftigten der Spitzenzeit und prüfen die Schwelle von mehr als 100 Versicherten.
→ Wir legen ein Tor als Rettungszugang fest. Ein Hinweis am Tor und in der Einweisung nennt den Weg.
→ Der Sanitäter weiß, wo gearbeitet wird. Danach plant er die Erstversorgung. Absprachen mit dem Kranführer gehören dazu.
→ Wir gehen die Wege vorab mit der Bauleitung ab. Im Ernstfall ist klar, wie Verletzte herausgebracht werden.
Vorhaben mit vielen Firmen und Beschäftigten, bei denen die Schwelle von mehr als 100 Versicherten erreicht werden kann.
Arbeiten in der Höhe, bei denen Stürze und Quetschungen zu den typischen Verletzungen zählen.
Baustellen im Betriebsgelände, auf denen Rettungsweg und Werksverkehr abgestimmt werden müssen.
Rückbauarbeiten, bei denen Schnitt- und Quetschverletzungen häufiger auftreten.

Wir sehen uns Beschäftigtenzahl, Arbeiten und Gelände an und klären, welcher Umfang nötig ist.
Zugang, Einweiser und Weg zur Unfallstelle werden geplant und bekannt gemacht.
Zum Baustart erfahren alle, wie im Notfall vorzugehen ist.
Der Sanitäter ist im vereinbarten Zeitraum auf der Baustelle und hält Vorfälle schriftlich fest.
Wird im Gewerbegebiet eine große Halle gebaut, dann steigt die Zahl der Beschäftigten zeitweise stark an. In diesem Fall zählen wir die Spitzenbesetzung, prüfen die Schwelle für den Betriebssanitäter und stellen bei Bedarf eine Kraft ein. Sie ist bekannt und leicht zu finden.
Stürzt auf einer solchen Baustelle jemand vom Gerüst, dann ruft die nächste Person den Notruf und meldet die Lage. Am Tor wartet ein Einweiser auf den Rettungsdienst, der Sanitäter kümmert sich um den Verletzten. Danach wird der Vorfall schriftlich festgehalten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Rettungsweg ergibt sich aus dem Flächenplan der Einrichtung. Das Tor, an dem der Einweiser wartet, wird dort festgelegt. Das Logistik-Management sorgt dafür, dass dieser Weg nicht durch Lieferungen blockiert wird.
Wachkräfte am Tor wissen, wie der Rettungsdienst zu behandeln ist: Einfahrt freigeben, Weg zeigen. Die operativen Kräfte halten die Fahrwege dafür frei.
Nach der DGUV Vorschrift 1 bei mehr als 100 Versicherten, die gleichzeitig auf der Baustelle arbeiten. Bei weniger Beschäftigten kann ein Sanitäter trotzdem sinnvoll sein, etwa bei gefährlichen Arbeiten. Wir helfen bei der Einschätzung.

Sagen Sie uns, wie viele Beschäftigte und welche Arbeiten geplant sind. Wir schätzen mit Ihnen den Bedarf ein.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in St. Ingbert-Rohrbach. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit