
Eine Baustelle beginnt in Sinsheim mit der Frage nach dem Platz. In der Altstadt rund um den Michaelsberg ist er knapp. In den zwölf Stadtteilen von Adersbach bis Waldangelloch ist er oft vorhanden, aber nur über Ortsdurchfahrten erreichbar. Wer hier eine Baustelleneinrichtung plant, legt Container, Lagerflächen und Bauzaun erst fest, wenn die Zufahrt geklärt ist.
Dazu kommt der Untergrund. Der Kraichgau ist eine Lösslandschaft. Löss verhält sich je nach Wetter völlig verschieden. Eine Baustelleneinrichtung für Sinsheim muss deshalb beides abdecken: den Grundriss auf dem Papier und die Tragfähigkeit der Fläche nach einer Regenwoche.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Löss kann nach Angaben zum Kraichgau mehr als 30 Meter mächtig werden und trägt in trockenem Zustand gut. Nach starkem Regen weicht er auf und wird unter schweren Achsen schmierig. Lagerplätze und Containerstellflächen brauchen daher einen Unterbau und eine Entwässerung. Beides gehört in die Planung, bevor der erste Lieferwagen fährt.
Entlang der Elsenz liegen Baufelder in der Aue. Dort ist der Grundwasserstand höher. Das Tal ist als Landschaftsschutzgebiet „Unteres und Mittleres Elsenztal“ ausgewiesen. Wer in Steinsfurt, Reihen oder Hoffenheim nahe am Wasser einrichtet, plant Baustraßen und Lagerflächen so, dass sie bei Hochwasser nicht im Weg stehen und nichts in das Gewässer gelangt.
In der Kernstadt mit Fachwerk an der Hauptstraße und dem Lewertörlein bleibt für Einrichtungsflächen oft nur der Straßenraum. Dann entscheiden Zaunverlauf, Gehwegführung und die Lage des Krans darüber, ob Anwohner und Geschäfte erreichbar bleiben. In den Ortskernen der Stadtteile gilt Ähnliches in kleinerem Maßstab.

Wir zeichnen Zufahrt, Wendeflächen, Lagerplätze und Containerstandorte in einen gemeinsamen Plan. Für Sinsheim heißt das: Die Fahrwege orientieren sich an den Ortsdurchfahrten und an der Nähe zur A 6, nicht an der Wunschvorstellung auf dem Papier.
Auf Lössböden planen wir Schotterlagen und Plattenwege dort, wo schwere Fahrzeuge verkehren. Je nach Jahreszeit und Wetter stimmen wir ab, welche Bereiche befestigt sein müssen und welche nur begehbar bleiben.
Der Zaun folgt dem Grundstück und nicht dem Gehweg. Wo er in die Straße ragt, planen wir Beschilderung und Absperrung so, dass Fußgänger und Radfahrer sicher vorbeikommen. In der Altstadt ist das häufig der aufwendigste Teil.
Anschlusspunkte für Strom und Wasser werden früh festgelegt. Auf Außenbereichsflächen an der Elsenz ist der Abstand zum Gewässer ein Thema. Die Leitungen verlaufen so, dass sie Fahrwege nicht kreuzen.
Sie bekommen einen Einrichtungsplan, der die Lage in Sinsheim ernst nimmt und nicht nur Standardflächen einzeichnet.
Lagerflächen bleiben auch bei Regen befahrbar, weil der Untergrund von Anfang an mitgedacht ist.
Anwohner und Geschäfte in Altstadt und Ortskernen bleiben erreichbar, weil Zaun und Gehwegführung abgestimmt sind.
Anschlüsse für Strom und Wasser liegen dort, wo sie später keine Fahrwege blockieren.
→ Wir planen den Unterbau und die Entwässerung der Flächen vor dem Aufstellen. Zusätzlich legen wir fest, welche Bereiche bei Nässe nicht befahren werden.
→ Der Plan nutzt Straßenraum nur dort, wo er freigegeben ist. Materiallager werden klein gehalten und häufig nachgeliefert.
→ Wir halten Abstand zum Gewässer und berücksichtigen Hochwasserlagen in der Aufstellung. Lagerung wassergefährdender Stoffe planen wir gesondert.
→ Die Zufahrt wird vorab mit Fahrzeuglängen und Schleppkurven geprüft. Sperrige Lieferungen bekommen eigene Wege und Zeiten.
Neubauten und Nachverdichtung in Ortskernen mit schmalen Zufahrten und wenig Lagerfläche am Grundstück.
Erweiterungen für produzierende Betriebe in Autobahnnähe mit großen Montageflächen und schweren Bauteilen.
Arbeiten am Bestand in Fachwerklage, bei denen Zaun und Gehweg die Einrichtung bestimmen.
Vorhaben nahe der Aue, bei denen Boden und Wasser die Wahl der Flächen lenken.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt und Umfeld an und halten Platzverhältnisse, Untergrund und Nachbarschaft fest.
Aus den Eindrücken entsteht ein Plan mit Zufahrt, Containern, Lagerflächen und Zaunverlauf, den wir mit Ihnen durchgehen.
Die Einrichtung wird nach Plan umgesetzt. Danach prüfen wir Wege, Zaun und Beschilderung gemeinsam mit Ihnen.
Ändert sich die Bauphase, dann passen wir Flächen und Zufahrten an, damit die Einrichtung zur jeweiligen Lage passt.
Liegt eine Baustelle an der Hauptstraße zwischen Fachwerkhäusern, dann fehlt meist ein Lagerplatz neben dem Gebäude. Dann wird die Einrichtung aufgeteilt. Ein kleiner Bereich direkt am Haus nimmt Container und Zaun auf, größere Mengen Material lagern an einer Fläche außerhalb und kommen getaktet.
Kommt ein Kran dazu, dann wird zuerst geklärt, wo er stehen darf und wie lange die Straße teilweise gesperrt ist. Anschließend folgen Zaun und Beschilderung. So bleibt der Weg für Anwohner offen. Die Anlieferung läuft nicht quer über den Gehweg.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung der Baustelle ist die Grundlage für alles Weitere. Zufahrt und Flächen bestimmen, wann Lieferungen kommen können. Der Zaun legt fest, wo Zutritt kontrolliert wird. Deshalb stimmen wir den Plan mit dem Liefermanagement und der Sicherheit ab, bevor er festgeschrieben wird.
Auch die Entsorgung bekommt ihren Platz im Plan. Container für Bauschutt und Verpackung brauchen eine Standfläche und eine Zufahrt für das Abholfahrzeug. In Sinsheim lohnt es sich, diese Fläche gleich auf der befestigten Seite des Baufelds vorzusehen.
Der Kraichgau ist von Löss geprägt. Der Boden trägt trocken gut, weicht aber nach Regen auf. Lager- und Containerflächen brauchen daher einen Unterbau und eine Entwässerung, damit Fahrzeuge auch bei Nässe sicher stehen und fahren können.

Schildern Sie uns kurz Ihr Vorhaben, dann sagen wir Ihnen, welche Flächen und Zufahrten sinnvoll sind.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Sinsheim. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit